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Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2026.04.27 - 2026.05.03.

Eine Woche der Kontraste liegt hinter uns: Von friedlichen Naturbegegnungen mit Rehen am frühen Morgen bis hin zu nervenaufreibenden Schrecksekunden am Telefon. Zwischen Schichtdienst, Englisch-Vokabeln und familiären Verpflichtungen zeigt sich einmal mehr, dass das Leben mit Mr. B, unserem (manchmal sehr sturen) Vierbeiner Q und unserem Zuhause "Karl" einfach niemals langweilig wird.

Warum ein Ausflug in die Hamburger Großstadt so gar nicht nach Plan lief, weshalb wir plötzlich eine unfreiwillige und ziemlich schwere Pflanzen-Patenschaft übernommen haben und wie uns ein Gewitterkrachen und eine winzige Biene auf Trab hielten, erfahrt ihr in diesem Wochenrückblick. Macht es euch gemütlich – am besten mit einer guten Tasse Tee – und begleitet mich durch sieben Tage voller spontaner Planänderungen, Alltagschaos und all den Momenten, die am Ende wirklich zählen.

KW 18 KW 18

Datum:

27.04.2026

Wochentag

Montag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Tante Henni in Hasloh

Tannte Henni Tannte Henni

Ein kleiner, ruhiger und familiärer Stellplatz in Hasloh. Ideal für einen entspannten Zwischenstopp mit persönlicher Atmosphäre und viel Ruhe.

Lage: In Hasloh, nahe Hamburg Ruhig gelegen, eher ländlich geprägt Gute Anbindung in Richtung Hamburg und Umgebung

Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet.

Preise: Premium Platz 100 qm: 52 € Standart Platz 70 qm: 45 € Strom: 0,80 € pro kWh Im Preis inklusive zwei Personen, Haustiere, WLAN, Wasser, Ver- und Entsorgung und Benutzung der Sanitäranlagen.

Ausstattung: Ver- und Entsorgung (Wasser, Chemietoilette, Grauwasser) Sanitäranlagen (mit Waschbecken, Dusche und Toilette) Platz zum Abwaschen

Besonderheiten: Sehr familiäre und persönliche Atmosphäre Ruhiger Platz, wenig Trubel Ideal für eine entspannte Übernachtung Oft mit direktem Kontakt zum Betreiber Direkt am Campingplatz befindet sich das Freiluft-Teichcafé. Bei selbst gemachten Kuchen und Torten kann man die Idylle am Teich sowie die Start und landende Flugzeuge sowie auch Natur und Ruhe genießen.

Platz Nr 34 Platz Nr 34

Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 3° sonnig Wind 9 km/h Mittags 12° sonnig Wind 8 km/h Abends 7° bewölkt Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

6,01 km

Gewanderte Kilometer:

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

Besonderes:

Besonders war heute für mich die wertvolle Zeit, die ich ganz in Ruhe mit meiner Mama verbringen konnte.

Kleiner Tageseinblick

Endlich konnte ich mal wieder so richtig ausschlafen und ohne Wecker in den Tag starten. Das war genau die Pause, die ich gebraucht habe, um frische Energie zu tanken. Den gesamten Vormittag habe ich dann in aller Ruhe zusammen mit meiner Mama verbracht – eine unheimlich wertvolle Zeit, die wir einfach mal nur für uns hatten.

Am Nachmittag änderte sich das Tempo dann ein wenig: Ein Besuch im Krankenhaus stand an, und im Anschluss mussten noch ein paar organisatorische Dinge erledigt werden. Als all die Pflichttermine endlich abgehakt waren, gab es für mich nur noch ein Ziel: Ich wollte so schnell wie möglich zu meinen beiden Jungs. Die Vorfreude war riesig, doch als ich ankam, war "Karl" überraschend leer – die beiden waren noch gar nicht da. Im Nachhinein war das aber gar nicht so schlecht, denn so konnte ich erst einmal in Ruhe ankommen, durchatmen und mich frisch machen.

