Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2025.11.24- 2025.11.30.
Unsere dreizehnte Woche auf Reisen hatte es wirklich in sich. Zwischen Wasseralarm im Koffer, Regentagen, humpelndem Q, kleinen Alltagsabenteuern und einem gemütlichen Wochenende mit Weihnachtsmarktbesuch war alles dabei. Wir haben viel improvisiert, einiges repariert, manches einfach ausgehalten und zwischendurch auch richtig schöne Momente gesammelt – ob zu dritt beim Ausschlafen, beim Bummeln durch Budapest oder beim Arbeiten im warmen Büro. Hier kommt unser Rückblick auf eine Woche, die turbulent, nass, manchmal nervenaufreibend, aber trotzdem voll besonderer Augenblicke war.
KW 48
Datum:
24.11.2025
Wochentag
Montag
Reisetag:
Reisetag 87
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Wir haben uns dieses Mal dazu entschieden, nicht auf einen Campingplatz zu fahren. Stattdessen stellen wir uns in eine Parkzone, die wir über die EasyPark-App* bezahlen können. Mr. B hat dafür eine gute Stelle in der Nähe seines Firmensitzes entdeckt – mitten in Budapest. Zwar liegt der Platz in einem Büroviertel, aber es gibt trotzdem etwas Grün in der Umgebung. Wir denken, so sollte niemand etwas dagegen haben, dass wir hier stehen – schließlich bezahlen wir ja dafür, dass "Karl" hier parkt.
- Erwähung ohne Bezahlung
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 0° bewölkt Wind 12 km/h Mittags 4° bewölkt Wind 12 km/h Abends 5° Regen Wind 12 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
4,74 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
44 m
Besonderes:
Wir haben Wasser im Koffer.
Kleiner Tageseinblick
Und es geht weiter. Gestern haben wir ja festgestellt, dass die Wasserpumpe immer wieder anging. Das bedeutet, dass irgendwo etwas nicht stimmt. Also haben wir die Sicherung der Pumpe erst einmal rausgezogen.
Nachdem ich aufgestanden bin und mit Q schon die morgendliche Runde spazieren war, habe ich geschaut, ob es irgendwo nass ist. Leider ja – direkt vor dem Regal fing es an. Mh, das ist merkwürdig. Dann habe ich hinter dem Waschtisch im Badezimmer geschaut, und dort war es auch nass, aber nicht so schlimm. Da vermute ich eher Kondenswasser. Aber das Wasser vor dem Regal muss von woanders herkommen.
Also wieder unter das Bett. Dafür musste ich erst einmal einiges herausräumen – und dann sah ich es: einen riesigen Fleck. Mist. Das ist nicht gut. Aber wo kommt das bloß her? Um das festzustellen, habe ich fast den gesamten Keller ausgeräumt. Dabei habe ich dann das ganze Ausmaß gesehen. Puha. Da ist schon einiges an Wasser rausgelaufen. Nur woher?
Wir vermuten, dass es vom Boiler kommt. Da scheint ein Anschluss nicht richtig dicht zu sein. Gerade als ich den Keller leer hatte, hatte Mr. B kurz Zeit und ist unter das Bett gekrabbelt, um zu schauen, woran es liegen kann. Er vermutet, dass es der Warmwasseranschluss vom Boiler ist. Der sitzt wohl nicht richtig fest drauf.
Leider musste er wieder an die Arbeit, also bin ich unter das Bett und habe erst einmal ordentlich Küchenrolle verteilt, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt wird. Außerdem habe ich die Heizung angemacht und auf Dauerbetrieb gestellt, damit alles trocknet.
Ich habe zur Sicherheit noch einmal alle Verbindungen kontrolliert und festgestellt, dass dort nichts tropft. Was mir allerdings aufgefallen ist: Der Warmwasseranschluss sitzt wirklich sehr locker. Es kann also gut sein, dass er sich etwas gelöst hat und das Wasser bei Druck dort herausgedrückt wurde. Gut zu wissen – aber auch schlecht. Denn wie lösen wir das Problem? Der Anschluss ist eigentlich neu. Na ja.
