Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2026.03.02 - 2026.03.08.
Diese Woche begann ganz anders als geplant und hat uns einmal mehr gezeigt, wie schnell sich Dinge verändern können. Zwischen spontanen Entscheidungen, einer unerwarteten Weiterreise und vielen organisatorischen Herausforderungen stand vor allem eines im Mittelpunkt: für die Familie da zu sein. Während sich unsere Wege für ein paar Tage getrennt haben, waren die Gedanken doch immer beieinander. Es war eine Woche voller Emotionen, Verantwortung, kleiner Lichtblicke und dem Gefühl, wie wichtig Zusammenhalt ist.
KW 10
Datum:
02.03.2026
Wochentag
Montag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Neureichenau - Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Wohnmobilstellplatz Waldkirchen Bayerischer Wald
Ein einfacher, naturnaher Stellplatz am Ortsrand von Waldkirchen im Bayerischen Wald. Ruhige Lage direkt am Waldrand und am Bad, ideal für kurze Aufenthalte und als Ausgangspunkt für Wander- und Radwege.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig geöffnet, Anreise möglich bis 24:00 Uhr.
Maximal 7 Tage Aufenthalt erlaubt.
Preise:
16 € pro Nacht (inkl. Kurtaxe für 2 Personen).
Strom: ca. 0,50 € pro kWh.
Wasser: ca. 1 € pro 100 Liter.
Entsorgung von Grauwasser und Kassettentoilette: inklusive.
Parkautomat direkt am Platz oder Optional kann die Parkgebühr über eine App gezahlt werden.
Duschmöglichkeit im Karoli Badepark (gegen Gebühr – während der Öffnungszeiten des Bads) ca 1,50 € für 20 min
Ausstattung:
Stellplätze auf geschottertem Untergrund, überwiegend eben, teilweise schattig.
Stromanschlüsse (mehrere Säulen).
Frischwasser‑ und Entsorgungsstation vorhanden.
Entsorgung für Kassettentoiletten inklusive.
Kein WLAN, nicht bewacht.
Besonderheiten:
Ruhige Lage am Waldrand, mitten im Bayerischen Wald – ideal für Wanderungen und Naturerkundung.
Restaurant und Eishalle direkt in Stellplatznähe.
Platz am Schwimmbad
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 3° sonnig bedeckt Wind 9 km/h (Neureichenau) Mittags 12° sonnig Wind 8 km/h (Waldkirchen) Abends 3° bewölkt Wind 8 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
26,46 km
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
8,04 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
164 m
Besonderes:
Q hat heute eindeutig Flausen im Kopf.
Kleiner Tageseinblick
Platz Nr. 16
Die Woche fing leider etwas stressig an, denn wir haben uns dazu entschieden, direkt morgens wieder abzureisen.
Da ich mich gestern endlich entschieden habe und auch nach einer Nacht Schlaf und einigem Nachdenken bei meiner Entscheidung geblieben bin, mussten wir nun unsere vorherigen Pläne über den Haufen werfen.
Also sind wir aufgestanden und haben den Rest abfahrbereit gemacht. Mr. B war so lieb und hat die Wäsche schon einmal geholt. Ich habe die noch nassen Sachen in "Karl“ aufgehängt. Währenddessen ist Mr. B noch eine kleine Runde mit Q gegangen. Ich habe schnell die Brötchen geholt und dann waren wir auch schon bereit – es konnte losgehen.
Gegen 9:00 Uhr sind wir dann losgefahren, zurück nach Waldkirchen. Von dort aus könnte ich später mit der Bahn weiterfahren und außerdem konnten wir dort besser einkaufen.
Bevor wir allerdings nach Waldkirchen gefahren sind, sind wir noch einmal über die Grenze nach Österreich zum Tanken gefahren. Das hat sich wirklich gelohnt – zur nächsten Tankstelle in Deutschland waren es schon 14 Cent Unterschied.
