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Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2026.06.15 - 2026.06.21.

Diese Woche glich einer echten Achterbahnfahrt! Was mit gemütlichen Regentagen, morgendlichen Diskussionen mit unserem manchmal sehr sturen Q und dem erfolgreichen Test unseres neuen Sonnensegels begann, endete in einem absolut filmreifen Wochenende.

Wir mussten uns nämlich einer großen emotionalen und logistischen Herausforderung stellen: "Gulliver" musste sein altes Zuhause verlassen. Dass diese Fahrt auf einem Feldweg stranden und uns die wohl unruhigste und lauteste Gewitternacht des Jahres bescheren würde, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Freut euch in diesem Rückblick auf eine Woche voller unvorhersehbarer Ereignisse und großer Gefühle:

  • "Gullivers" letzte Fahrt: Warum wir plötzlich den Abschleppdienst brauchten und wie Q und wir ein Mega-Gewitter mitten im Nirgendwo überstanden haben.

  • Ausmisten mit Herzklopfen: Der emotionale Abschied von alten Erinnerungen – und wie unglaublich befreiend es ist, aufgeschobene Dinge endlich anzupacken.

  • Mission Wildvogel: Wie ein verletzter Vogel unsere Pläne komplett über den Haufen warf und uns zu einem spontanen Trip nach St. Peter-Ording (inklusive Hunde-Eis!) führte.

  • Wettlauf gegen die Uhr: Warum wir am Sonntagabend noch im Eiltempo basteln mussten und am Ende fast vor der verschlossenen Schranke unseres Stellplatzes gelandet wären.

Macht es euch gemütlich und lest selbst, wie wir dieses aufwühlende Wochenende zwischen Abschieden, Neuanfängen und ziemlich viel Adrenalin gemeistert haben!

KW 25 KW 25

Datum:

15.06.2026

Wochentag

Montag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Stellplatz Informationen:

Tante Henni in Hasloh

Tannte Henni Tannte Henni

Ein kleiner, ruhiger und familiärer Stellplatz in Hasloh. Ideal für einen entspannten Zwischenstopp mit persönlicher Atmosphäre und viel Ruhe.

Lage: In Hasloh, nahe Hamburg Ruhig gelegen, eher ländlich geprägt Gute Anbindung in Richtung Hamburg und Umgebung

Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet.

Preise: Premium Platz 100 qm: 52 € Standart Platz 70 qm: 45 € Strom: 0,80 € pro kWh Im Preis inklusive zwei Personen, Haustiere, WLAN, Wasser, Ver- und Entsorgung und Benutzung der Sanitäranlagen.

Ausstattung: Ver- und Entsorgung (Wasser, Chemietoilette, Grauwasser) Sanitäranlagen (mit Waschbecken, Dusche und Toilette) Platz zum Abwaschen

Besonderheiten: Sehr familiäre und persönliche Atmosphäre Ruhiger Platz, wenig Trubel Ideal für eine entspannte Übernachtung Oft mit direktem Kontakt zum Betreiber Direkt am Campingplatz befindet sich das Freiluft-Teichcafé. Bei selbst gemachten Kuchen und Torten kann man die Idylle am Teich sowie die Start und landende Flugzeuge sowie auch Natur und Ruhe genießen.

Platz Nr 27 Platz Nr 27

Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 13° bedeckt Wind 25 km/h Mittags 14° bedeckt Wind 28 km/h Abends 14° bewölkt Wind 21 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

17,28 km

Gewanderte Kilometer:

3,53 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

39 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die wunderschöne, friedliche Naturbeobachtung der vier Rehe auf meinem Heimweg, die an diesem sonst so grauen und antriebslosen Tag ein richtiger kleiner Lichtblick waren.

Kleiner Tageseinblick

Oh oh, heute habe ich wirklich deutlich länger geschlafen, als ich eigentlich vorhatte. Das passiert mir in letzter Zeit leider immer häufiger – die Antriebslosigkeit ist momentan einfach ziemlich stark. Ich hoffe sehr, dass das nur an dem Wetter liegt, das sich zurzeit ja wirklich von seiner grauen und nassen Seite zeigt. Irgendwann habe ich mich dann aber doch aufgerappelt, mich fertig gemacht und bin mit Q vor die Tür gegangen.