Als die zwei schließlich nach Hause kamen, verlief die Begrüßung allerdings etwas anders als erwartet. Gerade Q hat sich gar nicht so überschwänglich gefreut, wie ich es mir im Kopf ausgemalt hatte, was im ersten Moment natürlich ein bisschen schade war. Das Besondere an diesem Tag war jedoch die beruhigende, wenn auch im ersten Moment leicht wehmütige Erkenntnis, dass die Jungs ein absolut großartiges Wochenende hatten und auch ohne mich rundum glücklich und zufrieden waren.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

28.04.2026

Wochentag

Dienstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 7° sonnig Wind 14 km/h Mittags 15° sonnig Wind 19 km/h Abends 8° klar Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,88 km

Gewanderte Kilometer:

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

Besonderes:

Besonders war heute für mich der unheimlich entspannte, liebevoll vorbereitete Start in den Morgen und die große Freude darüber, die beiden Rehe auf meinem Heimweg wiedergesehen zu haben.

Kleiner Tageseinblick

Ein herrlicher Start in den Tag! Mr. B war heute Morgen ein absoluter Schatz und hat mit Q bereits die erste Morgenrunde gedreht. Die beiden haben die Gelegenheit auch direkt genutzt, um frische Brötchen mitzubringen. So konnte ich wunderbar ausschlafen und mich direkt an den gedeckten Frühstückstisch setzen – ein wirklich perfekter Auftakt.

Nach dieser schönen Stärkung zog es mich nach draußen. Ich habe die herrlichen Sonnenstrahlen genossen und die Zeit produktiv genutzt, um ein wenig Englisch zu lernen. Im Anschluss stand noch ein bisschen Haushalt auf dem Programm, bevor ich mich auf den Weg zu meiner Familie gemacht habe. Wie das eben oft so ist, bin ich dort mal wieder viel länger geblieben, als ich eigentlich geplant hatte – aber es war einfach eine rundum schöne und gemütliche Zeit.

Auf dem Heimweg wartete dann noch ein echtes kleines Highlight auf mich: Ich habe die beiden Rehe auf der Wiese wiederentdeckt! Es ist jedes Mal ein wunderschöner Anblick, und mir geht immer richtig das Herz auf, wenn ich die beiden dort draußen in aller Ruhe beobachten kann.

Wieder zu Hause angekommen, habe ich nicht mehr allzu viel gemacht und den Tag ganz entspannt ausklingen lassen. Ich habe mich noch kurz an den Rechner gesetzt, um ein paar Gedanken aufzuschreiben, und mich dann mental schon aufs Entspannen im Bett eingestimmt. Bevor es aber so weit war, ging es mit Q natürlich noch einmal für eine gemütliche Abendrunde an die frische Luft.

Tier Entdeckungen

  • Rehe

Datum:

29.04.2026

Wochentag

Mittwoch

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 3° sonnig Wind 6 km/h Mittags 16° sonnig Wind 14 km/h Abends ?

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

23,95 km

Gewanderte Kilometer:

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

Besonderes:

Besonders war heute für mich die unerwartet reiche Tierbeobachtung am frühen Morgen und die Erleichterung, dass sich der kleine familiäre Schreckmoment am Vormittag so schnell in Luft aufgelöst hat.

Kleiner Tageseinblick

Der Tag begann heute schon recht zeitig. Also schnappte ich mir Q und wir machten uns auf den Weg nach draußen. Der Kleine hat auf unserer Runde heute ziemlich getrödelt, aber im Nachhinein hatte das auch etwas Gutes: Durch unser gemütliches Tempo konnten wir unglaubliche sieben Rehe, einen Hasen und sogar einen Fasan beobachten. Ein richtig toller Start in den Morgen! Wieder zu Hause gab es dann erst einmal ein wohlverdientes Frühstück.

Doch die Gemütlichkeit wurde plötzlich von einem Anruf unterbrochen, der zunächst gar nichts Gutes verhieß. Es ging um einen Vorfall bei meiner Familie. Zum Glück war jemand in der Nähe, der schnell nach dem Rechten sehen konnte. Kurze Zeit später kam dann glücklicherweise die Entwarnung: Alles war in bester Ordnung. Da fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen! So musste ich nicht überstürzt losfahren und konnte stattdessen noch ein wenig Englisch lernen.