In Waldkirchen angekommen, haben wir erst einmal die Wäsche draußen in die Sonne gehängt und alles wieder wohnlich gemacht. Da Mr. B noch etwas Zeit hatte, sind wir drei noch eine Runde spazieren gegangen. Dabei haben wir beide überlegt, wie es für uns weitergeht, denn ich habe für mich eine Entscheidung getroffen, was ich machen möchte. Nun ist nur noch die Frage, wie wir das umsetzen – und das ist gar nicht so einfach.
Als Mr. B dann anfangen musste zu arbeiten, habe ich die Zeit genutzt und eine Übersicht über die neuen Kosten erstellt, die auf uns zukommen werden. Zum Glück hatte er mir vorher erklärt, was alles hinein muss und wie ich das ungefähr angehen kann. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich die Zahlen verändern.
Außerdem habe ich noch eine wichtige Mail geschrieben. Gegen Mittag wurde Q dann langsam quengelig, also bin ich mit ihm noch einmal los. Nach der Runde habe ich die Wäsche abgenommen und in die Schränke sortiert. Da das gar nicht so einfach war, habe ich direkt unsere beiden Kleiderschränke neu sortiert – und siehe da: Es passt jetzt alles hinein.
Danach wollte ich mich meinen Rückblicken widmen und habe angefangen, Tag für Tag zu übertragen. Allerdings wurde Q plötzlich wieder unruhig, sodass ich unterbrechen musste. Ob er wohl schon wieder raus wollte? Für Mr. B passte das ganz gut, da er gerade ein vertrauliches Meeting hatte.
Also bin ich noch einmal mit Q los. So richtig wollte er aber zunächst nicht. Erst sind wir zum Schwimmbad gegangen, da ich kurz irgendwo hin musste. Von dort aus sind wir wieder in Richtung "Karl“ gelaufen – und ab da fing Q an zu bocken. Erst als ich ihn von der Leine genommen habe, lief er wieder ordentlich.
Oh oh…
Dann sind wir in den Zauberwald gegangen. Plötzlich blieb Q stehen und rührte sich keinen Millimeter mehr. Ich hatte keine Ahnung, was schon wieder los war. Auf einmal schoss er dann doch los – an mir vorbei und direkt in den Wald. Ich habe ihn noch gerufen, aber es kam keine Reaktion. So schlimm war es schon lange nicht mehr.
Als er sich dann doch erbarmt hat zurückzukommen, kam er sofort an die Leine. Wer nicht hört, kann auch nicht frei laufen. Danach musste er „Fuß“ gehen – was er merkwürdigerweise auch ganz brav gemacht hat.
Ich glaube, die Wanderung am Samstag ist ihm ein bisschen zu Kopf gestiegen. Sonntag gab es nur kurze Strecken und heute bei dem schönen Wetter dann wieder eine mittlere Runde – das kann ja noch was werden.
Als wir wieder zurück waren, habe ich uns erst einmal Abendbrot gemacht. Danach habe ich geschaut, wie wir gemeinsam in den Norden fahren könnten. Nachdem ich mehrere Varianten herausgesucht hatte, habe ich es mir gemütlich gemacht.
Was der Frosch wohl beobachtet
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
03.03.2026
Wochentag
Dienstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 3° bedeckt sonnig Wind 3 km/h Mittags 12° bedeckt sonnig Wind 4 km/h Abends 3° klar Wind 5 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
1,56 km
Gewanderte Kilometer:
10,50 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
330 m
Besonderes:
Haben es endlich geschafft, den Gartenschau-Rundweg (Wanderweg 5) zu wandern.
Kleiner Tageseinblick
Der Tag fing sehr entspannt an. Mr. B ist mit Q los, um die morgendliche Runde zu gehen. Leider hat er vergessen, dass er Brötchen mitbringen sollte. Daher hat er mich angerufen und gefragt, ob ich schnell mit dem Rad losfahre oder ob er noch versuchen soll, beim Bäcker vorbeizukommen.