Eigentlich war mein fester Plan, mit ihm rüber ins Nachbardorf zu spazieren, um dort Brötchen zu holen. Aber Q hatte da heute absolut keine Lust drauf! Also haben wir spontan umgeplant und sind stattdessen mal wieder gemütlich durch Hasloh geschlendert. Zum Glück können wir ja auch hier im Dorf frische Brötchen kaufen. Als wir wieder zu Hause waren und ich Mr. B erzählt habe, dass Qs fehlende Motivation an den anderen Brötchen schuld ist, war er leider ein bisschen traurig. Er mag die Backwaren aus dem Nachbardorf nämlich viel lieber. Das ließ sich in dem Moment aber leider nicht ändern! Trotzdem haben wir uns ein richtig leckeres, gemeinsames Frühstück schmecken lassen.

Danach habe ich mich mit dem Rechner gemütlich ins Bett verzogen und von dort aus ein wenig gearbeitet. Nach einem schnellen Mittagessen ging es für mich dann auch schon weiter zum täglichen Besuch bei meiner Familie. Auf dem direkten Heimweg von dort hatte ich dann noch ein richtig schönes Erlebnis: Ich konnte ganz in Ruhe vier Rehe auf einer Wiese beobachten!

Wieder zu Hause angekommen, stand erst einmal ein bisschen Haushalt auf dem Programm, bis wieder Ordnung herrschte. Danach habe ich mich noch einmal gemütlich ins Bett gesetzt und mir konzentriert eine Englischstunde angehört. Als auch das erfolgreich abgehakt war, habe ich mich bettfertig gemacht. Wir haben den Tag dann noch wunderbar entspannt ausklingen lassen, zusammen ein wenig ferngesehen, und danach bin ich auch schon friedlich eingeschlafen.

Tier Entdeckungen

  • Rehe

Datum:

16.06.2026

Wochentag

Dienstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 14° bewölkt Wind 10 km/h Mittags 22° sonnig Wind 5 km/h Abends 17° klar Wind 4 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,73 km

Gewanderte Kilometer:

7,73 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

187 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die riesige Erleichterung, zu sehen, dass Q auf unserem Fußmarsch endlich nicht mehr gehumpelt hat, und unser wunderbar entspanntes Outdoor-Abendessen zum Abschluss des Tages.

Kleiner Tageseinblick

Q und ich haben heute ein klein wenig länger geschlafen. Danach haben wir uns aber zügig fertig gemacht und sind in den Tag gestartet. Für den Hinweg ins Nachbardorf haben wir dieses Mal die AKN genommen, um unsere frischen Brötchen zu besorgen. Den Rückweg haben wir dann ganz gemütlich zu Fuß bestritten, was wirklich richtig nett war. Und die allerbeste Nachricht des Tages direkt vorweg: Q humpelt absolut nicht mehr!

Auf unserem Spaziergang haben wir dann allerdings einen Golden Retriever getroffen, der immer ein klein wenig auf Krawall gebürstet ist. Um unnötigem Stress direkt aus dem Weg zu gehen, sind wir schlau wie wir sind einen kleinen Umweg spaziert. Leider sind wir ihm ganz am Ende unserer Runde dann aber doch noch einmal begegnet. Deshalb konnte Q auf dem letzten Stück leider nicht mehr frei flitzen, da wir sicherheitshalber etwas langsamer und kontrollierter spazieren mussten. Aber das ist überhaupt nicht schlimm – die Hauptsache ist schließlich immer, dass man entspannt bleibt und es keine Prügeleien gibt!

Wieder sicher zu Hause angekommen, haben wir erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Im Anschluss habe ich mich direkt an den Haushalt gemacht, bis alles wieder ordentlich war. Nach einem schnellen Mittagessen ging es dann auch schon wieder ab zum täglichen Besuch bei meiner Familie. Und siehe da: Heute bin ich dort sogar mal wieder richtig pünktlich und zeitig losgekommen!

