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Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2025.11.17- 2025.11.23.

Unsere zwölfte Woche auf Reisen war wieder prall gefüllt mit kleinen Abenteuern, Bastelaktionen an Karl und einigen technischen Herausforderungen, die uns ganz schön auf Trab gehalten haben. Zwischen Spaziergängen mit Q, Englischstunden, Stadtbummel, Speicherproblemen, Batteriedrama und unserem ersten Schnee gab es jede Menge zu tun – und auch viel zu staunen. Trotz Regen, Kälte und mancher Überraschung haben wir das Beste aus jedem Tag gemacht. Hier kommt unser Rückblick auf eine Woche, die turbulent, arbeitsreich und trotzdem voller schöner Momente war.

KW 47 KW 47

Datum:

17.11.2025

Wochentag

Montag

Reisetag:

Reisetag 80

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Wir haben uns dieses Mal dazu entschieden, nicht auf einen Campingplatz zu fahren. Stattdessen stellen wir uns in eine Parkzone, die wir über die EasyPark-App* bezahlen können. Mr. B hat dafür eine gute Stelle in der Nähe seines Firmensitzes entdeckt – mitten in Budapest. Zwar liegt der Platz in einem Büroviertel, aber es gibt trotzdem etwas Grün in der Umgebung. Wir denken, so sollte niemand etwas dagegen haben, dass wir hier stehen – schließlich bezahlen wir ja dafür, dass "Karl" hier parkt.

  • Erwähung ohne Bezahlung

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 9° bewölkt Wind 3 km/h Mittags 12° bedeckt einzelnen Regenschauer Wind 20 km/h Abends 7° bedeckt windig Wind 25 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

6,36 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

39 m

Besonderes:

Hab mal wieder ein bisschen an Karl gewerkelt.

Kleiner Tageseinblick

Auf in die neue Woche! Dieses Mal sind wir zeitig aufgestanden und haben uns fertiggemacht. Wir beide waren sogar mal vor Mr. B wach – das ist ja auch selten! Nach unserer morgendlichen Runde haben wir erst einmal gefrühstückt. Natürlich haben wir Mr. B auch eine Lunchbox gebracht.

Danach ging es an die Buchhaltung. Als soweit alles übertragen war, bin ich unter das Bett gekrabbelt. Ich musste ein, zwei Sachen herunterräumen, und ich brauchte unseren Kleber, mit dem wir die Schienen angebracht haben. Ich möchte nämlich zwei Halter im Batteriekasten ankleben. Die brauchen wir, damit wir die Batterien verbinden können so das wir auch während der Fahrt die Hausbatterien laden können – das geht nämlich bisher noch nicht.

Als ich den Kleber hatte, bin ich raus, habe den Kasten etwas sauber gemacht und dann die beiden Halter angeklebt. War ja klar, dass genau in dem Moment ein Schauer kommen muss, während ich draußen sitze und nicht wegkann. Na ja, zum Glück bin ich nicht allzu nass geworden. So weit, so gut – jetzt muss Mr. B nur noch die vorbereiteten Kabel anschließen, und dann können wir während der Fahrt laden. Das wird langsam sehr wichtig für uns, denn die Sonne steht nicht mehr so hoch und zeigt sich auch nicht lange genug, sodass wir leider nicht mehr genügend Strom einspeisen.

Dann ging es an meinen Wochenrückblick. Leider nicht so lange, wie ich wollte, denn es war schon wieder Zeit für die Nachmittagsrunde. Also sind Q und ich hier in der Gegend noch ein bisschen spazieren gegangen. Als wir zurück waren, habe ich weiter am Wochenrückblick gearbeitet.

Zwischendurch hat mir Mr. B Bescheid gesagt, dass er Zeit fürs Abendessen hätte. Also musste ich wieder pausieren, und wir drei sind erst einmal etwas essen gegangen. Danach habe ich noch eine Gruppenstunde gemacht.