Allerdings nicht allzu lange, denn für Q stand ein Tierarztbesuch an. Mr. B war so lieb und wollte das übernehmen, stieß vor Ort aber auf ein kleines Hindernis: In der Praxis wurde nur Bargeld oder eine physische EC-Karte akzeptiert – beides hatte er leider nicht dabei. Also bin ich schnell hinterhergefahren und wir haben getauscht. Q hat sich vor dem Behandlungszimmer heute regelrecht gesträubt und wollte einfach nicht hinein. Ich habe keine Ahnung, woran das lag, schließlich hatte er noch nie einen schlimmen Eingriff. Vielleicht lag es einfach an dem typischen Sagrotan-Geruch in der Praxis. Drinnen hat er sich dann aber ganz brav untersuchen lassen, sodass wir am Ende erfolgreich seine Zeckentablette mitnehmen konnten. So weit, so gut!

Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause habe ich meiner Familie noch einen kleinen Besuch abgestattet. Danach ging es wieder heim, wo ich mir etwas zu essen gemacht und eine kurze Pause eingelegt habe. Die kleine Erholung tat auch wirklich gut, denn heute stand für mich eine Spätschicht auf dem Plan. Ich war im Vorfeld schon ziemlich gespannt, wie das ablaufen würde und was genau meine Aufgaben sein würden. Es stellte sich als richtig interessant heraus, da ich mal etwas ganz Neues machen durfte. Allerdings merkt man schon, dass so ein Arbeitstag, der bis 21:15 Uhr geht, am Ende ganz schön lang ist. Dementsprechend ging es nach der Arbeit auch auf direktem Weg nach Hause und schnurstracks ins Bett.

Ein zwei Rehe Ein zwei Rehe

Tier Entdeckungen

  • Rehe

  • Hasen

  • Fasan

Datum:

30.04.2026

Wochentag

Donnerstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 9° sonnig Wind 2 km/h Mittags 19° sonnig Wind 5 km/h Abends 11° klar Wind 7 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,93 km

Gewanderte Kilometer:

4,52 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

32 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich, wie wunderbar mein Zeitplan aufgegangen ist und welch große Erleichterung mir die unerwartete Absage des Meetings am Abend verschafft hat.

Kleiner Tageseinblick

Ich habe letzte Nacht so unglaublich gut geschlafen, dass ich mich morgens am liebsten noch ewig in den Kissen vergraben hätte. Aber irgendwann half es natürlich alles nichts und ich musste dann doch mal aufstehen. Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, bin ich mit Q zu unserer Morgenrunde aufgebrochen. Da die Zeit heute etwas knapper bemessen war und es nicht gereicht hat, mit dem Fahrrad für die Brötchen ins Nachbardorf zu fahren, haben wir diese einfach direkt beim kleinen Laden bei uns im Dorf besorgt. Q war allerdings ziemlich gemütlich unterwegs und hat ordentlich getrödelt, sodass ich mich beim anschließenden Frühstück doch ein wenig beeilen musste.

Den Besuch bei meiner Familie hatte ich heute ganz bewusst auf den Vormittag gelegt, da am Nachmittag wieder eine Schicht für mich anstand. Mit dieser kleinen Planänderung ließ sich alles viel entspannter unter einen Hut bringen, ohne in Stress zu geraten. Wieder zu Hause angekommen, habe ich die freie Zeit bis zur Arbeit noch produktiv genutzt: Ich habe mich wieder an mein Englisch gesetzt und im Anschluss noch ein bisschen an meinem Blog gearbeitet.

Dann ging es auch schon los zur Arbeit. Zu meiner großen Erleichterung wurde ein Meeting, das eigentlich noch auf dem Plan stand, kurzfristig abgesagt. Das war wirklich ein absoluter Glücksfall, denn pünktlich hätte ich das ohnehin nicht geschafft. So hat sich alles perfekt gefügt und ich konnte nach meiner Schicht einfach direkt nach Hause fahren und ohne Umwege in den verdienten Entspannungsmodus schalten.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

01.05.2026 (Tag der Arbeit)

Wochentag

Freitag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 9° sonnig Wind 6 km/h Mittags 23° sonnig Wind 10 km/h Abends 14° klar Wind 8 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,96 km

Gewanderte Kilometer:

10,62 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

94 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die schöne gemeinsame Morgenrunde zu dritt und die Erleichterung darüber, dass das anfangs aufwühlende Gespräch mit Mr. B am Ende so heilsam und produktiv war.