Wieder in den eigenen vier Wänden, habe ich es mir draußen an der frischen Luft gemütlich gemacht. Eigentlich war mein fester Plan, direkt Englisch zu lernen, aber dann bekam ich spontan einen Anruf vom „Frechdachs“. Also wurde natürlich erst einmal ausgiebig geschnackt! Danach forderte Q noch sein Recht auf eine kleine, wilde Tobeeinheit ein. Aber dann – endlich – konnte ich mich konzentriert an mein Englisch setzen und meine Lektion durchziehen. Nach dieser produktiven Stunde habe ich draußen unser Abendessen zubereitet, das wir dann auch herrlich gemeinsam im Freien genossen haben. Danach hieß es nur noch schnell aufräumen und ab ins Bett zum Entspannen.

Q fährt mit der AKN Q fährt mit der AKN

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

17.06.2026

Wochentag

Mittwoch

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 13° bedeckt Wind 10 km/h Mittags 23° sonnig bedeckt mit einzelnen Schauern Wind 23 km/h Abends 18° bedeckt Wind 5 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,78 km

Gewanderte Kilometer:

7,56 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

51 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich, wie toll unser neues Sonnensegel-Setup funktioniert hat und das schöne Gefühl, zu sehen, wie sehr Q seinen unbeschwerten und freien Sprint auf dem Rückweg genossen hat.

Kleiner Tageseinblick

Q und ich waren heute zwar nicht extrem früh auf den Beinen, aber dennoch recht zeitig. Wir haben uns zügig fertig gemacht und sind in den Tag gestartet. Es ging für uns wieder mit der AKN ab ins Nachbardorf, um frische Brötchen zu besorgen. Dieses Mal haben wir für den Spaziergang vor Ort eine etwas andere Route gewählt, was eine richtig gute Idee war, da wir so nicht direkt an der lauten Hauptstraße entlanglaufen mussten. Den Rückweg haben wir dann beide komplett zu Fuß bestritten. Dabei hatten wir richtiges Glück: Wir haben absolut niemanden getroffen, sodass Q mal wieder völlig frei und unbeschwert flitzen konnte. Der kleine Kerl hat das sichtlich in vollen Zügen genossen!

Wieder zu Hause gab es erst einmal ein wohlverdientes, gemeinsames Frühstück. Danach stand ein wenig Camper-Pflege auf dem Programm: Zusammen mit Mr. B habe ich das Frischwasser aufgefüllt und wir haben zum allerersten Mal unser Sonnensegel mit den neuen Stangen ausprobiert. Und was soll ich sagen? Es funktioniert super! Q hat das neue Schattenplätzchen direkt für sich beansprucht und sich gemütlich darunter abgelegt. Auch Mr. B hat das Ganze sofort ausgenutzt, denn so konnte er sich mit seinem Rechner nach draußen setzen und ganz entspannt an der frischen Luft arbeiten.

Für mich ging es dann los zum täglichen Besuch bei meiner Familie. Ich bin noch komplett im Trockenen gestartet, habe mich dann aber spontan dazu entschieden, auf dem Weg noch kurz bei meinem Bruder vorbeizufahren, um ein bisschen mit ihm zu schnacken. Das fiel dann leider etwas kürzer aus, da er noch Termine hatte. Und wie sollte es an so einem Tag auch anders sein? Genau in dem Moment fing es natürlich an zu regnen! Mist. Da ich aber nach Hause musste, bin ich schnell aufs Rad gestiegen und losgedüst. Ich bin auf der Fahrt zwar ein klein wenig nass geworden, aber zum Glück hat es mich nicht allzu doll erwischt.

Zu Hause angekommen, habe ich erst einmal ausgiebig mit Q getobt, auch wenn es draußen noch leicht genieselt hat. Danach haben wir beide uns ins Bett verzogen, wo ich mir ganz in Ruhe die Zeit genommen habe, ihn mal wieder richtig gründlich durchzubürsten. Aber sobald Mr. B aufgestanden ist und Q gemerkt hat: "Oh, Papa hat Zeit!", war er auch schon verschwunden und direkt bei ihm. Es ist immer wieder dasselbe – er ist und bleibt eben ein absoluter Papa-Hund! So hatte ich dann aber zumindest Zeit, den Abwasch zu erledigen und noch ein paar organisatorische Dinge am Rechner zu regeln.

