Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2026.02.23 - 2026.03.01.
Die letzte Februarwoche startete wechselhaft, sowohl wettertechnisch als auch in unserem Alltag. Zwischen Homeoffice, morgendlichen Spaziergängen mit Q und kleineren Abenteuern rund um "Karl“ hat sich ein bunter Mix aus Arbeit, Naturbeobachtungen und kleinen Entdeckungen ergeben. Ob verschneite Wege, Begegnungen mit Tieren oder kulinarische Highlights – jeder Tag brachte seine eigenen kleinen Geschichten und Herausforderungen mit sich. Dieser Rückblick nimmt euch mit durch unsere Woche, von den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen bis zu den gemütlichen Abendstunden, die wir mit Englischlernen, Spaziergängen und Entspannung ausklingen ließen.
KW 09
Datum:
23.02.2026
Wochentag
Montag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Wohnmobilstellplatz Waldkirchen Bayerischer Wald
Ein einfacher, naturnaher Stellplatz am Ortsrand von Waldkirchen im Bayerischen Wald. Ruhige Lage direkt am Waldrand und am Bad, ideal für kurze Aufenthalte und als Ausgangspunkt für Wander- und Radwege.
Öffnungszeiten:
Ganzjährig geöffnet, Anreise möglich bis 24:00 Uhr.
Maximal 7 Tage Aufenthalt erlaubt.
Preise:
16 € pro Nacht (inkl. Kurtaxe für 2 Personen).
Strom: ca. 0,50 € pro kWh.
Wasser: ca. 1 € pro 100 Liter.
Entsorgung von Grauwasser und Kassettentoilette: inklusive.
Parkautomat direkt am Platz oder Optional kann die Parkgebühr über eine App gezahlt werden.
Duschmöglichkeit im Karoli Badepark (gegen Gebühr – während der Öffnungszeiten des Bads) ca 1,50 € für 20 min
Ausstattung:
Stellplätze auf geschottertem Untergrund, überwiegend eben, teilweise schattig.
Stromanschlüsse (mehrere Säulen).
Frischwasser‑ und Entsorgungsstation vorhanden.
Entsorgung für Kassettentoiletten inklusive.
Kein WLAN, nicht bewacht.
Besonderheiten:
Ruhige Lage am Waldrand, mitten im Bayerischen Wald – ideal für Wanderungen und Naturerkundung.
Restaurant und Eishalle direkt in Stellplatznähe.
Stellplatz am Schwimmbad
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 6,1° bedeckt Wind 16 km/h Mittags 9° bewölkt Wind 18 km/h Abends 6° bewölkt Wind 10 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
7,88 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
175 m
Besonderes:
Ich habe ein paar von Mr. Bs Kollegen kennengelernt.
Kleiner Tageseinblick
Die Woche fing ganz arbeitsmäßig an. Mr. B wurde abgeholt und ist ins Büro gefahren. Q und ich haben uns fertig gemacht, um unsere morgendliche Runde zu drehen.
Mh, wo ist denn der Schnee hin? Über das Wochenende hat es leider viel geregnet, und so wurde der Schnee einfach weggespült. Schade, aber so ist das eben. Jetzt kommt wohl langsam der Frühling.
Auf unserem Weg konnten wir zwei Eichhörnchen beobachten. Ich glaube, sie sind hier etwas dunkler als im Norden. Außerdem haben wir einen Stall mit Pferden und Alpaka entdeckt. Ich hatte mal wieder mehr Interesse an ihnen als sie an mir – genauso wie Q, sie fand sie ebenfalls nicht sonderlich spannend. Schade, denn der Stall und das ganze Drumherum sahen wirklich sehr schick aus. Also sind wir weiter spaziert.
Als wir wieder zurück waren, haben wir erst einmal gefrühstückt, und danach bin ich an den Rechner gegangen. Dieses Mal habe ich allerdings anders angefangen als sonst an einem Montag, denn ich hatte meinen Wochenrückblick noch nicht fertiggestellt. Also habe ich ausnahmsweise damit begonnen. Das hat länger gedauert als geplant.