Leider konnte ich den Wochenrückblick nicht fertigstellen, weil ich noch das Titelbild erstellen musste – und das hat leider etwas gedauert. So war ich erst gegen 23:00 Uhr fertig. Mist, und da hatte ich noch nicht einmal die Bilder für den Wochenrückblick herausgesucht. Oh oh, da bin ich ziemlich spät dran. Aber nun bin ich wirklich müde. Also kein Wochenrückblick an diesem Montag.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum: 18.11.2025

Wochentag

Dienstag

Reisetag:

Reisetag 81

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 6° sonnig Wind 15 km/h Mittags 7° sonnig Wind 10 km/h Abends 1° klar Wind 4 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

5,46 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

38 m

Besonderes:

Hab für die Katz gearbeitet.

Kleiner Tageseinblick

Q und ich sind zeitig aufgestanden, denn ich habe mal wieder einen Termin. Vorher muss ich aber mit Q gegangen sein und die Lunchboxen für uns fertig richten. Daher also heute etwas früher aus dem Bett. Als dann alles erledigt war, konnte ich mich auf die Privatstunde konzentrieren.

Danach habe ich damit angefangen, meine Bilder auszuwählen und zu bearbeiten. Soweit, so gut. Leider war mein Speicher mal wieder voll. So ein Käse. Also musste ich erst einmal schauen, was ich von meinem Laptop löschen konnte. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich die Bilder von 2024 noch darauf hatte – die können schon mal runter. Nun hatte ich wieder etwas Platz, aber damit das nicht so schnell wieder passiert, habe ich geschaut, was ich sonst noch optimieren kann. Zum einen exportiere ich meine Bilder viel zu groß – dafür habe ich nun eine neue Einstellung. Und zum anderen … ja, mal sehen, was ich da noch finde.

Leider war auch der Speicher von meinem Blog voll. Mist. So konnte ich meinen Beitrag immer noch nicht hochladen. Da müssen wir leider erst einmal erweitern. Mist. Also bin ich erst einmal mit Q spazieren gegangen.

Nach der Runde hatte Mr. B kurz Zeit, sich mein Problem anzuschauen, und er wird sich darum kümmern. Sehr gut. Ich habe in der Zwischenzeit meine Bilder neu exportiert, damit sie nicht so viel Platz verbrauchen. Das hat gedauert.

Als Mr. B dann Feierabend gemacht hat, hat er mir erzählt, dass das alles unnütze Arbeit war. Denn alles, was ich hochlade, bleibt dort gespeichert – und nun lade ich die Bilder noch einmal hoch. So ein Mist. Das ist ja richtig Käse. Die ganze Arbeit umsonst. Oder besser gesagt: nicht umsonst, sondern sogar zu viel. Ah! Da war der Tag für mich gelaufen. Da bleibt nur noch, sich ins Bett zu verkriechen und zu schlafen. Hoffentlich wird morgen besser.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

19.11.2025

Wochentag

Mittwoch

Reisetag:

Reisetag 82

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 0° bewölkt Wind 5 km/h Mittags 6° bewölkt sonnig Wind 9 km/h Abends 3° bewölkt Wind 7 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

13,21 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

113 m

Besonderes:

Wir sind ab auf die Insel.

Kleiner Tageseinblick

Brr, ist das frisch. Dennoch mussten wir ja aufstehen. Nachdem ich mich dann doch aus dem Bett getraut habe, habe ich erst einmal die Heizung noch einmal angemacht. Danach bin ich mit Q los. Dieses Mal haben wir eine junge Hundedame getroffen – zwar leider nur durch den Zaun. Die kleine Maus ist erst 6 Monate alt und hat große Angst. Daher sind wir nicht auf den Hundespielplatz gegangen. Das war für Q auch völlig in Ordnung.