Meine Antwort war, dass ich kurz mit dem Rad fahre. Bei der Gelegenheit habe ich auch direkt unser Abendessen eingekauft. Außerdem habe ich einen Ring zurückgebracht, den ich letzte Woche gekauft hatte, da er leider doch etwas zu groß war, und habe für Mr. B neue Badeschlappen besorgt. Leider nicht die, die ich eigentlich wollte, aber Hauptsache, er hat jetzt welche, in die man einfach reinschlüpfen kann – auch mit Socken und ohne Zehenhalterung.
Mr. B hat heute zum ersten Mal draußen gearbeitet. Nachdem ich wieder zurück war, habe ich uns erst einmal Frühstück gemacht und mich danach an den Rechner gesetzt. Dort habe ich zunächst Englisch gelernt, was ich in den letzten Tagen leider sehr habe schleifen lassen – gar nicht gut.
Nachdem ich damit fertig war, sind wir drei gemeinsam eine Runde spazieren gegangen. Nach der Runde habe ich mich dann daran gemacht, einen Tagesplan für mich zu erstellen. Das war gar nicht so einfach, aber ich denke, ich habe jetzt einen Plan, der ganz gut funktionieren könnte.
Da es inzwischen etwas frisch geworden ist, ist Mr. B wieder hineingekommen. Also habe ich Tisch und Stuhl wieder reingeräumt und bin anschließend mit Q losgezogen.
Wir sind auf den Gartenschau-Wanderweg gegangen und direkt bei uns am Platz gestartet.
Unsere Wanderung startete direkt am Schwimmbad und führte uns zunächst zum beeindruckenden Kristall zwischen Himmel und Erde – einem Kunstwerk, das durch seine besondere Form und Lage sofort ins Auge fällt und einen schönen ersten Höhepunkt setzt.
Von dort aus ging es durch eine idyllische Lindenallee stetig bergauf zur Karoli-Kapelle. Der Weg dorthin ist ruhig und fast schon ein wenig meditativ – perfekt, um in die Wanderung hineinzukommen.
Hinter der Kapelle tauchten wir tiefer in den Wald ein. Hier handelt es sich um einen abwechslungsreichen Mischwald, der mit seinem Wechsel aus Laub- und Nadelbäumen besonders lebendig wirkt. Auf dem weiteren Weg begegnet man sogar einem Kletterpark, der sich mitten in die Natur einfügt und für Abenteuerlustige eine spannende Ergänzung darstellt.
Langsam öffnet sich der Wald und man erreicht wieder die Stadt: Waldkirchen. Unser erstes Ziel hier war der Stadtpark – ein Ort voller kleiner Highlights. Besonders schön sind der Platz der Sonne, der zum Verweilen einlädt, der liebevoll angelegte Bibelgarten sowie ein kreatives Kunstprojekt, das dem Park eine besondere Note verleiht.
Weiter ging es zum Marktplatz, wo die bekannten Waldkirchner Radabweiser stehen. Jede dieser Figuren erzählt ihre eigene kleine Geschichte und spiegelt ein Stück der lokalen Kultur wider:
-
der ewige Hochzeiter
-
der Gastwirt
-
die stoanerne Gretl
-
der Herr Marktrichter
-
die Marktfrau
-
der Chirurg
-
der Säumer
-
der Totwächter
-
der Kaufmann
-
der Dekan
Ein echtes Highlight für alle, die gerne Details entdecken und sich in Geschichten verlieren.
Natürlich durfte auch ein Blick auf das bekannte Modehaus Garhammer nicht fehlen, bevor wir uns die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul angeschaut haben – ein beeindruckendes Bauwerk, das die Geschichte des Ortes widerspiegelt.
Von dort führte uns der Weg weiter zur Ölbergkapelle, vorbei am Rathaus und entlang des Friedhofs. Von hier oben hat man einen besonders schönen Blick über Waldkirchen – ein Moment, um kurz innezuhalten und die Aussicht zu genießen.