Am Nachmittag musste ich dann eine Pause einlegen und mit Q los. Wir haben dieses Mal einen anderen Weg ausprobiert – und siehe da: Wir haben schon einmal den Saußbach gefunden, nun fehlt nur noch die Klamm. Leider lag am Wanderweg noch etwas Schnee und Eis. Ich bin zwar vorsichtig hinuntergekommen und auch über die Brücke gegangen, aber auf der anderen Seite lag noch so viel Schnee und Eis, dass ich mich nicht weitergetraut habe. Also sind wir wieder vorsichtig zurückgegangen.
Eigentlich wollte ich gerne am Saußbach entlang spazieren, um zur Klamm zu kommen, aber links vom Weg war ein Bach und rechts ebenfalls – und auf dem Weg lag noch Schnee und Eis. Das war mir zu riskant, da ich mich nirgendwo festhalten konnte. Also sind wir umgekehrt, was auch schon aufregend genug war, denn hinunter sind wir ebenfalls nur mühsam über Schnee und Eis gekommen. Aber wir haben es geschafft und konnten oben wieder den normalen Wanderweg nehmen, denn dort war der Schnee vollkommen verschwunden. Da habe ich wirklich Glück gehabt. Trotzdem war es eine richtig schöne Runde. Wir haben auch ein paar andere Hunde getroffen – leider keinen zum Spielen, da der Besitzer telefoniert hat, aber immerhin.
Nach der Runde habe ich meinen Rückblick fertiggestellt und hochgeladen. Danach habe ich noch eine Englischstunde gemacht. Abendessen musste ich nicht kochen, da wir essen gegangen sind. Ich wurde abgeholt, und wir sind mit einem Kollegen zum Abendessen gefahren, wo noch ein paar andere schon auf uns warteten. Der Abend mit den Kollegen war wirklich sehr nett.
Das Essen war super lecker, und ich durfte sogar einen Nachtisch bestellen – weil ich aufgegessen hatte. Mh, leckeres Eis mit heißen Himbeeren – so gut!
Danach ging es zurück zu "Karl“. Q musste leider zu Hause bleiben, aber ich denke, er hat es ganz gut überstanden. Als Mr. B die Tür aufmachte, flitzte er hinaus und freute sich wie Bolle. Wir haben uns dann nur noch bettfertig gemacht und sind schlafen gegangen.
Q geht über den Staudamm über den Saußbach
Tier Entdeckungen
- Eichhörnchen
- Alpaka
- Ponys
Datum:
24.02.2026
Wochentag
Dienstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 4° bedeckt sonnig Wind 9 km/h Mittags 7,2° bewölkt Wind 8 km/h Abends 3° dunst Wind 3 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
3,04 km
Gewanderte Kilometer:
7,18 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
243 m
Besonderes:
Zwei Hundebesitzer: ein Gedanke fürs Spazierengehen.
Kleiner Tageseinblick
Heute ist Homeoffice für alle angesagt. Daher sind Q und ich mal etwas anders spazieren gegangen – unser Ziel war ein Bäcker. Dennoch sind wir zuerst zur Karoli-Kapelle hinaufgegangen. Von dort wollte ich eigentlich rechts herum durch den Wald, aber genau als wir die Allee hinaufkamen, sah ich eine Spaziergängerin mit Hund – leider einen Rottweiler. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie sind das nicht unsere besten Freunde.
Da sie nach rechts ging, haben wir uns entschieden, links herum zu gehen. Was auch nicht schlecht war. Trotzdem konnten wir durch den Wald zum Bäcker laufen. Vom Bäcker aus sind wir dann wieder durch den Wald zurückgegangen, sodass wir erst einmal lecker frühstücken konnten.
Danach habe ich mich an unsere Buchhaltung gesetzt. Als diese erledigt war, habe ich unseren Speiseplan erstellt und den Einkaufszettel geschrieben. Anschließend bin ich mit dem Rad losgefahren. Bergab ging es schon einmal ziemlich flott.