Mr. B hatte die Idee, es erst einmal mit Klebeband zu fixieren. Da ich keine bessere Idee hatte, haben wir es so gelöst und hoffen nun, dass es hält. Jetzt heißt es: trocknen. Ich habe die Küchenrolle regelmäßig gewechselt und bin mit Q spazieren gegangen, weil ich in "Karl" sowieso nichts machen konnte.
Q wollte mir anscheinend zeigen, wie Mr. B mit ihm spazieren geht, denn als ich später erzählt habe, wo wir langgelaufen sind, meinte Mr. B nur: „Ach, da gehe ich auch immer mit Q lang.“
Zurück zum Thema: Nach der Runde war es schon deutlich trockener, sodass ich die ersten Sachen wieder unter das Bett räumen konnte. Natürlich nur dort, wo es komplett trocken war. Den Rest habe ich erst einmal ins Badezimmer gestellt. Da wir es momentan sowieso nicht nutzen, können wir die Sachen dort gut lagern. So habe ich zumindest wieder etwas Platz in "Karl".
Da ich den ganzen Tag damit beschäftigt war, Sachen hin und her zu räumen und Küchenrolle zu verteilen, hatte ich noch keine Zeit für meine Gruppenstunde. Die habe ich dann nachgeholt. Danach haben wir es uns gemütlich gemacht.
Ziemlich nass hier
Tier Entdeckungen
- keine
Datum: 25.11.2025
Wochentag
Dienstag
Reisetag:
Reisetag 88
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 6° Regen Wind 11 km/h Mittags 8° Regen Wind 12 km/h Abends 7° Regen Wind 10 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
2,20 km
Gewanderte Kilometer:
2,30 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
41 m
Besonderes:
Q hatte keine Lust spazieren zu gehen.
Kleiner Tageseinblick
Da wir nun versuchen, die Temperatur im Koffer mindestens bei 16° zu halten, war es zum Schlafen etwas wärmer als sonst. Aber zum Glück ging es gerade noch. Leider sind wir wach geworden und hörten dieses Geräusch: pitsch patsch. Och nö. Keine Angst, es ist kein Wasser in "Karl" ausgelaufen. Dafür hat es draußen geregnet – was aus meiner Sicht fast genauso schlimm ist.
So haben Q und ich das Aufstehen immer weiter hinausgeschoben, bis es nicht mehr ging. Wir beide sind dann los auf unsere morgendliche Runde. Dabei hatten wir sogar ein wenig Glück: zwischendurch gab es ein kurzes trockenes Fenster.
Gerade als wir auf dem Rückweg waren, sahen wir eine Hundefreundin von Q. Zwar auf der anderen Straßenseite, aber das blieb nicht lange. Die Kleine ist einfach losgeflitzt, hat weder nach links noch nach rechts geschaut. Ich hatte schon Angst, dass ein Auto kommt und sie erwischt, aber zum Glück war gerade keins unterwegs. Die beiden Hunde haben keinen Moment daran gedacht – sie wollten nur miteinander spielen. Nach einer kleinen Spielrunde sind wir dann weiter.
Ich musste mich nun etwas beeilen, denn ich hatte mal wieder eine Privatstunde. Da Q etwas länger gespielt hatte, habe ich es nicht geschafft, vorher unsere Lunchbox zu richten. Tja, so ist das eben leider. Dafür habe ich sie direkt nach der Stunde gemacht und Mr. B seine schnell gebracht – wobei ich mir das hätte sparen können, denn kurz danach kam er sowieso herunter für eine kleine Pause.
Leider hat Q sich so gefreut, dass er einmal quer durch "Karl" gesprungen ist und sich dabei am Tisch das Bein angeschlagen hat. Das tat bestimmt weh, mein kleiner Schatz.
Also haben wir uns erst einmal ins Bett gelegt. Ich habe versucht, sein Bein zu kühlen. Am Anfang hat er es auch über sich ergehen lassen, aber nach ca. sechs Minuten fand er es nicht mehr so toll und krauste seine Nase. Daher habe ich es lieber sein lassen und versucht, ihn so ruhig wie möglich liegen zu lassen – was gar nicht so einfach war, weil er nicht wusste, wie er am besten liegen soll.