Weiter ging es am Aquasonum vorbei, bevor wir noch einen kleinen Abstecher zum Karoli Hotel Waldkirchen gemacht haben.
Der Rückweg führte uns schließlich durch den Zauberwald – ein passender Name, denn hier wirkt alles noch einmal ruhiger und fast ein bisschen märchenhaft. Von dort aus waren es nur noch wenige Schritte zurück zu unserem Platz.
Eine abwechslungsreiche Wanderung, die Natur, Kultur und kleine Entdeckungen wunderbar miteinander verbindet.
Nach der Runde habe ich erst einmal abgewaschen und anschließend das Abendbrot gemacht. Entweder liegt es an der frischen Luft oder an dem ständigen Bergauf und Bergab – auf jeden Fall war ich ziemlich müde. Daher bin ich direkt nach dem Essen ins Bett gekrochen und habe mich entspannt.
Info Bereich:
Mischwald in Waldkirchen
Der Mischwald rund um Waldkirchen im Bayerischen Wald besteht aus einer vielfältigen Mischung von Laub- und Nadelbäumen, wie Buchen, Fichten und Tannen. Diese Kombination macht den Wald besonders robust und widerstandsfähig gegenüber Wetter, Schädlingen und Krankheiten.
Durch die unterschiedlichen Baumarten entsteht ein artenreicher Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Gleichzeitig sorgt der Mischwald für ein angenehmes Klima, saubere Luft und bietet ideale Bedingungen für Wanderungen und Erholung.
Der Mischwald ist damit nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Natur- und Erlebnislandschaft rund um Waldkirchen.
Waldkirchner Radabweiser
Die Waldkirchner Radabweiser sind Granitfiguren auf dem Marktplatz, die historische Personen und Berufe der Stadt darstellen und gleichzeitig als Radabweiser dienen. Die erste Figur, der „Ewige Hochzeiter“, entstand im 19. Jahrhundert; später folgten unter anderem die stoanerne Gretl, der Marktrichter, die Marktfrau, der Chirurg, der Säumer, der Torwächter, der Kaufmann und der Dekan.
Jede Figur erzählt ein Stück Stadtgeschichte: von traditioneller Tracht über historische Berufe bis hin zu bekannten Persönlichkeiten. Heute verbinden die Radabweiser Kunst, Geschichte und Funktionalität und machen den Marktplatz zu einem besonderen Blickfang.
Die Goldhaubenfrau die stoanerne Gretl
Wer bist den Du
Modehaus Garhammer
Das Modehaus Garhammer in Waldkirchen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit über 120 Jahren Geschichte. Auf rund 9.000 m² Verkaufsfläche bietet es Mode für Damen, Herren und Kinder, Schuhe, Accessoires und persönliche Stilberatung. Besonders beliebt ist das Sternerestaurant „Johanns“ im obersten Stockwerk, das kulinarischen Genuss mit Blick über die Stadt verbindet.
St. Peter und Paul
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Waldkirchen ist die katholische Stadtpfarrkirche und ein markantes Bauwerk im Zentrum der Stadt. Errichtet wurde sie 1857–1861 im neugotischen Stil nach Plänen des Architekten Leonhard Schmidtner. Mit einer Länge von rund 65 Metern, einer Breite von 34 Metern und einem 67 Meter hohen Turm wird sie oft als „Dom des Bayerischen Waldes“ bezeichnet.
Die Kirche überstand einen großen Stadtbrand 1862 und wurde nach Schäden im Zweiten Weltkrieg 1945 wieder aufgebaut. Im Inneren beeindrucken kunstvolle Altäre, Glasfenster und eine große Orgel aus dem Jahr 2007. Außerdem finden regelmäßig Gottesdienste, Feste und Gemeindeveranstaltungen statt, sodass St. Peter und Paul nicht nur ein architektonisches Wahrzeichen, sondern auch das religiöse und kulturelle Zentrum Waldkirchens ist.