Als Erstes bin ich zu einem Schuhgeschäft gefahren. Mr. B braucht dringend neue Schuhe, denn seine sind leider an zwei Stellen gerissen und so bekommt er nasse Füße. Ich habe drei Paar entdeckt, die mir schon einmal gefallen haben, schnell ein paar Bilder gemacht und sie Mr. B geschickt. Für mich habe ich leider keine gefunden, die mir gefallen und passen – Pech gehabt.
Danach bin ich Lebensmittel einkaufen gegangen. Gut, dass ich den Rucksack mitgenommen habe, denn die beiden Fahrradtaschen waren schon fast voll – und ich musste noch das Futter für Q abholen. Das war auch angekommen. In letzter Zeit geht das wirklich schnell. Ich glaube, wir haben am Sonntag bestellt und heute ist es schon da. Das ist optimal – und das Beste ist, wir können es fast überall hinschicken lassen. So können wir Qs Futter immer problemlos nachbestellen und müssen keine Umstellung machen.
Ich musste zwar etwas umpacken, aber am Ende hat doch alles gepasst. Dann ging es wieder den Berg hinauf. Puh – selbst mit E-Bike ist das ziemlich anstrengend. Aber ich bin gut oben angekommen. Dort habe ich erst einmal alle Einkäufe weggeräumt und mich kurz ausgeruht. Was Q allerdings nicht so gut fand, denn er wollte am liebsten direkt los.
Leider hat Mr. B mir erst geantwortet, als ich schon wieder zu Hause war. Also, was machen wir? Richtig – noch einmal mit Q los. Ich habe ihn also zeitnah geschnappt und bin mit ihm wieder losgezogen. Da wir zu Fuß unterwegs waren, wollte ich erneut durch den Wald gehen. Aber wie heute Morgen kam uns wieder die Spaziergängerin mit ihrem Rottweiler entgegen – und wieder ging sie in dieselbe Richtung. Also sind wir erneut den gleichen Weg wie morgens gegangen.
Unten angekommen sind wir, bevor wir die Schuhe gekauft haben, noch in ein Bekleidungsgeschäft gegangen. Dort haben wir für Mr. B noch Socken gekauft. Danach ging es in den Schuhladen. Zum Glück waren die Schuhe, die Mr. B gefallen haben, noch da. Wir haben sie eingepackt und sind zur Kasse gegangen. Dort wurden wir gefragt, ob wir sie versiegeln lassen möchten. Hm – eigentlich eine gute Idee. So bekommt Mr. B hoffentlich keine nassen Füße mehr.
Q und ich waren also ziemlich erfolgreich und konnten zufrieden nach Hause gehen. Dort habe ich schon einmal das Abendessen vorbereitet, sodass wir es später nur noch anmachen mussten. Zwischendurch haben wir noch etwas mit Q gespielt, etwas am Rechner recherchiert und ein wenig aufgeräumt.
Dann haben wir das Essen gemacht – in Etappen: erst das Fleisch, dann das Gemüse und zum Schluss die Tomaten. Mh, lecker.
Nachdem wir gegessen hatten, habe ich es mir im Bett gemütlich gemacht und noch eine Englischstunde angehört. Danach konnte ich mich mit gutem Gewissen entspannen.
Karoli Kapelle ohne Schnee
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
25.02.2026
Wochentag
Mittwoch
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 4,2° bedeckt Wind 3 km/h Mittags 9° sonnig Wind 2 km/h Abends 3° klar Wind 8 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
4,21 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
101 m
Besonderes:
Die Wäsche konnte draußen in der Sonne trocknen.
Kleiner Tageseinblick
Der Tag fing etwas merkwürdig an. Ich dachte, Mr. B geht wieder ins Büro, aber als ich aufwachte, saß er bereits auf seinem Platz und arbeitete. Verwundert fragte ich ihn, was denn los sei. Er antwortete nur kurz, dass er in 50 Minuten abgeholt werde. Okay – das ist ja mal was. Fängt er schon früher an zu arbeiten. Auch gut.
Also habe ich mich erst einmal fertig gemacht und bin dann mit Q los.
Auf unserer Runde haben wir das erste Entenpaar entdeckt. So süß, wie die beiden am kleinen Bach entlang watschelten. Q fand sie allerdings nicht sonderlich interessant, also sind wir kurz nach der Entdeckung weitergegangen.