Am Nachmittag sind wir beide dann wieder raus. Eigentlich wollte ich einmal ums Gebäude gehen, aber Q wollte lieber nur auf die Wiese und etwas beobachten. Ab und zu hat er versucht, normal zu gehen, aber es tat zu sehr weh. Also humpelte er mehr oder weniger.
Da es ihm nicht gut ging und er Schmerzen hatte, wollte er zu Papa. Er blieb genau vor der Tür des Gebäudes stehen und ging keinen Schritt weiter. Ich konnte machen, was ich wollte. Er hat sich sogar hingelegt und selbst als ich ihn von der Leine genommen habe, hat er sich nicht bewegt. Ihm geht es wirklich nicht gut.
Als ich ihn fragte, ob ich ihn nach Hause tragen soll, stand er auf – und für mich sah es so aus, als würde er „ja“ sagen. Also habe ich ihn auf den Arm genommen und bis vor unsere Haustür getragen. Mein armer kleiner Schatz.
Da Q sich endlich hingelegt hat und vor sich hinträumte, konnte ich die Zeit nutzen und wieder unter das Bett gehen. Die Küchenrolle hat ordentlich was aufgesaugt – sehr gut. Ich habe dann noch einen Karton umsortiert und alles wieder eingeräumt. So weit, so gut. Nur noch das Bett herunterlassen, einstellen – und schon sieht alles wieder aus, als wäre nichts passiert. Sehr schön.
Nun hatte ich auch Zeit für meine Gruppenstunde.
Danach hatten wir eigentlich den Plan: Einer fährt mit dem Rad zur Tanke und befüllt den Kanister für den Generator, während der andere in der Zeit mit Q geht. Da Mr. B leider doch keine Zeit hatte, bin ich los. Als ich wieder da war, dachte ich, wir könnten ihn ja zusammen abholen. Also sind Q und ich zusammen hoch.
Dort hat Q sich so gefreut, dass er erst einmal auf dem Teppich wühlen musste. Sieht so aus, als tut das Bein nicht mehr so weh. Da sich der Feierabend von Mr. B immer weiter hinauszog, hatten Q und ich keine Lust mehr, auf ihn zu warten, und sind wieder runter, um noch einmal eine kleine Runde zu gehen. Danach haben wir es uns gemütlich gemacht. Etwas später ist Mr. B dann auch nach Hause gekommen. Nun konnten wir den restlichen Abend gemeinsam genießen.
Die Küchenrolle hat ordentliche Arbeit geleistet
Wieder alles ordentlich
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
26.11.2025
Wochentag
Mittwoch
Reisetag:
Reisetag 89
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 4° Regen Wind 18 km/h Mittags 4° bewölkt Wind 16 km/h Abends 1° klar Wind 12 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
7,49 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
90 m
Besonderes:
Q weiß, was er will – und das ist definitiv nicht auf den Weihnachtsmarkt.
Kleiner Tageseinblick
Oh Mann, es fällt mir heute wieder ziemlich schwer, aus dem Bett zu kommen. Zum einen liegt es am Wetter, das wir hier gerade haben, denn es regnet mal wieder. Na ja, dennoch sind wir beide aufgestanden und los. Q wollte mal ganz wild spazieren.
Als wir dann wieder zurück waren, habe ich uns erst einmal die Lunchbox gemacht und sie Mr. B gebracht. Danach habe ich mich endlich dazu aufgerafft, meinen Wochenrückblick zu schreiben. Oh Mann, derzeit ist meine Motivation wirklich nicht besonders groß – das ist echt schlimm. Na ja, nun bin ich schon mal gut davor.
Da wir noch Wäsche waschen mussten, habe ich mich dann mit Q fertig gemacht und wir sind los. Während die Wäsche läuft, sind Q und ich an der Donau entlang spaziert. Der Kleine weiß genau, was er möchte und was nicht. Aus der Ferne habe ich einen Weihnachtsmarkt gesehen und dachte, wir könnten ja hingehen. Aber nein, Q wollte da definitiv nicht hin. So sind wir eben die Donau hinauf und wieder hinunter gelaufen.
Ich dachte schon, wir kommen etwas zu spät an, aber nein – es war mal wieder eine Punktlandung. Also Wäsche aus der Maschine genommen und ab zur Bushaltestelle. Dieses Mal sind wir zu einer anderen Haltestelle, und zwar schon über die Brücke. Da hatten wir auch super Glück, denn genau drei Minuten nach unserer Ankunft kam schon unser Bus. Juhu! Und zack – waren wir zu Hause.