St Peter und Paul
Ölbergkapelle
Die Ölbergkapelle liegt auf dem Ölberg oberhalb von Waldkirchen und ist ein kleiner, historischer Wallfahrtsort. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und diente den Gläubigen als Ort der Andacht und Meditation.
Die Kapelle ist von Wald und Wiesen umgeben, was sie zu einem beliebten Ziel für Wanderer, Pilger und Spaziergänger macht. Besonders zur Osterzeit, wenn der Ölberg symbolisch für den Garten Gethsemane steht, finden hier religiöse Feiern und Prozessionen statt.
Heute ist die Ölbergkapelle ein ruhiger Ort für Besinnung und Naturgenuss und ein kleiner, aber wichtiger Bestandteil der sakralen Landschaft rund um Waldkirchen.
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
04.03.2026
Wochentag
Mittwoch
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 2° sonnig Wind 5 km/h Mittags 11° sonnig Wind 9 km/h Abends 3° klar Wind 5 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
10,00 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
295 m
Besonderes:
Letzte Entdeckung in Waldkirchen
Kleiner Tageseinblick
Nachdem wir drei aufgestanden waren, haben Q und ich uns auf den Weg gemacht, um Brötchen zu holen. Danach schnell frühstücken und dann ging es erst einmal daran, "Karl“ abfahrbereit zu machen.
Wir haben uns dazu entschieden, gemeinsam in den Norden zu fahren. Dafür musste ich das Grauwasser leeren, Frischwasser auffüllen und alles so wegräumen, dass es sicher verstaut ist.
Als das erledigt war, sind Q und ich noch einmal nach Waldkirchen gegangen, da mir noch ein paar Bilder von bestimmten Punkten fehlten.
Ich wollte unbedingt die Tour durch Waldkirchen mit ihren 15 Stationen entdecken, die man auch online verfolgen kann. Auf meiner Liste standen zahlreiche Highlights der Stadtgeschichte und -kultur:
- das Rathaus
- die Ölbergkapelle
- der alte Friedhof
- die bekannten Waldkirchner Radabweiser
- die Kirche St. Peter und Paul,
- die Goldhaubenfrau
- der Ringmauerturm und die Ringmauer, die mir bisher noch fehlten
- das Chirurg-Staudenhöchtl
- der Salzsäumer, den ich bereits besucht hatte
- die Brauerei, die mir noch fehlte
- die Salzhändler am Marktplatz
- die Mariensäule
- der historische Punkt, an dem der Marktbrand von 1862 erläutert wird
- sowie der Ringmauerturm II, der letzte Punkt auf meiner Liste
Noch schnell das Rathaus anschauen
Nach dieser Tour konnte ich alle Sehenswürdigkeiten abhaken, die ich mir in Waldkirchen unbedingt anschauen wollte. Es war eine wunderbare Mischung aus Geschichte, Architektur und kleinen kulturellen Details, die die Stadt so besonders machen.
Wer die Tour selbst erleben möchte, findet sie hier: Tour durch Waldkirchen in 15 Stationen
Nachdem wir unsere Runde beendet hatten und nun auch die restlichen Punkte entdeckt hatten, konnte ich mich ans Englischlernen machen.
Als ich damit fertig war, kam Mr. B auch schon nach Hause. Er war noch einmal im Büro, um sich dort zu verabschieden.
So sind wir drei dann noch eine kleine Runde spazieren gegangen. Da wir Hunger hatten, aber nichts selbst machen wollten, weil schon alles ordentlich verstaut war, haben wir uns entschieden, etwas zu bestellen. Das Essen kam ziemlich schnell an.
So weit so gut – danach haben wir drei es uns gemütlich gemacht, denn morgen geht es wieder auf große Fahrt.