Nach der schönen morgendlichen Runde kamen wir wieder bei "Karl“ an, und Mr. B war tatsächlich schon weg. Also habe ich uns erst einmal Frühstück gemacht und anschließend die erste Ladung Wäsche gewaschen. Als ich gerade rausging, um die Wäsche auszuspülen, kam die Sonne heraus. Das ist ja perfekt – dann kann ich die nasse Wäsche draußen aufhängen.
Nur wo und wie befestige ich die Wäscheleine? Einen Befestigungspunkt habe ich mit unseren Schienen, aber der zweite war etwas schwieriger. Die kleinen Büsche hier sind dafür nicht gerade optimal. Etwas weiter entfernt steht allerdings eine Laterne – mal schauen, ob die Leine bis dahin reicht. Und siehe da, sie reichte! So konnte ich die Wäsche draußen aufhängen.
Da die Sonne so schön schien, dachte ich mir, ich wasche direkt noch mehr. Vielleicht trocknet es ja schneller als beim letzten Mal – das wäre super. Dann hätte Mr. B wieder saubere Sachen zum Wechseln. Also noch einmal Wasser aufgesetzt und die nächste Ladung in den Eimer mit kaltem Wasser gegeben.
Waschtag Wäsche in der Sonne trocknen lassen
Nachdem auch das erledigt war, habe ich mich draußen auf die Treppe von "Karl“ gesetzt und etwas Englisch gelernt. Q lag abwechselnd unter "Karl“ oder im Schatten an der Steinkante. Hier in der Nähe gibt es einen Steinbruch, und ich glaube, von dort kam der laute Knall, vor dem Q sich erschrocken hat. Da ich aber auf der Stufe saß, konnte er nicht hineinlaufen. Stattdessen hat er sich an mich gekuschelt und sich schnell wieder beruhigt. Zum Glück knallte es nicht noch einmal, sodass wir beide draußen sitzen bleiben konnten.
Kurz vor meiner Englischstunde kam ein älterer Herr mit seinem Enkel vorbei. Genau genommen fuhr der Enkel mit dem Rad über den Platz. Durch Q kamen wir ins Gespräch und redeten über die Schneemengen der letzten Tage. Laut seiner Aussage war das gar nichts – Schnee ist für ihn erst ab einem Meter richtig Schnee. Und so viel hatten wir leider nicht.
Er erzählte mir außerdem etwas über das Auerhuhn. Super interessant! Die Tiere beginnen jetzt schon mit der Balz. Man muss besonders aufpassen, wenn man hier in den Bergen unterwegs ist, denn die Jäger achten sehr darauf, dass dem Auerhuhn nichts passiert. Sie möchten nicht, dass es noch einmal fast ausstirbt – das ist nämlich schon einmal passiert. Deshalb steht es auf der Roten Liste.
Interessant fand ich auch seine Vermutung, wie es dazu gekommen sein könnte, dass das Auerhuhn beinahe ausgestorben ist. Er meinte, dass Jäger die Tiere früher geschossen hätten, um an eine bestimmte Feder zu kommen, die sie sich an den Hut stecken. Ob das wirklich stimmt, weiß ich allerdings nicht – das war nur seine Erzählung.
Leider musste ich das Gespräch abbrechen, da meine Englischstunde begann. Kurz vor Ende der Stunde kam plötzlich Mr. B schon nach Hause – damit hatte ich nicht gerechnet. Um mich nicht zu stören, schnappte er sich Q und ging eine kleine Runde.
Als die Stunde vorbei war, rief ich ihn an und fragte, ob wir zusammen noch eine kleine Runde gehen wollen. In den paar Minuten konnten sie ja noch nicht weit weg sein. Sie kamen zurück, und dann sind wir zu dritt durch den Zauberwald spaziert. Leider musste Mr. B danach noch etwas weiterarbeiten, und Q hatte keine Lust, mit mir alleine weiterzugehen. Also sind wir alle drei zurück zu "Karl“.