Nun noch eben die Wäsche aufhängen, und dann habe ich es mir gemütlich gemacht.
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
27.11.2025
Wochentag
Donnerstag
Reisetag:
Reisetag 90
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 2° bewölkt Wind 12 km/h Mittags 6° bewölkt sonnig Wind 10 km/h Abends 0° klar Wind 8 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
5,78 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
37 m
Besonderes:
Die Sonne ist herausgekommen.
Kleiner Tageseinblick
Wir drei waren heute nicht sonderlich motiviert, aber leider mussten wir aufstehen. So ist Mr. B ins Büro los, und wir beide haben uns fertig gemacht und sind spazieren gegangen.
Auf der Runde haben wir wieder unsere kleine Hundedame getroffen, die so vernarrt in Q ist. Damit nichts passiert, sind wir lieber direkt zu ihr gegangen – sicher ist sicher. Man hat gesehen, dass sie sich über Q gefreut hat. So schön! Nur Q ist vielleicht ein kleines bisschen genervt von ihr, denn sie hat ziemlich viel Energie. Dennoch hat er sich gefreut.
Nach der Runde hatte ich dann eine Privatstunde, die auch richtig Spaß gemacht hat. Danach habe ich uns Mittag gemacht – soweit so gut. Nun hatte ich endlich die Zeit und Muße, meine Bilder herauszusuchen und sie direkt in den Rückblick einzuarbeiten. Geschafft! Nun kann der Rückblick am Freitag online gehen.
Dann war es auch schon Zeit für die Nachmittagsrunde. Bevor wir losgingen, bin ich noch kurz zu Mr. B, um zu fragen, ob er Lust hat, mitzukommen. Leider hatte er keine Zeit, also sind Q und ich alleine los. Nach der Runde habe ich es mir dann gemütlich gemacht.
Ich weiß auch nicht, irgendwie ist meine Motivation gerade ziemlich weit unten, sodass ich nicht wirklich viel schaffe. Ehrlich gesagt stört mich das auch ziemlich. Das muss ich unbedingt wieder ändern – nur wie?
Die Sonne ist wieder da
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
28.11.2025
Wochentag
Freitag
Reisetag:
Reisetag 92
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 0° sonnig Wind 6 km/h Mittags 5° bewölkt sonnig Wind 5 km/h Abends 1° bewölkt Wind 3 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
4,73 km
Gewanderte Kilometer:
5,57 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
50 m
Besonderes:
Mr. B war mal am Nachmittag im Koffer.
Kleiner Tageseinblick
Das war ja was! Da Mr. B mal etwas ausgeschlafen hat, weil im Büro nicht so viel los war, haben Q und ich direkt mal mitgemacht. Haha, von wegen „mal“. Ich weiß – aber wir wollten Mr. B nicht wecken, also haben wir mit ausgeschlafen.
Nachdem Mr. B dann aufgestanden und losgegangen ist, haben wir beide uns auch fertig gemacht und sind los. An dem Punkt, an dem wir umdrehen wollten, um wieder nach Hause zu gehen, passierte es: Q sieht eine Hundedame, die frei läuft. Die beiden verstehen sich sehr gut, und die Dame flitzte nur so um ihn herum. Leider konnte ich ihn nicht frei lassen, da die Besitzerin noch einen Rüden dabei hatte. Im Nachhinein war das sogar doppelt gut, denn die Hündin ist läufig – was die Besitzerin uns leider erst sehr spät gesagt hat.
Zum Glück ist nichts passiert, außer dass Q sich ein bisschen verkuckt hat. Irgendwann konnte die Besitzerin ihre Hündin einfangen und mit ihren beiden weitergehen. Nur ich konnte Q nicht weiter – er wollte unbedingt hinter ihr her. So stand ich nun da und wartete darauf, dass der Kleine mit mir nach Hause kommt. Irgendwann hat er sich dann doch erbarmt und ist mit mir Richtung Zuhause gegangen. Weit sind wir nicht gekommen: Er blieb wieder stehen, und es hieß wieder warten, bis er bereit war, weiterzugehen.