Zum Abend hin hatte ich eigentlich absolut keine Lust mehr, noch großartig in der Küche zu stehen und Essen zu machen. Ich dachte mir dann aber: Ob wir nun auf einen Lieferdienst warten oder ich schnell etwas koche, dauert am Ende sowieso gleich lange. Also habe ich uns kurzerhand eine leckere Bolognese gezaubert. Das hat ganz besonders Q gefreut, denn für ihn sind bei der Aktion ein paar extra Nudeln abgefallen! Da ich danach wirklich ziemlich müde war, fiel das Englischlernen heute leider komplett aus. Ich habe mich stattdessen ganz bewusst fürs Nichtstun und Entspannen entschieden.

Ein Reh ganz nah Ein Reh ganz nah

Tier Entdeckungen

  • Reh

Datum:

18.06.2026

Wochentag

Donnerstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 18° bewölkt Wind 8 km/h Mittags 25° bewölkt sonnig Wind 14 km/h Abends 23° bewölkt Wind 5 Km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,86 km

Gewanderte Kilometer:

1,15 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

7 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die angenehm ruhige und stressfreie Schicht am Morgen und natürlich das absolut perfekte und leckere Timing mit dem Eismann am Nachmittag.

Kleiner Tageseinblick

Der Tag fing heute mal ausnahmsweise genau zu der Uhrzeit an, zu der ich eigentlich idealerweise immer aufstehen möchte! Der Grund dafür war allerdings, dass ich mal wieder eine frühe Schicht übernehmen musste. Also hieß es: zügig aufstehen, fertig machen und direkt loslegen. Zu meiner großen Freude war die Schicht an sich aber erstaunlich entspannt und richtig gut machbar.

Danach ging es allerdings Schlag auf Schlag weiter. Ich bin schnell nach Hause gedüst, wo wir erst einmal eine ausgiebige Kombination aus Frühstück und Mittagessen genossen haben. Im direkten Anschluss hieß es auch schon wieder aufbrechen, um meiner Familie den täglichen Besuch abzustatten. Dort bin ich dieses Mal tatsächlich ein klein wenig länger geblieben als ursprünglich geplant. Der Grund dafür war aber ein überaus leckerer: Der Eismann kam noch überraschend vorbei! Da sagt man natürlich nicht nein und nimmt sich die Zeit.

Als dann alles erledigt und genascht war, habe ich mich auf den Rückweg nach Hause gemacht. Dort stand direkt die nächste Aufgabe auf dem Programm: Ich habe mich an den Rechner gesetzt, konzentriert meinen Report geschrieben und im Anschluss noch etwas Leckeres für uns zu essen gezaubert. Nachdem auch der lästige Abwasch zügig erledigt war, war es schon wieder an der Zeit für mein anstehendes Meeting. Nach diesem Termin war mein Energielevel dann ehrlicherweise komplett auf dem Nullpunkt. Ich war so richtig kaputt, bin fast auf direktem Weg ins Bett gefallen und sofort tief und fest eingeschlafen.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

19.06.2026

Wochentag

Freitag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Silberstedt

Schlafplatzkoordinaten:

54°34'16.5"N 9°21'39.5"E

Stellplatz Informationen:

Mitten auf einem Feld

Karl auf einer Wiese irgendwo im Nirgendwo Karl auf einer Wiese irgendwo im Nirgendwo

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 19° Nieselregen Wind 7 km/h Mittags 30° sonnig Wind 5 km/h (Hasloh) Abends 22° klar Wind 12 km/h (Silberstedt)

Gefahrene Kilometer mit Karl:

141,94 km

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

1,73 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

48 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die beruhigende Erkenntnis, dass selbst eine so chaotische Panne mit Abschleppdienst und Gewitter nur halb so wild ist, wenn man sein rollendes Zuhause "Karl“ als rettenden Schlafplatz direkt dabei hat.

Kleiner Tageseinblick

Oh Mann, schon wieder eine Frühschicht! Aber dieses Mal hatte ich immerhin eine Pause – das ist ja schon mal was. Gegen Mittag war ich dann endlich durch und habe praktischerweise direkt etwas zum Mittagessen mit nach Hause gebracht. Nachdem wir uns gestärkt hatten, hieß es: "Karl“ abfahrbereit machen! Dieses Mal stand allerdings kein entspannter Ausflug auf dem Plan. Unser "Gulliver“ muss leider aus seiner Halle ausziehen, da das Grundstück verkauft wurde. Nachdem Mr. B noch ein Meeting hinter sich gebracht hatte, konnte unsere kleine Rettungsmission losgehen.