Frühlingsbote
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
05.03.2026
Wochentag
Donnerstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen - Northeim (Mr. B) / Pinneberg (Mrs. A)
Schlafplatzkoordinaten:
51°43'43.7"N 9°57'42.7"E Mr. B
Stellplatz Informationen:
Mr. B Auf einem Rastplatz Mrs. A im Hotel
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 8° sonnig Wind 9 km/h (Waldkirchen) Mittags 13° sonnig Wind 16 km/h (München) Abends
Gefahrene Kilometer mit Karl:
ca. 720 km (Mr. B)
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
Besonderes:
Ein Anruf verändert alles.
Kleiner Tageseinblick
Es ist mal wieder ein Fahrtag.
So sind wir zeitig aufgestanden und haben die restlichen Sachen abfahrbereit gemacht. Mr. B ist noch einmal mit Q eine kleine Runde gegangen und ich habe in der Zeit den Urintank geleert und ausgespült.
Dann war es soweit: Gegen 9:45 Uhr sind wir losgefahren.
Bevor es aber wirklich losging, sind wir noch beim Bäcker vorbeigefahren, um Reiseproviant zu besorgen. Also bin ich schnell rein und habe alles geholt. Als ich wieder zu "Karl“ zurückkam, war Mr. B weg.
Und wie sollte es anders sein – natürlich hatte ich den Schlüssel fürs Fahrerhaus nicht dabei. Also stand ich da und habe mich gefragt: Wo ist Mr. B?
Er ist noch einmal schnell los, um ein paar spezielle Sachen zu besorgen. Kurz nachdem ich ihn angerufen hatte, kam er auch schon zurück. Nun hatten wir alles zusammen und konnten endlich los.
Um 11:19 Uhr habe ich dann einen Anruf bekommen, der leider nicht sehr erfreulich war. Dadurch mussten wir unsere Reise spontan umplanen. Eigentlich wollten wir in den Norden nach Bleckede, aber da ich nun so schnell wie möglich nach Hamburg musste, habe ich geschaut, wie ich das am besten schaffe.
Da wir uns in der Nähe von München befanden, kam für mich nur das Fliegen infrage. Also sind wir direkt zum Flughafen gefahren – gut, dass wir ohnehin in diese Richtung unterwegs waren.
Dort angekommen habe ich schnell meinen Rucksack gepackt und bin zum Terminal 2 gegangen. Als Erstes ging es durch die Sicherheitskontrolle. Ich kam ohne Probleme durch – sogar mit meinem Nagel im Bein gab es keine Schwierigkeiten. Nur mein Rucksack wurde noch einmal genauer überprüft. Ich musste zwar nicht alles auspacken, aber sie haben sich am Bildschirm genauer angeschaut, was der Scanner als auffällig eingestuft hat.
Danach habe ich mir noch etwas zu essen besorgt und dann hieß es warten.
Dann war es soweit: Das Boarding begann. Ich war in Gruppe drei, also musste ich mich noch kurz anstellen, aber dann ging es los – ab in den Flieger. Platz suchen, alles verstauen und schon konnte es losgehen.
Ich fliege nicht besonders gerne, da mir beim Start und bei der Landung oft schlecht wird. Dieses Mal habe ich mich aber auf meine Atmung konzentriert und die Augen geschlossen. Als wir in der Luft waren, ging es mir deutlich besser. Sogar die Landung war ziemlich angenehm – mir wurde dieses Mal kaum schlecht. Glück gehabt. Der Pilot war wirklich super.
In Hamburg angekommen, ging es dann weiter zum Ausgang, wo mich einer meiner Brüder abgeholt hat. Zuerst war ich auf der falschen Ebene, aber nach einem kurzen Anruf haben wir uns schnell gefunden und konnten gemeinsam zum Hotel fahren.
Dort habe ich eingecheckt und bin anschließend direkt ins Krankenhaus gegangen. Jemand, der mir sehr nahesteht, ist schwer krank, und ich wollte unbedingt bei ihm sein.