Ich weiß nicht, ob es Pech oder Glück war, aber wir sind an einem Hundeauslauf vorbeigekommen – und dieses Mal war die eine Hundedame drinnen. Zwar war noch ein anderer Hund mit dabei, aber nach Absprache mit der Besitzerin durfte Q mit hinein. Es waren zwei Mädels: Die eine freute sich, dass Q da war, und die andere war mehr mit ihrem Ball beschäftigt. Zu meiner Freude konnte ich mich mit beiden Besitzern unterhalten – und zwar auf Englisch. Das war super nett! Die Hunde hatten ihren Spaß, und ich konnte mein Englisch anwenden.
Nach der Spielrunde konnten wir dann fast direkt nach Hause gehen. Na ja, fast – Q blieb vor dem Büro von Mr. B stehen und wollte nicht weiter. So standen wir dort noch eine Weile, bis wir endlich nach Hause gehen konnten. Wurde ja auch mal Zeit!
Nun musste ich mich etwas sputen – Frühstück konnten wir nun vergessen, also sind wir direkt zum Mittagessen übergegangen. Nur zu doof, dass Mr. B heruntergekommen ist, als ich gerade Brötchen holen wollte. Na ja, so musste er mal auf mich warten.
Nach dem Essen habe ich mir das Rad geholt und bin einkaufen gefahren. Als ich wieder da war, war ich etwas verwundert – Mr. B war schon im Koffer. Das war ja was! Da hat er mal eine Pause eingelegt und diese bei Q verbracht. Ich habe dann alle Einkäufe erst einmal verstaut, und danach sind wir drei noch eine Runde zusammen spazieren gegangen. Q freute sich darüber super doll.
Nach der Runde ist zwar Mr. B noch einmal hoch ins Büro gegangen, aber Q und ich haben es uns erst einmal gemütlich gemacht. Später ist Mr. B dazugekommen.
Nö ich bleibe hier
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
29.11.2025
Wochentag
Samstag 92
Reisetag:
Reisetag
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 3° bewölkt Wind 6 km/h Mittags 5° bewölkt Wind 6 km/h Abends 1° bewölkt Wind 7 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
8,85 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
86 m
Besonderes:
Weihnachtsmarkt, ich komme!
Kleiner Tageseinblick
Wochenende bedeutet Ausschlafen – und das haben wir drei gemacht. Nachdem wir dann aufgewacht waren, haben wir uns angezogen und aufgeteilt. Q und ich sind los, um die Brötchen zu besorgen. Dabei haben wir eine Dame getroffen, die nicht genau wusste, wo ihr Bus abfährt. Sie hat mich gefragt, und ich konnte es ihr sagen – sogar, wie es hier mit dem Ticket funktioniert. Das hat mich so fröhlich gemacht: Zum einen, weil ich sie verstanden habe – auf Englisch – und zum anderen, weil ich ihr wirklich helfen konnte.
Nach der Runde haben wir dann zu dritt gefrühstückt. Ich habe mich anschließend an den Rechner gesetzt und etwas an meiner Post gearbeitet und alles geplant, sodass ich am Nachmittag frei habe. Als ich mit den Vorbereitungen fertig war, sind wir drei noch einmal spazieren gegangen. Na ja, nicht sofort – Mr. B sagte zwar gleich, aber das kann sich noch um Stunden ziehen. Nein, ganz so schlimm war es nicht, aber 15 bis 20 Minuten locker. Daher habe ich die Zeit genutzt und meine Weihnachtsdeko zusammengesucht.
Geschafft! Als ich alles zusammenhatte, war Mr. B auch so weit, und wir konnten losspazieren. Nach der Runde habe ich mich dann bereit gemacht, alleine in die Stadt zu fahren. Schon merkwürdig, so alleine. Aber es ist besser, denn mein Ziel war es, auf den Weihnachtsmarkt zu fahren. Dort wird es bestimmt super voll und laut. Das ist nichts für einen Hund und auch nichts für meinen Mann. Also bin ich alleine los.