Nach der Runde habe ich unsere Lunchbox gerichtet und diese zu Mr. B gebracht. Danach bin ich an den Rechner und habe versucht, meinen Wochenrückblick hochzuladen, was so … na ja … funktioniert hat. Also sind wir beide lieber ab auf die Margaret Island.

Dort haben wir zuerst die Golden Duck gesucht. Ganz so einfach war es nicht, zu ihr zu kommen, denn sie stand unten am Wasser, und es gibt hier eine ziemlich steile Böschung. Aber Q und ich haben es geschafft. Von dort aus sind wir dann einmal über die Insel gelaufen.

Q und die Golden Duck Q und die Golden Duck

Zuerst haben wir das Centenary Monument bestaunt. Q hat sich die Skulptur auch ganz genau angeschaut, aber beschlossen, dass sie langweilig ist. Also sind wir weiter. Dabei haben wir den Zoo gesehen – die armen Tiere. Von dort aus sind wir lieber zum Húszezer áldozat, húszezer kő emlékhely und in den Rosengarten gegangen. Weiter ging es zum Medieval Dominican Convent and Royal Mansion, wo Q genau wusste, welchen Weg wir nehmen müssen – genauso zielstrebig, wie er die Treppe hinauflief. Und wie immer hatte er recht: Der Blick von hier oben war am Abend wirklich super.

Q zeigt den Weg Q zeigt den Weg

Medieval Dominican Convent and Royal Mansion Medieval Dominican Convent and Royal Mansion

Dann sind wir noch am Wasserturm auf der Margareteninsel vorbeigekommen, durch den Nagy-rét und den Japanischen Garten spaziert. An der Spitze der Insel angekommen, sind wir wieder zurück. Dabei konnten wir von draußen ein bisschen den Lumina Park Budapest bestaunen – so viele Lichter! Weiter ging es an den Ruinen der Franziskanerkirche vorbei.

Dann gab es leider einen Knall und Q wollte nicht mehr geradeaus gehen. Das war nicht gut, denn genau in diese Richtung lag unsere Haltestelle. Also sind wir im Zickzack spaziert. Aber immerhin haben wir es zur Haltestelle geschafft. Von dort ging es dann wieder nach Hause.

Dort habe ich erst einmal eine Gruppenstunde angehört. Eigentlich wollte ich danach noch etwas schauen, aber da ist mir aufgefallen, dass es schon ziemlich spät ist. Hm, wo ist denn die Zeit hin? Mr. B hat sich auch schon ins Bett gelegt, daher habe ich mich entschieden, nichts mehr zu schauen und direkt schlafen zu gehen.

Info Bereich

Margaret Island

Margaret Island (ungarisch Margitsziget) ist eine rund 2,5 km lange Insel in der Donau mitten in Budapest und gilt als wichtigste Grün- und Erholungsoase der Stadt. Sie liegt zwischen Buda und Pest, ist weitgehend autofrei und über die Margaretenbrücke sowie die Árpádbrücke erreichbar. Die Insel wurde 1908 offiziell zum öffentlichen Park erklärt und bietet seither Ruhe und Natur direkt im Stadtzentrum.

Auf der Insel finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten: der historische Wasserturm von 1911, eine große musikalische Fountain-Show, das Palatinus-Wasserbad, Laufstrecken, Spielplätze, Hotels und Restaurants. Besonders sehenswert sind auch die Ruinen eines mittelalterlichen Dominikanerinnenklosters (mit Bezug zur heiligen Margarete), die Promenade der ungarischen Künstler, ein Rosengarten und ein kleiner japanischer Garten. Margaret Island verbindet Geschichte, Kultur, Sport und Erholung und ist damit ein beliebtes Ziel für Einheimische und Besucher.

Golden Duck

ie „Golden Duck“ auf der Margareteninsel ist eine kleine, goldfarbene Entenskulptur direkt am Donauufer, in der Nähe der Südspitze der Insel. Sie steht sehr nah am Wasser auf den Steinen am Rand der Insel und ist deshalb ein eher verstecktes, schwer zugängliches Kunstwerk, das viele Besucher erst beim genaueren Hinsehen entdecken.