Ich habe dann die Wäsche abgenommen und drinnen noch einmal aufgehängt, da sie leider noch nicht ganz trocken war – aber draußen ist sie zumindest gut in der Sonne angetrocknet.
Danach habe ich uns Abendbrot gemacht und bin schließlich ins Bett gegangen.
Stockenten am Bach
Tier Entdeckungen
- Stockenten
Datum:
26.02.2026
Wochentag
Donnerstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 1° sonnig Wind 2 km/h Mittags 11° sonnig Wind 6 km/h Abends 4° klar Wind 3 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
6,63 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
233 m
Besonderes:
Mittagspaziergang zu dritt.
Kleiner Tageseinblick
Der Tag fing recht entspannt an. Mr. B hatte wieder einen Homeoffice-Tag. Also sind Q und ich los, um Brötchen zu holen. Dieses Mal konnten wir sogar an der Kapelle rechts herum gehen – kein Rottweiler weit und breit zu sehen.
Nachdem wir wieder durch den Wald zurückspaziert sind, haben wir erst einmal gefrühstückt. Danach habe ich mich ein wenig an den Rechner gesetzt und Englisch gelernt.
Mittags sind wir dann zu dritt losgezogen. Zuerst ging es durch den Zauberwald, dann den Feldweg entlang – und siehe da: Wir haben einen Weg entdeckt, der zur Klamm führt, ohne dass wir über die Eisschicht gehen müssen. Denn leider liegt stellenweise immer noch Schnee und Eis.
So konnten wir ganz entspannt über die Brücke gehen und den Fluss, der durch die Klamm fließt, bestaunen. Dabei haben wir ein nettes älteres Paar getroffen. Sie erzählten uns, dass heute besonders viel Wasser durch die Klamm fließt – sehr spannend.
Von dort aus sind wir dann wieder Richtung "Karl“ zurückgegangen. Zu Hause angekommen habe ich mich an meine Privatstunde gesetzt, während Mr. B weiterarbeiten musste. Q hat sich zu mir nach draußen gelegt und ein wenig geschlummert.
Das war ein richtig schöner Tag.
Q spielt verstecken
Saußbachklamm
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
27.02.2026
Wochentag
Freitag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen
Schlafplatzkoordinaten:
48°43'21.3"N 13°36'10.4"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 11,5° (7°) sonnig Wind 4 km/h Mittags 18° sonnig Wind 6 km/h Abends 4° klar Wind 6 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
12,61 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
343 m
Besonderes:
Q und ich haben uns heute ein bisschen verlaufen.
Kleiner Tageseinblick
Unser Freitag fing wie die letzten Tage auch an. Mr. B hat sich fertig gemacht und ist ins Büro gegangen. Q und ich sind los auf unsere morgendliche Runde.
Wir sind wieder zur Klamm gegangen, um zu schauen, ob heute wirklich weniger Wasser hindurchläuft – und siehe da, tatsächlich sah es nach weniger aus. Da Q ein kleiner Entdecker ist, ist er auf der anderen Seite der Klamm weiter spaziert.
So musste ich mich entscheiden: Rufe ich ihn zurück oder springe ich über meinen Schatten und gehe hinterher? Ich habe mich dafür entschieden, über meinen Schatten zu springen und mich der Gefahr zu stellen, auszurutschen. Denn auf dem Weg, den Q sich ausgesucht hatte, lag stellenweise noch Schnee und Eis.
Aber ich habe es bis zum Staudamm geschafft. Q wollte gerne noch weiter, aber da habe ich dann doch mein Veto eingelegt und mich für den Rückweg entschieden. Wobei das auch nicht ganz stimmt, denn wir sind einen anderen Weg zurückgegangen, als wir gekommen sind.
Als wir dann plötzlich wieder im Dorf standen, wusste ich nicht genau, wo wir sind, und bin einfach weitergelaufen. Einmal eine Straße hinauf, in der Hoffnung, dass wir zu unserem Zauberwald kommen – was leider nicht der Fall war. Also wieder zurück. Am Ende sind wir dann direkt durchs Dorf gegangen, was aber auch nicht schlimm war. Es war mal interessant und Q fand es auch völlig in Ordnung.