Mein erstes Ziel war der Markt auf dem Vörösmarty Platz – ein sehr schöner Markt. Das Essen roch so lecker, und die Buden sind so schön: viel Handwerkliches, super schön! Von dort bin ich noch weiter zum Markt an der St. Stephans-Basilika. Auch super schön, aber schon um einiges voller. Die Eisbahn habe ich leider gar nicht gesehen, die hier sein soll. Aber alles war super aufgebaut, und es gab Live-Musik.
Weiter ging es zum Erzsébet Platz, wo kein richtiger Weihnachtsmarkt ist, sondern eher nur das Riesenrad fährt. Darauf hatte ich keine Lust, also bin ich weiter in die Fashion Street. So viele schöne Lichter, und am Ende der Straße ist noch ein kleiner Weihnachtsmarkt – super schön.
Besonders spannend fand ich, wie unterschiedlich die Märkte in den verschiedenen Ländern sind. Hier in Ungarn habe ich viele wunderschöne handwerkliche Produkte gesehen, einige Buden mit Essen und Trinken, aber viel weniger als in Deutschland. Ebenso interessant sind die Snacks hier: Bei uns weit oben gibt es gebrannte Mandeln, die es hier zum Beispiel gar nicht gibt. Dafür habe ich gebrannte Maronen gesehen.
Im Großen und Ganzen: super schön! Auf dem Rückweg bin ich dummerweise in die falsche Bahn eingestiegen, aber zum Glück habe ich es früh genug gemerkt, sodass ich noch rechtzeitig umsteigen konnte.
Zu Hause angekommen, habe ich erst einmal mit Q gekuschelt. Der Kleine hat mich tatsächlich vermisst – das war ja was! Danach habe ich Mr. B alles erzählt und anschließend das Abendessen gemacht. Ich muss sagen, wir haben dafür gar nicht so viel Strom verbraucht – gar nicht so schlecht. Zudem war das Wetter recht gut, sodass wir auch etwas Strom eingespeist haben. Nach dem Essen haben wir drei es uns dann gemütlich gemacht.
Nussknacker
Info Bereich:
Weihnachtsmarkt auf dem Vörösmarty Platz
Im Advent wird der Vörösmarty Platz zum stimmungsvollsten Weihnachtsmarkt der Stadt verwandelt. Vom 14. November bis 31. Dezember 2025 findet der Markt statt und gehört zu den ältesten und schönsten Weihnachtsmärkten Europas. Über 50 Kunsthandwerker bieten ungarisches Kunsthandwerk, Textilien, Lederwaren, Schmuck und Holzspielzeug an. Dazu gibt es kulinarische Spezialitäten wie ungarisches Gebäck, Strudel, Gulaschsuppe sowie Glühwein und heiße Kastanien. Auf dem Platz finden zudem täglich musikalische Unterhaltungsprogramme mit Jazz, Folk, klassischer und traditioneller Musik statt.
Für Familien ist ein Kinderprogramm mit Bastel- und Backworkshops, Kasperltheater, Minieisenbahn und Spielplatz geboten. Ab dem 29. Dezember wird das Marktgelände für eine große Silvesterfeier umgestaltet. Der Vörösmarty Platz ist somit im Winter das Herz der festlichen Innenstadt Budapests und lockt Besucher aus aller Welt an. Weihnachtsmarkt an der St. Stephans-Basilika
Der Weihnachtsmarkt an der St. Stephans-Basilika in Budapest gilt als einer der schönsten und beliebtesten Adventsmärkte Europas. Er befindet sich auf dem Szent István tér direkt vor der imposanten Basilika und findet im Jahr 2025 vom 14. November bis 1. Januar statt. Über 100 festlich geschmückte Stände bieten ungarisches und internationales Kunsthandwerk, Schmuck, Keramik, Kunstgegenstände sowie eine breite Auswahl an kulinarischen Spezialitäten – von Gulaschsuppe bis Baumstriezel.
Ein besonderes Highlight ist die große Eislaufbahn im Zentrum des Platzes, die vor allem für Kinder attraktiv ist. Außerdem gibt es eine eindrucksvolle 3D-Lichtershow, die regelmäßig auf die Fassade der Basilika projiziert wird und eine magische Atmosphäre schafft. Der Markt wird durch Live-Musikprogramme, Krippenspiele und festliche Auftritte ergänzt, so dass Besucher die Adventsstimmung mitten im Herzen von Budapest in vollen Zügen genießen können.