Über den Künstler ist nach aktuellem Stand wenig bekannt, die Skulptur gilt weitgehend als Werk einer anonymen oder noch nicht eindeutig zugeordneten Person. Die Golden Duck ist zu einem kleinen Geheimtipp geworden und passt gut zum verspielten Charakter der Margareteninsel: Sie lädt dazu ein, neugierig zu sein, die Uferbereiche zu erkunden und auch die kleineren, weniger offensichtlichen Kunstdetails der Insel wahrzunehmen.

Die Golden Duck Die Golden Duck

Centenary Monument

Das Centenary Monument (ungarisch Centenáriumi emlékmű) steht nahe dem Südeingang der Margareteninsel, dort, wo man von der Margaretenbrücke auf die Insel kommt. Es wurde 1973 errichtet, um den 100. Jahrestag der Vereinigung der bis dahin getrennten Städte Buda, Pest und Óbuda zu Budapest im Jahr 1873 zu feiern. Die Skulptur stammt vom ungarischen Bildhauer István Kiss und ist ein typisches Beispiel für die monumentale Formensprache der 1970er Jahre.

Das Denkmal hat eine abstrakte, an ein gespaltenes Ei oder einen geöffneten Kegel erinnernde Form, die man auch als zwei ineinandergreifende Hälften deuten kann – häufig interpretiert als symbolische Darstellung der Vereinigung der Stadtteile. Innen sind verschiedene, teils sozialistisch geprägte Symbole verarbeitet, wodurch das Monument heute auch als Zeitdokument der sozialistischen Epoche Ungarns gilt. Es steht in einem Blumenrondell und ist eines der ersten Kunstwerke, das Besucher beim Betreten der Insel sehen.

Centenary Monument Centenary Monument

Húszezer áldozat, húszezer kő emlékhely

„Húszezer áldozat, húszezer kő“ (Deutsch etwa: „20 000 Opfer, 20 000 Steine“) ist ein Gedenkprojekt auf der Margareteninsel in Budapest, das an die ungarischen Opfer der Covid‑19-Pandemie erinnert. Für jede verstorbene Person wurde ein kleiner Stein ausgelegt – ursprünglich etwa 20 000, später über 30 000 –, auf dem zwei Zahlen stehen: eine laufende Nummer und das Alter des Verstorbenen. Die Steine wurden zunächst entlang der Laufstrecke am Donauufer platziert und später an einen dauerhafteren Ort auf der Insel beim Rosengarten verlegt.

Das Gedenkprojekt entstand 2021 aus einer zivilen Initiative und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen, stillen Erinnerungsort für Hinterbliebene. Viele Angehörige legten Kerzen, Blumen oder eigene Steine dazu, sodass die Steinschlange zu einem kollektiven Mahnmal für die Tragödie der Pandemie in Ungarn wurde. Das Denkmal macht die abstrakte Zahl der Opfer sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher der Margareteninsel zu persönlicher Reflexion und stillem Gedenken ein.

Medieval Dominican Convent and Royal Mansion

Das „Medieval Dominican Convent and Royal Mansion“ befindet sich auf der Margareteninsel in Budapest und umfasst die Ruinen eines mittelalterlichen Dominikanerinnenklosters sowie die Reste einer königlichen Residenz. Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert unter König Béla IV. gegründet, der seine Tochter Margarete – die spätere heilige Margareta von Ungarn – als Nonne dorthin gab, nachdem das Land den Mongolensturm überstanden hatte. Die Anlage war über Jahrhunderte ein bedeutender religiöser Ort, wurde jedoch während der osmanischen Besatzung stark beschädigt und später zur Ruine.