Als wir es schließlich wieder nach Hause geschafft hatten, habe ich mich erst einmal ans Englischlernen gesetzt. Am Nachmittag ging es dann noch einmal los, dieses Mal aber nur für eine kleinere Runde. Danach habe ich noch etwas aufgeräumt und "Karl“ so weit wie möglich abfahrbereit gemacht, denn morgen haben wir einen kleinen Ausflug geplant.
Zu unserer Verwunderung ist Mr. B relativ früh nach Hause gekommen, sodass wir zu dritt noch einmal losgegangen sind. Q hat sich besonders gefreut, denn nun konnte er Mr. B seine spannenden Stellen zeigen.
Zum Abendbrot sind wir dieses Mal essen gegangen. Das Schwimmbad hat ein kleines Restaurant – die Portionen sind ordentlich und die Qualität ist in Ordnung.
Saußbachklamm
Qs Wanderweg mit Schnee und Eis
Staudamm am Saußbach
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
28.02.2026
Wochentag
Samstag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland / Waldkirchen - Neureichenau
Schlafplatzkoordinaten:
48°44'58.0"N 13°48'56.2"E
Stellplatz Informationen:
KNAUS Campingpark Lackenhäuser
Ein naturnaher Campingplatz im Bayerischen Wald, ruhig gelegen und umgeben von Wäldern. Ideal für Erholung, Wanderungen und Natur pur – sowohl im Sommer als auch im Winter.
Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet
Preise: Stellplatz je nach Saison ca. 20–30 € pro Nacht Person ca. 12,10 € Kurbeitrag 1,50 € Haustier 5 € Strom nach Verbrauch Waschmaschine und Trockner (App WeWash) je 5€
Ausstattung: Stellplätze auf Wiese und Schotter Stromanschlüsse vorhanden Sanitäranlagen mit Duschen und Toiletten Camoing Küche Frischwasser und Entsorgung vorhanden und vielles mehr.
Besonderheiten: Sehr ruhige und entspannte Atmosphäre Viele Wander- und Spazierwege direkt ab Platz Auch im Winter geeignet (z. B. für Wintersport oder ruhige Auszeit) Natur pur, wenig Trubel
Platz Nr. 16
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit dieser Informationen
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 2° sonnig Wind 8 km/h (Waldkirchen) Mittags 7° sonnig Wind 15 km/h (Dreisessel) Abends 4° klar Wind 4 km/h (Neureichenau)
Gefahrene Kilometer mit Karl:
38,90 km
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
8,58 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
526 m
Besonderes:
Wir waren bergsteigen.
Kleiner Tageseinblick
Da "Karl“ schon soweit vorbereitet war, konnten wir ein klein wenig länger schlafen – allerdings nicht ausschlafen, denn wir wollten ja einen Ausflug machen. Also aufstehen, die letzten Sachen abfahrbereit machen und dann ging es auch schon los.
Wir sind noch einmal kurz einkaufen gefahren – man weiß ja nie – und haben alles für die nächsten zwei Tage besorgt. Gegen 10:09 Uhr ging es dann in Richtung Frauenberg.
Dort sind wir um 10:51 Uhr angekommen, haben uns einen Parkplatz gesucht und dann konnte es auch schon fast losgehen.
Halt, stopp – "Karl“ musste noch einmal richtig gesichert werden. Das bedeutete, dass ich zum ersten Mal die Bremsblöcke benutzt habe. Mr. B hat sie angeblich schon mehrmals genutzt, aber da war ich nicht dabei – zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Also habe ich die Bremsblöcke hinter den beiden Hinterreifen positioniert und dann konnte es losgehen.
Bremsblöcke nutzen
Wir haben zwei Wanderer gesehen, die mit Schneeschuhen wieder heruntergekommen sind. Mr. B meinte, die brauchen wir nicht – also sind wir einfach losgestapft.
Q hat sich riesig gefreut. Es war schönes Wetter und am Anfang lag stellenweise noch Schnee. Zwischendurch wurde es dann richtig matschig und ab der Hälfte war der Weg wieder schneebedeckt. Q hatte richtig viel Spaß. Ab und zu sind wir etwas eingesunken, denn unter dem Schnee lief ein kleiner Bach, sodass immer wieder kleine Löcher entstanden sind.