Als ich ankam, war das Zimmer voll, aber zum Glück geht es der Person ein klein wenig besser. So konnte ich später mit einem etwas besseren Gefühl zurück ins Hotel gehen.
Dort habe ich erst einmal mit Mr. B telefoniert, um ihn auf den neuesten Stand zu bringen. Danach bin ich todmüde ins Bett gefallen.
Kleine Info zu Mr. B, Q und "Karl“: Sie sind von München aus weitergefahren, bis sie nicht mehr konnten. Schließlich haben sie sich in Northeim einen Platz gesucht, an dem sie über Nacht stehen bleiben. Morgen geht es für die drei weiter.
Mich am Flughafen München abgeben
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
06.03.2026
Wochentag
Freitag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Wedel (Mr. B) / Pinneberg (Mrs. A)
Schlafplatzkoordinaten:
53°34'45.1"N 9°41'36.1"E
Stellplatz Informationen:
Laut Mr. B ist der Platz sehr schön gelegen. Mehr Informationen habe ich nicht, da ich nicht mit da war.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 3° sonnig Wind 9 km/h Mittags 18° sonnig Wind 8 km/h Abends 6° klar Wind 9 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
293,03 km (Mr. B)
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
Besonderes:
Ich habe ein Care-Paket bekommen.
Kleiner Tageseinblick
Die Nacht war leider nicht so erholsam, wie erhofft – meine Gedanken drehten sich wie ein Karussell, sodass ich nur schwer einschlafen und durchschlafen konnte.
Morgens ging es erst einmal zum Frühstück. Dieses war zwar nicht besonders ausgefallen, aber dennoch ziemlich lecker und reichlich.
Vom Hotel aus ging es dann ins Krankenhaus, das nur 700 Meter entfernt liegt. Dort bin ich bis zum Abend geblieben. Ich möchte hier bewusst keine Details teilen, da mir die Privatsphäre meiner Familie sehr wichtig ist. Ich hoffe, ihr versteht das.
Mein Bruder war so lieb und hat mir ein Care-Paket mitgebracht, damit ich Nervennahrung und etwas zu trinken habe – das war wirklich super lieb. Im Hotel habe ich es mir dann mit den Leckereien gemütlich gemacht und bin dieses Mal schnell eingeschlafen.
Kleine Info zu Mr. B, Q und „Karl“: Sie sind inzwischen in Wedel auf einem kleinen Stellplatz angekommen.
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
07.03.2026
Wochentag
Samstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Wedel (Mr. B) / Pinneberg (Mrs. A)
Schlafplatzkoordinaten:
53°34'45.1"N 9°41'36.1"E
Stellplatz Informationen:
Laut Mr. B ist der Platz sehr schön gelegen. Mehr Informationen habe ich nicht, da ich nicht mit da war.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 6° sonnig Wind 5 km/h Mittags 20° sonnig Wind 4 km/h Abends 8° klar Wind 3 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
Besonderes:
Kleine Ablenkung bei der Tanzaufführung.
Kleiner Tageseinblick
Morgens bin ich wieder zeitig aufgestanden, denn ich wollte zur Visite im Krankenhaus sein. Am Nachmittag war einer meiner Brüder da, sodass ich eine kleine Krankenhaus-Pause einlegen konnte. Diese habe ich direkt genutzt, um bei der Tanzaufführung meiner Nichte dabei zu sein.
Das war so schön – sie hat das wirklich super gemacht. Ich bin richtig stolz auf sie. Nach der Aufführung bin ich dann wieder ins Krankenhaus zurückgekehrt.
Später bin ich ins Hotel zurückgegangen, dieses Mal nicht alleine, denn der Fechdachs war zu Besuch und bleibt heute Nacht bei mir. Zusammen sind wir in die Innenstadt von Pinneberg gegangen, um etwas zu essen zu suchen. Wir sind fündig geworden: Ich hatte einen leckeren vegetarischen Burger und sie eine Pizza. Danach haben wir uns noch einen Cocktail gegönnt – das war richtig nett und eine schöne Abwechslung, um mal auf andere Gedanken zu kommen.