Heute können Besucher die Grundmauern von Kirche, Kreuzgang, Wohntrakten und der königlichen Gemächer besichtigen. Besonders auffällig ist die Stelle des ursprünglichen Grabes der heiligen Margarete, die durch eine rote Grabplatte und ein schmiedeeisernes Gitter markiert ist. Informationstafeln erläutern die Geschichte des Ortes, der eine wichtige Rolle in der ungarischen Religions- und Königsgeschichte spielt. Inmitten der Grünanlagen der Insel wirkt das Ensemble wie ein stiller, historischer Rückzugsort, der Spiritualität, Geschichte und Natur miteinander verbindet.

Medieval Dominican Convent and Royal Mansion Medieval Dominican Convent and Royal Mansion

Wasserturm

Der Wasserturm auf der Margareteninsel (Margitsziget) ist eines der Wahrzeichen der Insel und ein geschütztes technisches Denkmal. Er wurde 1911 im Jugendstil errichtet, ist etwa 57 Meter hoch und diente ursprünglich zur Wasserversorgung der Insel. Durch seine markante achteckige Form und die Stahlbetonkonstruktion galt er damals als ein technisch sehr modernes und in Europa einzigartiges Bauwerk.

Heute ist der Wasserturm nicht mehr nur funktional, sondern vor allem ein Aussichtsturm und Kulturort. Über eine innere Treppe gelangt man auf eine Aussichtsplattform, von der aus man einen Rundumblick über die Margareteninsel, die Donau und das Budapester Panorama hat. Im Inneren finden außerdem gelegentlich Ausstellungen und Veranstaltungen statt, und direkt daneben liegt ein Freilichttheater, in dem im Sommer Konzerte und andere Aufführungen stattfinden.

Wasserturm Wasserturm

Japanischen Garten

Der japanische Garten auf der Margareteninsel liegt im nördlichen Teil der Insel und ist eine der ruhigsten Ecken dieser grünen Oase. Er wurde in den 1930er-Jahren angelegt und ist im Stil klassischer japanischer Gärten gestaltet, mit kleinem Teich, Steingarten, Wasserfall, Brücken und sorgfältig beschnittenen Bäumen und Sträuchern.

Zwischen Seerosen, Fischen, Enten und einer kleinen Bronzefigur (oft als „kleine Meerjungfrau“ beschrieben) lädt der Garten zum Entspannen und Spazieren ein. Die geschwungenen Wege und Holzbrücken schaffen eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre und bieten einen schönen Kontrast zur lebhaften Stadt – ideal, um auf der Margareteninsel für einen Moment zur Ruhe zu kommen.

Lumina Park

Der Lumina Park auf der Margareteninsel in Budapest ist eine spektakuläre, saisonale Lichtinstallations-Ausstellung, die jährlich im Herbst und Winter stattfindet. Sie öffnet in der Nähe des Palatinus-Strandbads und verwandelt die Umgebung in eine magische Welt aus über 200 kunstvollen Lichtinstallationen, die Themen wie Filme, Fantasie und Geschichte zum Leben erwecken. Der etwa zwei Kilometer lange Rundweg ist mit Musik und interaktiven Elementen gestaltet und bietet Besuchern aller Altersgruppen ein einzigartiges, immersives Erlebnis.

Lumina Park hat sich seit seiner Premiere 2022 als eine der beliebtesten Winterattraktionen Budapests etabliert. Die Ausstellung ist täglich ab Einbruch der Dunkelheit bis 21 Uhr geöffnet und lädt dazu ein, auf der Margareteninsel nach einem Tag voller Aktivitäten die Faszination von Lichtkunst und kreativer Inszenierung zu genießen.

Franziskanerkirche

Die Franziskanerkirche auf der Margareteninsel in Budapest stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist heute nur noch als Ruine erhalten. Sie wurde zwischen 1270 und 1276 erbaut und war Teil eines Franziskanerklosters, das damals religiöses und kulturelles Zentrum der Insel war. Die Kirche ist ein Beispiel für die gotische Baukunst und war einst ein Ort des Gebets und Rückzugs für die Franziskanermönche.