Kleiner Tageseinblick

Da heute Feiertag ist, konnten wir den Tag herrlich gemütlich beginnen und haben alle drei erst einmal richtig schön ausgeschlafen. Nach und nach sind wir aufgestanden, haben uns in Ruhe fertig gemacht und sind dann ganz entspannt gemeinsam losgezogen, um frische Brötchen zu holen. Q hat es sichtlich genossen, mal wieder mit uns beiden zusammen unterwegs zu sein – und mir ging es da ganz genauso. Auch wenn Mr. B und ich auf dem Weg leider ein Thema anschneiden mussten, das uns beide emotional ziemlich aufgewühlt hat. Es war aber wichtig, darüber zu sprechen, und am Ende war der Austausch wirklich sehr produktiv und klärend.

Wieder zu Hause haben wir drei uns ein leckeres gemeinsames Frühstück gegönnt. Danach konnte ich noch einen kurzen Moment die Seele baumeln lassen, bevor ich mich auf den Weg zu meiner Familie gemacht habe. Der Besuch war schön, aber ich bin dort dieses Mal recht zeitig wieder losgekommen.

Das hatte den großen Vorteil, dass ich zu Hause direkt produktiv werden und mich ohne Umschweife an mein Englisch setzen konnte. Nachdem das Lernpensum für heute geschafft war, bin ich mit Q noch einmal für eine schöne Runde an die frische Luft gegangen. Zum Abschluss des Tages habe ich uns dann ein leckeres Abendbrot gezaubert, und danach konnten wir wunderbar entspannen und den restlichen Feiertag in aller Ruhe ausklingen lassen.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

02.05.2026

Wochentag

Samstag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'27.9"N 9°55'36.6"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 14° sonnig Wind 14 km/h Mittags 26° sonnig Wind 15 km/h Abends 16° bewölkt Wind 8 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,85 km

Gewanderte Kilometer:

6,32 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

52 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich meine allererste Fahrt mit der AKN und die schöne Erkenntnis, dass spontan umgeworfene Pläne (wie die Flucht aus Hamburg) am Ende Platz für gemütliche Familienzeit und tolle Naturbeobachtungen machen.

Kleiner Tageseinblick

Wir haben heute erst einmal ein wenig ausgeschlafen und uns dann ganz in Ruhe nach und nach fertig gemacht. Ein kleiner Schreckmoment ließ uns allerdings kurz aufhorchen: Q kam heute Morgen gar nicht zu uns ins Bett. Als wir nach ihm sahen, fielen uns seine ziemlich warmen Ohren auf, und auch an der Nase und unter den Achseln fühlte er sich deutlich wärmer an als sonst – oh oh. Mr. B ist dann sicherheitshalber eine schnelle Runde mit ihm rausgegangen. Zum Glück sah sein Geschäft ganz normal aus, und nachdem er etwa 20 Minuten draußen gelegen hatte, waren wir beide der Meinung, dass er wieder spürbar abgekühlt war. Da Q insgesamt einen ganz fitten Eindruck machte, hielten wir an unserem eigentlichen Plan fest.

Das Ziel hieß Hamburg, denn Mr. B wollte sich neue Laufschuhe kaufen. Für mich gab es dabei sogar eine kleine Premiere: Ich bin heute das allererste Mal in meinem Leben mit der AKN in die Stadt reingefahren! Leider gab es bei der Anreise ein paar Verzögerungen, sodass wir am Ende ganz woanders ausstiegen als geplant und noch ein ganzes Stück durch Hamburg spazieren mussten. Nach nur wenigen Metern merkte man aber deutlich, wie sich die Laune von Mr. B verdunkelte. Er ist einfach nicht für die große Stadt gemacht. Kurzerhand brachen wir die Schuh-Mission ab, tauchten bei der nächsten Möglichkeit wieder in eine Bahnstation ab und traten den Rückzug an.