Oben angekommen standen wir am Gipfelkreuz vom Hochstein. Auch wenn der Aufstieg super anstrengend war, hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn von dort oben hat man einen wunderschönem Blick.
Gipfelkreuz vom Hochstein
Das Wichtigste ist, dass wir es bis auf 1331 Meter geschafft haben. Q und ich sind zuerst zum Gipfelkreuz gegangen und haben danach noch einen kleinen Abstecher zu einer Kapelle gemacht.
Von dort aus sind wir noch ein Stück weiter zum Dreisessel gegangen. Dort sind wir eingekehrt und haben super lecker gegessen: Bratwurst mit Kartoffelstampf für mich und für Mr. B gab es einen Grillteller. Die Portionen waren genau richtig, sodass wir uns noch einen Nachtisch gönnen konnten – einen Germknödel mit Butter und Mohn. Super lecker!
Von dort aus sind wir denselben Weg wieder hinunter gegangen, was deutlich schneller ging. Leider hatten Mr. B und ich wieder nasse Füße – bei mir allerdings erst ab der Hälfte, denn dort wurde es wieder ziemlich matschig. Da die Sonne den ganzen Tag geschienen hat, ist der Schnee ordentlich getaut, was alles noch matschiger gemacht hat.
Unten bei "Karl“ angekommen, hat Mr. B sich erst einmal trockene Socken und Schuhe angezogen. Ich habe die Bremsblöcke wieder ordentlich verstaut und dann sind wir zu einem neuen Stellplatz gefahren. Wir haben uns für einen Knaus-Stellplatz in der Nähe entschieden – ein sehr schöner Platz.
Leider ist der Boden dort ziemlich nass, sodass wir eine ordentliche Spur gezogen haben. Da wir nicht genau wussten, wie lange wir bleiben, habe ich lieber direkt eine Maschine Wäsche angemacht. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn hier läuft alles über eine App und ich wusste zuerst nicht, welche Nummer zu meiner Maschine gehört. Am Ende habe ich zweimal bezahlt und konnte nur eine nutzen. Da muss ich morgen noch einmal nachfragen, ob ich das Geld zurückbekommen kann.
Also erst einmal Wäsche rein, abwaschen und duschen – alles mitnehmen, was geht. Lustigerweise war die Wäsche genau fertig, als ich mit dem Duschen durch war, sodass ich sie direkt aufhängen konnte. Da es einen Wäscheständer gab, habe ich den genutzt und meine Wäsche bei den Maschinen aufgehängt – in der Hoffnung, dass sie schnell trocknet.
Nun konnten wir es uns erst einmal gemütlich machen.
Das war ein sehr schöner Tag.
Q am Dreisessel
Info Bereich:
Hochstein
Der Hochstein ist eine markante Granitfelsgruppe im Bayerischen Wald und Teil des Dreisesselbergs im Naturpark Bayerischer Wald. Er liegt nahe der deutsch‑tschechischen Grenze und kann über markierte Wanderwege gut erreicht werden.
Am Gipfel steht ein großes Gipfelkreuz, und von dort hast du bei klarer Sicht eine weite Aussicht über den Bayerischen Wald, den Böhmerwald und bei guten Bedingungen sogar bis zu den Alpen.
Der Hochstein ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde – der Weg dorthin führt durch abwechslungsreiche Waldlandschaft und ist vor allem im Sommer und Herbst sehr lohnenswert.
Dreisessel
Der Dreisessel ist ein bekannter Berg im Bayerischen Wald nahe der Grenze zu Tschechien. Er erreicht eine Höhe von etwa 1.333 Metern und ist Teil des Naturparks Bayerischer Wald.
Sein Gipfel ist von markanten Felsen geprägt, die einen einzigartigen Ausblick über den Bayerischen Wald, den Böhmerwald und bei klarem Wetter sogar bis zu den Alpen bieten. Besonders beliebt ist der Dreisessel bei Wanderern, Familien und Naturliebhabern, da die Umgebung gut ausgeschilderte Wanderwege und Rastmöglichkeiten bietet.