Weihnachtsmarkt
Fashion Street in der Weihnachtszeit
Die Fashion Street (Deák Ferenc utca) in Budapest verwandelt sich in der Weihnachtszeit in eine glitzernde Lichterwelt und zählt zu den schönsten festlichen Straßen der Stadt. Von Mitte November bis Anfang Januar wird die gesamte Straße aufwendig mit Weihnachtsbeleuchtung und einem großen, leuchtenden Weihnachtsbaum geschmückt und entwickelt so eine winterliche Atmosphäre für Shopping, Spaziergänge und Fotomotive.
Parallel zum großen Weihnachtsmarkt auf dem Vörösmarty Platz bietet auch die Fashion Street eine Auswahl an Buden mit Kunsthandwerk, winterlichen Snacks, Glühwein sowie Accessoires und Geschenkideen. Die Straße ist bestens geeignet für einen Bummel zwischen den festlich dekorierten Boutiquen, Cafés und Restaurants und liegt zentral zwischen Vörösmarty Platz und dem Deák Ferenc Platz. Besonders am Abend sorgen tausende Lichterketten und dekorierte Schaufenster für festliche Stimmung und ein reizvolles Adventserlebnis im Herzen von Budapest.
Fashion Street
Weihnachtsbeleuchtung
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
30.11.2025
Wochentag
Sonntag
Reisetag:
Reisetag 93
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 1° bewölkt Wind 4 km/h Mittags 6° bewölkt Wind 4 km/h Abends 0° klarWind 4 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
4,34 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
8 m
Besonderes:
Wir haben zusammen im Büro gearbeitet.
Kleiner Tageseinblick
Erster Advent
Erst einmal haben wir ausgeschlafen. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Als Erstes haben wir die erste Kerze draußen an Karl aufgestellt. Danach sind Q und Mr. B los auf die morgendliche Runde. Ich habe in der Zeit die Brötchen geholt und vorbereitet. Denn wir gehen dieses Mal alle zusammen ins Büro. Dort ist es warm, und wir haben genügend Strom. Wir müssen nämlich unsere Batterien von den ganzen Lampen mal aufladen.
Also haben wir unsere Lunchbox, die Thermobecher und alle Batterien mit ins Büro genommen. Dort haben wir erst einmal gefrühstückt, und dann haben Mr. B und ich uns an die Rechner gesetzt. Mr. B hat irgendetwas programmiert oder so etwas – er hat gerade ein neues privates Projekt laufen, das ihm Spaß macht – und ich habe mit meinem Wochenrückblick angefangen. Zwischendurch habe ich noch mit meiner Schwester telefoniert und eine Übersicht für meine Eltern erstellt, als kleine Hilfe für den Alltag.
Q hat in der Zeit ganz brav bei uns geschlummert. Bis ca. 14:30 Uhr – ab da wurde er immer hibbeliger und stupste mich ständig an. Kein Wunder, das ist ja auch seine Nachmittagsrunden-Zeit. Also habe ich noch schnell den Samstag fertig geschrieben und bin dann mit Q raus. Wir beide sind eine schöne Runde hier in der Umgebung spaziert.
Nach der Runde habe ich noch etwas weiter am Rückblick gearbeitet. Die Bilder fehlten noch, und die Batterien waren auch noch nicht alle geladen. Gegen 18:30 Uhr ist Mr. B dann noch einmal mit Q los. Ich bin kurz nach den beiden runter in "Karl" und habe Q sein Abendbrot gerichtet. Mr. B ist anschließend noch einmal kurz ins Büro, zum einen, weil die Batterien noch oben waren – die hat er dann mit heruntergebracht – und zum anderen, weil sein Rechner noch oben stand. Als die Batterien dann alle voll waren, ist er auch runter in "Karl" gekommen. Nun konnten wir zu Abend essen und es uns gemütlich machen.
Ich fand es supernett, mit Mr. B und Q im Büro zu sitzen. Ich finde auch, dass es ein richtig schönes Büro ist, das Mr. B’s Firma hier aufbaut. Die Leute sind nett, die Räume sind schön – alles in allem ein sehr angenehmer Ort.
Tier Entdeckungen
- keine