Wir waren uns zuerst nicht ganz sicher, ob wir direkt zur Halle oder erst nach Schleswig fahren sollten, haben uns dann aber spontan für den direkten Weg zur Halle entschieden. Dort angekommen, ließ uns "Gulliver“ allerdings erst einmal im Stich und sprang nicht an. Also mussten wir kurzerhand die Batterien aus "Karl“ ausbauen, um ihn zu überbrücken. Die nächste große Herausforderung war es, das Gefährt aus der verwinkelten und mit Balken versehenen Halle zu manövrieren. Das war wirklich nicht einfach! Als Mr. B es dann fast geschafft hatte, passierte es leider: Er hat kurz nicht aufgepasst und ist mit "Gullivers“ Hinterteil beim Rausfahren gegen das Tor gekommen. Oh Mann!

Nachdem wir die Batterien wieder in "Karl“ eingebaut hatten, ging es endlich auf die Straße. Da ich aus sentimentalen Gründen nicht selbst mit "Gulliver“ fahren wollte, hat Mr. B das netterweise für mich übernommen, und ich bin mit "Karl“ hinterhergefahren. Zuerst sah alles gut aus, aber nach etwa 8 Kilometern lenkte Mr. B plötzlich in einen Feldweg und bremste. "Gulliver“ hatte ein Problem und konnte nicht mehr weiterfahren! Damit wir die Straße nicht blockieren, bin ich mit "Karl“ kurzerhand auf das angrenzende Feld gefahren (zum Glück war das Heu oder der Grasschnitt bereits eingebracht). Wir haben direkt die Versicherung angerufen, die uns einen Abschlepper schickt – allerdings nicht mehr heute, da sie zu viel zu tun hatten. Aber hey, das war gar nicht so schlimm, schließlich hatten wir in "Karl“ alles dabei, was wir brauchen! Wir haben "Gulliver“ noch etwas an die Seite geschoben und das Standlicht angemacht. Ein älterer Herr aus der Nachbarschaft kam noch kurz vorbei, um zu schauen, was los ist. Als wir ihm erklärten, dass wir auf den Abschlepper warten, nickte er nur und ging wieder. Da er nichts dagegen hatte, gingen wir einfach davon aus, dass es in Ordnung ist, wenn wir dort für die Nacht stehen bleiben.

Als wir uns dann bettfertig gemacht hatten und gerade gemütlich im Bett lagen, frischte es draußen plötzlich auf und es begann zu regnen. Mr. B ist noch einmal kurz rausgeflitzt, um zu checken, ob bei "Karl“ und "Gulliver" alle Fenster zu und die Türen abgeschlossen sind. Alles dicht! Doch kaum lag er wieder im Bett, fiel ihm ein: "Gulliver“ hat ja auch noch eine Dachfenster! Ob die zu war? Keine Ahnung! Nach einer kurzen Diskussionsrunde („Gehst du oder gehe ich?“) bin ich schließlich durch den Regen rübergerannt. Sie war natürlich zu. Zurück im Bett dachten wir eigentlich, wir könnten nun endlich schlafen.

Aber Fehlanzeige: Es fing richtig heftig an zu gewittern, mit taghellen Blitzen! Q fand das überhaupt nicht lustig. Wir haben extra das Badezimmer freigeräumt, damit er sich dort verstecken konnte, aber er wanderte unruhig zwischen Bad und Bett hin und her. So sind wir ab Mitternacht bestimmt jede halbe Stunde wieder wach geworden. Gegen 3:00 Uhr gab es dann einen derart lauten Knall, dass wir drei uns richtig doll erschrocken haben. Erst gegen 4:00 Uhr morgens wurde es draußen endlich ruhiger und wir haben doch noch ein paar Stunden Schlaf abbekommen.

Auf nach Hause Auf nach Hause

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

20.06.2026

Wochentag

Samstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Rantrum

Schlafplatzkoordinaten:

Stellplatz Informationen:

Vor der Tür von Mama B

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 22° bewölkt Wind 13 km/h (Silberstedt) Mittags 28° sonnig Wind 15 km/h Abends ?