Stattdessen machten wir auf dem Land noch einen Abstecher zum Bäcker. Auf dem Weg dorthin wurde Q plötzlich immer schneller und zog richtig an. Zuerst wusste ich gar nicht, was los war, aber dann standen wir vor dem örtlichen Blumenladen – seinem absoluten Lieblingsspot, wo er immer erst einmal einen großen Schluck Wasser trinkt. Nach einem leckeren Frühstück beim Bäcker und ein paar Einkäufen ging es denselben Weg zurück. Da Q sich jedes Mal so selbstverständlich an der Wassertränke bedient, haben wir spontan beschlossen, den kleinen Laden zu unterstützen und eine schöne Pflanze zu kaufen. Mr. B und ich suchten uns gemeinsam eine aus – ich hätte im Vorfeld allerdings nicht gedacht, dass sie so schwer und unhandlich sein würde! Aber zum Glück hatten wir ja unsere Tageskarte und konnten mitsamt den Einkäufen ganz bequem mit der AKN nach Hause fahren.

Da es inzwischen schon etwas später war, habe ich mich zügig fertig gemacht und bin meiner Familie einen Besuch abstatten gegangen. Wieder zurück, brauchte ich erst einmal einen gemütlichen Tee und einen kurzen Moment zum Entspannen. Danach stand ein bisschen Recherche auf dem Programm: Ich habe einen Luftbefeuchter für "Karl" herausgesucht. Wir haben dort momentan wahnsinnig trockene Luft. Das merken wir vor allem an einem trockenen Hals am Morgen, an rauen Händen und daran, dass unsere Anzeige nur magere 30 % Luftfeuchtigkeit anzeigt. Da musste dringend eine Lösung her, und nach kurzer Suche bin ich auch fündig geworden.

Später wollte ich mit Q noch eine Runde drehen, aber das wurde wirklich nur ein sehr kurzer Ausflug – er hatte so gar keine Lust und wollte einfach nicht weitergehen. Auch gut! So konnte ich mich in der unerwartet gewonnenen Zeit an meinen Wochenrückblick für den Blog setzen, da gab es nämlich noch einiges aufzuholen. Als ich gerade damit abschließen wollte, fragte Mr. B, ob wir nicht doch noch zusammen spazieren gehen wollen. Ich zögerte kurz, da mein Englisch-Lernpensum noch offen war, entschied mich dann aber bewusst für die Familienzeit im Freien. Das hat sich auch absolut gelohnt: Auf unserem Weg konnten wir ein Reh beobachten, das direkt vor uns auf dem Weg stand. Ein toller Moment!

Wieder zu Hause haben wir uns Abendbrot gemacht und noch den Abwasch erledigt. Dabei habe ich mich zwar ein klein wenig verquatscht, aber das muss ja auch einfach mal sein. Jetzt ruft aber wirklich das Bett – für genau eine Folge meiner aktuellen Serie reicht die Zeit zum entspannten Abschluss glücklicherweise noch.

Q fährt mit uns SBahn Q fährt mit uns SBahn

Hamburger Fernsehturm Hamburger Fernsehturm

Tier Entdeckungen

  • Reh

Datum:

03.05.2026

Wochentag

Sonntag

Reisetag:

Land / Ort:

Deutschland / Hasloh

Schlafplatzkoordinaten:

53°41'29.1"N 9°55'35.8"E

Platz Nr. 27 Platz Nr. 27

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 17° bewölkt Wind 9 km/h Mittags 24° bewökt Wind 11 km/h Abends 14° Regen Wind 16 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

11,86 km

Gewanderte Kilometer:

3,80 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

17 m

Besonderes:

Besonders war heute für mich die unglaubliche Erleichterung nach dem morgendlichen Fehlalarm und das schöne Gefühl, wie gut wir als Team zusammenarbeiten, ob beim Camper-Einwinken oder beim blitzschnellen Gewitter-Management.

Kleiner Tageseinblick

Da heute Sonntag ist, haben wir drei erst einmal ganz gemütlich etwas ausgeschlafen. Nach dem Aufwachen fiel mein erster Blick aufs Handy – und genau in dem Moment ploppte eine Nachricht auf. Da habe ich vielleicht einen Schreck bekommen! Da sie sich im ersten Moment gar nicht gut las, habe ich mich in Rekordzeit fertig gemacht und bin so schnell wie möglich los zu meiner Familie. Dort angekommen gab es zum Glück ganz schnell Entwarnung: Es war alles nur ein großes Missverständnis. Da fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen! Wenn ich aber schon mal da war, bin ich direkt noch ein bisschen geblieben, bevor es wieder zurück zu meinen beiden Jungs ging.