Der Dreisessel ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein symbolträchtiger Ort, der Geschichte, Naturerlebnis und Freizeitaktivitäten vereint.
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
01.03.2026
Wochentag
Sonntag
Reisetag:
Land / Ort:
Deutschland /
Schlafplatzkoordinaten:
48°44'58.0"N 13°48'56.2"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Samstag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 5,4° regen Wind 3 km/h (Neureichenau) Mittags 5° bedeckt Wind 8 km/h Abends 3° bewölkt Wind 3 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
3,29 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
80 m
Besonderes:
Wir haben einen entspannten Sonntag gemacht, auch wenn das Wetter leider schlecht war.
Kleiner Tageseinblick
Als wir aufwachten, hörten wir es: Es regnete. Mist, denn eigentlich wollten wir heute noch einmal wandern. Da das Wetter nun aber nicht so schön war, haben wir uns dagegen entschieden. So sind Mr. B und Q erst einmal alleine losgezogen. Leider haben sie keinen schönen Spazierweg gefunden.
In der Zwischenzeit bin ich zur Rezeption gegangen, um nachzufragen, welche Waschmaschine die richtige ist. Dabei habe ich auch direkt noch eine Nacht verlängert und unsere Brötchen mitgenommen. Ach ja, sie waren so lieb und haben mir die eine Maschinennutzung, die ich nicht gebraucht habe, erstattet – da hatte ich Glück.
Mr. B und Q kamen gerade zurück, sahen mich bei der Rezeption und haben auf mich gewartet. So sind wir dann zusammen wieder nach Hause gegangen und haben uns ein leckeres Frühstück gemacht. Da wir nun noch eine Nacht bleiben würden, habe ich angefangen, ein wenig aufzuräumen.
Danach setzte ich mich an den Rechner und erstellte mein Titelbild, während ich beim Wochenrückblick das Wetter und die Wanderungen eintrug. Als ich damit soweit fertig war, bin ich mit Q raus. Wir hatten Glück – es war trocken. Ich habe den Waldstreifzug entdeckt und dachte, wir könnten ihn mal begehen. Wir starteten und haben fast alle Stationen gefunden, nur die Nummer 6 blieb uns verborgen. Schade, aber die Runde war schön und ich glaube, Q hatte auch etwas Spaß.
Kurz vor "Karl“ bekam ich eine Nachricht, die meine Hilfe erforderte. Ich rief die Person an und wir konnten das Problem erst einmal lösen. Das Gespräch zog sich dann noch weiter hin, und am Ende waren wir uns nicht mehr ganz sicher, was wir da eigentlich tun sollten. Nicht gut.
Nach dem Gespräch setzte ich mich wieder hin und dachte nach. Mr. B war langsam ziemlich genervt, denn erst sage ich A, dann B, wieder A und manchmal sogar C. Daher war es nun Zeit für eine Entscheidung – und die habe ich getroffen. Leider bedeutet das für mich nun Stress: Wir müssen morgen abreisen und zurück nach Waldkirchen ans Schwimmbad.
Also habe ich schnell noch abgewaschen und die letzten zwei Wäschebeutel gewaschen, sodass alles bis auf ein paar helle Sachen sauber war. Mr. B und ich hatten so erst einmal wieder saubere Wäsche. Zwischendurch bereitete ich das Abendbrot zu, während ich darauf wartete, dass Trockner und Waschmaschine fertig wurden. In der Zeit habe ich mein Titelbild fertiggestellt und den Tagesrückblick verfasst.
Endlich konnte ich die fertige Wäsche holen: einv Teil zusammenlegen und die andere noch einmal aufhängen. Diese Wäsche habe ich direkt in "Karl“ aufgehängt. Morgen dürfen wir nur nicht die Wäsche im Waschhaus vergessen, denn dort hängt ja auch noch welche zum Trocknen.
Dann hieß es endlich Feierabend. Mann, bin ich müde. Mal schauen, wie sich meine Entscheidung morgen anfühlt – derzeit fühlt sie sich gut an.
Enten
Tier Entdeckungen
- Enten