Gefahrene Kilometer mit Karl:

28 km

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

Besonderes:

Besonders war heute für mich die spontane und erfolgreiche Vogel-Rettungsaktion und unser ungeplanter kleiner Ausflug nach St. Peter-Ording, der mich nach dem emotionalen Ausräumen von "Gulliver“ wieder richtig schön aufgemuntert hat.

Kleiner Tageseinblick

Wir haben das Mega-Gewitter überstanden! Die Nacht war dadurch allerdings ziemlich kurz und extrem anstrengend, da nicht nur Q, sondern ehrlicherweise auch wir ganz schön Angst bei dem Unwetter hatten.

Gegen 8:00 Uhr morgens kam dann zum Glück der erlösende Anruf: Der Abschleppdienst machte sich auf den Weg zu uns. Wir sind also schnell aufgestanden und haben uns an die Straße gestellt. Dabei gab es noch eine richtig putzige Begegnung: Eine Anwohnerin kam mit ihrem Hund vorbei. Sie erzählte, dass ihr Rüde schon die ganze Zeit total aufgeregt war und unbedingt nachschauen wollte, was da bei uns eigentlich los ist. Er war super freundlich und hat sich alles ganz genau angesehen. Es war aber definitiv eine gute Entscheidung, dass wir Q vorher schon sicher in "Karl“ untergebracht hatten – zwei aufgeregte Rüden bei dem Trubel hätten wir nicht gebraucht.

Als der Abschlepper da war, wurde "Gulliver“ fachmännisch aufgeladen. Ich bin im Abschleppwagen mitgefahren, während wir Mr. B vorgefahren ist. Die Fahrt war total interessant und wir haben nett gequatscht. Der Fahrer meinte nur lachend, dass "Gulliver“ im Vergleich zu den ganzen riesigen Campern, die er sonst so transportiert, eher ein Spielzeug sei. Das fand ich schon ziemlich lustig!

Gulliver wird abgeschleppt Gulliver wird abgeschleppt

So sind wir dann doch etwas früher als gedacht bei Mama B angekommen. Da es noch so aussah, als würde sie schlafen, habe ich "Gulliver“ erst einmal in Ruhe geparkt und auf Mr. B gewartet. Zusammen haben wir dann noch "Karl“ geparkt und sind zu Mama B gegangen. Der nächste logische Schritt nach dieser Aufregung: Gemeinsam zum Bäcker und erst einmal ausgiebig frühstücken!

Danach stand der schwierige Teil des Tages an: "Gulliver“ musste ausgeräumt werden. Puha, ich hätte im Vorfeld wirklich nicht gedacht, dass mich das emotional so sehr mitnimmt. Als er dann komplett leer war, standen wir vor der großen Frage, was nun mit all den Sachen passieren soll. Mr. B ist mit seiner Mama losgefahren, um im Baumarkt Kartons zu besorgen. Aber die beiden sind einfach unverbesserlich! Natürlich lief das nicht nach Plan, denn sie haben unterwegs einen verletzten Vogel entdeckt. Kurzerhand wurden also ein Karton mehr und zusätzlich Schutzhandschuhe gekauft, um das Tierchen einzusammeln.

so viel zum sortieren so viel zum sortieren

In der Zwischenzeit war ich aber richtig produktiv und habe angefangen, unsere Sachen in verschiedene Haufen zu sortieren:

  • Kann weg

  • Kommt in Gulliver zurück

  • Bin mir nicht sicher

  • Behalten

Als Mr. B wiederkam, war er richtig stolz auf mich, dass ich schon so viel geschafft hatte. Aber für eine lange Pause war keine Zeit, denn unser neuer Plan hieß: Ab nach St. Peter-Ording, um den verletzten Vogel in eine Auffangstation zu bringen! Das war super spannend. Q und der Vogel haben sich für die Fahrt den Kofferraum geteilt und beide haben das absolut vorbildlich gemacht. Keiner von beiden hat sich wirklich für den anderen interessiert. In der Auffangstation haben wir den kleinen Patienten dann in gute Hände übergeben. Er bleibt nun erst einmal dort, und wenn es ihm etwas besser geht, wird er nach Hamburg verlegt, weil die Volieren dort größer sind. Wenn die Federn nachgewachsen sind, kann er dort in Ruhe wieder fliegen lernen.