Als ich wieder zu Hause ankam, war Mr. B gerade dabei, "Karl" umzuparken. Da er ihn alleine nicht so gerne rückwärts rangieren wollte, stand er erst einmal vorwärts auf unserem neuen Stellplatz. Da wir nun zu zweit waren, haben wir "Karl" gemeinsam ganz in Ruhe rückwärts auf seinen neuen Platz eingewinkt. Das hat sich richtig gelohnt, denn nun haben wir endlich ein bisschen Schatten, was für uns wirklich Gold wert ist. Danach haben wir alles wieder ein wenig schick gemacht und konnten uns endlich ein spätes Frühstück gönnen.

Gestärkt ging es für uns beide an die Rechner. Was genau Mr. B da getrieben hat, weiß ich gar nicht so genau, aber ich habe mich an meinen Wochenrückblick gesetzt. Ich hinke da zwar immer noch ein wenig hinterher, gebe aber mein Bestes aufzuholen. Während wir so konzentriert vor uns hin arbeiteten, fiel uns plötzlich auf, dass eine Biene zielsicher in die Notleitung von unserem Boiler geflogen ist. Oh oh, keine gute Idee! Sie war anscheinend schon richtig fleißig, aber leider kann sie dort auf gar keinen Fall ihr Nest bauen. Schweren Herzens mussten wir das Loch abkleben. Das tat uns wirklich furchtbar leid, vor allem, weil sie noch eine halbe Stunde später immer wieder verzweifelt versucht hat, dorthin zurückzukehren.

Plötzlich fiel mein Blick auf Q – was war denn mit dem Kleinen los? Er zitterte am ganzen Körper. Das hieß für uns: Einmal ganz genau hinhorchen. Und tatsächlich, in der Ferne grummelte es. Gewitter im Anmarsch! Also hieß es schnell alles reinräumen. Ich bin mit Q sofort in "Karl" und habe ihm im Bad seinen sicheren Rückzugsort freigeräumt, während Mr. B draußen die restlichen Sachen in Sicherheit brachte. Nach etwa einer Stunde war der Spuk vorbei und es war wieder ruhig. Bevor es vielleicht doch noch mal richtig losgehen würde, nutzten wir die Chance für eine schnelle Hunderunde – sicherheitshalber gleich zu dritt. Die Runde war ganz entspannt, Q war zum Glück nicht angespannt und konnte sogar ein bisschen flitzen. Nur auf den letzten Metern wurde er wieder etwas unruhig. Also hieß es: Schnell wieder rein! Oder doch nicht? Q entschied sich spontan um und wollte lieber noch draußen bleiben. Also habe ich mir kurzerhand einen Stuhl geschnappt und ihm noch ein bisschen Gesellschaft geleistet, bis es merklich auffrischte und mir zu kalt wurde.

Drinnen habe ich dann noch ein wenig Englisch gelernt, uns ein leckeres Abendbrot gemacht und mich auch nach dem Essen noch mal über die Vokabeln gesetzt. Dann war es auch schon so weit und ich musste los zum Flughafen – unser "Frechdachs" kommt heute endlich wieder! Pünktlich am Flughafen angekommen, dachte ich mir, ich gehe direkt zur Ankunft und nehme sie dort in Empfang. Eigentlich eine tolle Idee, nur dass der Frechdachs an Terminal 2 ankam und ich ganz brav an Terminal 1 stand. Gut, dass es Handys gibt! So haben wir uns schnell zusammen telefoniert und doch noch gefunden. Der Frechdachs hat mich danach noch nach Hause gebracht und ist direkt weitergefahren. Für mich ging es danach nur noch ab ins Bett, wo ich noch lange versucht habe einzuschlafen – was nach so einem ereignisreichen Tag gar nicht so einfach war.

Kleine Biene sucht ein neues zu Hause Kleine Biene sucht ein neues zu Hause

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