Nach der Stärkung sind wir zurück ins Hotel gegangen, wo der Fechdachs noch fernsehen wollte. Das war amüsant, denn kaum war der Fernseher an, ist sie auch schon eingeschlafen. Ich war noch wach, da ich wissen wollte, wie der Film weitergeht. Zum Glück kannte ich ihn schon, sodass ich irgendwann den Fernseher ausmachen und schlafen konnte.
Auf andere Gedanken kommen
Kleine Info zu Mr. B, Q und "Karl“: Sie haben sich einen netten Tag gemacht, sind an der Elbe spazieren gegangen und haben sich entspannt.
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
08.03.2026
Wochentag
Sonntag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Wedel / Pinnebegr - Haslo
Schlafplatzkoordinaten:
53°41'28.0"N 9°55'38.6"E
Stellplatz Informationen:
Platz Nr. 8
Ein kleiner, ruhiger und familiärer Stellplatz in Hasloh. Ideal für einen entspannten Zwischenstopp mit persönlicher Atmosphäre und viel Ruhe.
Lage: In Hasloh, nahe Hamburg Ruhig gelegen, eher ländlich geprägt Gute Anbindung in Richtung Hamburg und Umgebung
Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet.
Preise: Premium Platz 100 qm: 52 € Standart Platz 70 qm: 45 € Strom: 0,80 € pro kWh Im Preis inklusive zwei Personen, Haustiere, WLAN, Wasser, Ver- und Entsorgung und Benutzung der Sanitäranlagen.
Ausstattung: Ver- und Entsorgung (Wasser, Chemietoilette, Grauwasser) Sanitäranlagen (mit Waschbecken, Dusche und Toilette) Platz zum Abwaschen
Besonderheiten: Sehr familiäre und persönliche Atmosphäre Ruhiger Platz, wenig Trubel Ideal für eine entspannte Übernachtung Oft mit direktem Kontakt zum Betreiber Direkt am Campingplatz befindet sich das Freiluft-Teichcafé. Bei selbst gemachten Kuchen und Torten kann man die Idylle am Teich sowie die Start und landende Flugzeuge sowie auch Natur und Ruhe genießen.
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 8° bedeckt sonnig Wind 11 km/h Mittags 15° bewölkt Wind 13 km/h Abends 8° klar Wind 10 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
28,93 km (Mr. B)
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
Besonderes:
Wieder vereint.
Kleiner Tageseinblick
Die Nacht war etwas entspannter als sonst – liegt wohl daran, dass ich nicht alleine war. Aber mitten in der Nacht hörte ich ein Geräusch: Irgendetwas ist umgefallen. Ich vermute, dass es der Zahnputzbecher war, aber nachschauen wollte ich auch nicht, da ich so müde war.
Am Morgen erzählte mir der Fechdachs, dass sie es auch gehört hat, sich aber entschieden hat: „Wenn es ein Einbrecher ist, soll er mich doch entführen – ich bin zu müde, um zu reagieren.“ Zwei dumme, ein Gedanke – hihi. Zum Glück war es nur der Zahnputzbecher.
So sind wir dann zeitig aufgestanden, haben alles zusammengepackt und sind frühstücken gegangen. Danach sind wir beide ins Krankenhaus gegangen. Dort war ich den ganzen Tag.
Später bin ich zur Bushaltestelle gegangen, denn es ging nun zu meinen beiden Jungs. Sie sind aus Wedel nach Haslo auf den Campingplatz gefahren. Zu Hause angekommen hat Q sich riesig gefreut, dass ich wieder da bin.
Kurz habe ich noch Mr. B alles erzählt, und dann ging es ab ins Bett. Ich bin so müde, aber auch glücklich, dass wir wieder zusammen sind. Das gibt mir Kraft.
Tier Entdeckungen
- keine