Q und der Vogel im Kofferraum Q und der Vogel im Kofferraum

Da wir nun schon mal in St. Peter-Ording waren, dachten wir uns: Dann müssen wir auch kurz ans Wasser! Wir sind also ab in den Ortsteil Dorf, haben uns eine leckere Kugel Eis gegönnt (sogar Q hat ein eigenes Hunde-Eis bekommen, was er unfassbar lecker fand!), haben eine kleine Runde zum Wasser gedreht und uns zum Abschluss noch ein kühles Getränk genehmigt.

St. Peter Ording St. Peter Ording

Nach diesem schönen kleinen Ausflug ging es wieder nach Hause. Dort bin ich mit Mr. B noch einmal final die sortierten Sachen durchgegangen, sodass wir am Ende nur noch drei klare Haufen hatten:

  • kann Weg

  • Kommt in Gulliver zurück

  • Behalten

Damit war der wichtigste Teil geschafft! Danach konnten wir uns noch anderen Dingen widmen, wie zum Beispiel dem Rasenmäher, der noch ein paar kleine Kinderkrankheiten hatte. Am Ende sah das aber alles schon ziemlich gut aus. Da wir nach diesem langen, ereignisreichen Tag alle richtig Lust auf etwas Leckeres hatten, haben wir kurzerhand noch den Grill angeworfen und den Abend richtig nett und gemütlich ausklingen lassen.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

21.06.2026

Wochentag

Sonntag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 17° sonnig Wind 13 km/h Mittags 23° sonnig Wind 15 km/h (Rantrum) Abends 19° klar Wind 8 km/h (Hasloh)

Gefahrene Kilometer mit Karl:

140,85 km

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

Besonderes:

Besonders war heute für mich die riesige Erleichterung über die Kulanz des Platzwarts, durch die unser leicht chaotischer Abend gerettet wurde, und das tolle Gefühl, endlich einen lang aufgeschobenen Punkt abgehakt zu haben.

Kleiner Tageseinblick

Der Morgen begann richtig schön mit einem gemeinsamen und entspannten Frühstück. Danach standen noch ein paar handwerkliche Kleinigkeiten auf dem Plan: Wir haben das letzte noch fehlende Stück vom Rasenmäher erfolgreich korrigiert. Da wir danach tatsächlich noch etwas Zeit übrig hatten und Mama B sich gerade eine brandneue Outdoor-Dusche gekauft hatte, haben wir kurzerhand beschlossen, diese auch noch direkt anzuschließen und ordentlich zu befestigen. Solche spontanen handwerklichen Aktionen dauern dann aber am Ende doch immer länger als gedacht, sodass wir um einiges später losgekommen sind, als wir eigentlich vorhatten – nämlich erst gegen 20:00 Uhr!

Oh oh, da ging das große Bangen auf der Fahrt los: Hoffentlich kommen wir nicht zu spät an! Denn ab 22:00 Uhr gilt auf dem Platz eigentlich absolute Nachtruhe und man darf nicht mehr durch die Schranke fahren.

Wie es das Schicksal dann so wollte, sind wir natürlich denkbar knapp erst kurz nach 22 Uhr dort aufgeschlagen. Das heißt im Normalfall: Pech gehabt, man muss draußen bleiben. Aber wir hatten unglaubliches Glück im Unglück! Der nette Platzwart hat ein Auge zugedrückt und für uns eine Ausnahme gemacht. So durften wir zu unserer großen Erleichterung doch noch auf das Gelände fahren und uns in Ruhe wieder häuslich einrichten.

Gegen 23:00 Uhr waren wir dann endlich so weit, dass wir uns zurücklehnen und entspannen konnten. Was für ein aufwühlendes und ereignisreiches Wochenende! Aber das richtig Gute daran ist dieses befreiende Gefühl am Ende des Tages, dass ich endlich wieder eine große Aufgabe erledigt und von meiner Liste gestrichen habe, die ich wirklich ziemlich lange vor mir hergeschoben hatte.

Q macht eine Mittagstunde im Garten Q macht eine Mittagstunde im Garten

Tier Entdeckungen

  • keine