Heute sind von der Kirche hauptsächlich die Seitenwände und einzelne Details der Fassade erhalten, die als bedeutendes historisches Denkmal geschützt sind. Die Ruinen sind frei zugänglich und erinnern an die mittelalterliche Vergangenheit der Margareteninsel sowie an ihre geistlichen und kulturellen Wurzeln. Die Franziskanerkirche ist Teil der reichen historischen Stätten, die Besucher auf der Insel entdecken können.

Q an der Franziskanerkirche Q an der Franziskanerkirche

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

20.11.2025

Wochentag

Donnerstag

Reisetag:

Reisetag 83

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 5° bewölkt Wind 6 km/h Mittags 7° bewölkt, leichter Regen Wind 7 km/h Abends 4° Nieselregen Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

6,28 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

93 m

Besonderes:

War mal wieder alleine shoppen.

Kleiner Tageseinblick

Der Tag fing zeitig an, da ich wieder eine Privatstunde hatte und vorher Q noch raus musste sowie die Lunchboxen vorbereitet werden mussten. So sind Q und ich direkt nach dem Aufstehen losspaziert. Der Kleine war ziemlich motiviert. Dennoch kamen wir rechtzeitig wieder zu Hause an, sodass ich noch alles vor der Stunde erledigen konnte. Die Stunde selbst war auch ziemlich gut – langsam wird es mit dem Englisch.

Nach der Stunde bin ich alleine zum Baumarkt gefahren, denn ich wollte eine Blume als Dankeschön für das Büro besorgen. Danach habe ich mich noch weiter ins Einkaufszentrum aufgemacht. Eigentlich wollte ich in das hier um die Ecke, aber da es regnete und ich keine Lust hatte zu Fuß zu gehen, bin ich einfach mit der Bahn eine Station weitergefahren. Dort habe ich in einem speziellen Schokoladenladen nachgeschaut, was die Schokolade kostet. Puha, das ist nicht gerade günstig!

Also bin ich erst einmal weitergegangen. Dabei bin ich an einem Dekoladen vorbeigekommen und siehe da: Sie hatten Lichterketten, sowohl mit Batterien als auch mit USB. Super! Ich habe mir zwei Stück ausgesucht und mitgenommen. Nun fehlte nur noch die Schokolade. In einem anderen Geschäft wurde ich schließlich fündig – sehr gut, nun hatte ich alles und konnte wieder zurück. Zu unserem Glück ist bei uns kein Gewitter vorbeigezogen. Daher denke ich, dass Q entspannt geschlafen hat.

Zu Hause angekommen, habe ich noch etwas für die Reisekostenabrechnung von Mr. B erledigt. Danach musste ich noch einmal los, und zwar zum Wäschewaschen. Q wollte unbedingt mit, also sind wir beide zusammen los. Zwar nicht mit dem Bus aber mit.

Lass mich raus Lass mich raus

Auf dem Weg habe ich gesehen, dass auf der anderen Seite ein Unfall passiert war. Daher stieg ich eine Station früher aus und ging über die Brücke – in der Hoffnung, schneller zu sein. Und was soll ich sagen? Ich war zwar schneller, aber wirklich gelohnt hat es sich nicht. Egal, so konnte Q zumindest etwas spazieren, was ja auch gut ist. Der Kleine weiß schon ganz genau, wo wir hinmüssen, sodass wir zielstrebig zum Waschsalon gegangen sind. In der Zwischenzeit sind wir beide wieder durch die Gegend spaziert.

Dabei haben wir sogar den Mond entdeckt. Q fand das mal wieder nicht besonders interessant, aber dennoch war er brav und hat gewartet, bis ich fertig war. Als die Zeit der Wäsche abgelaufen war, sind wir wieder zurück nach Hause. Zu unserem Glück waren die Straßen wieder frei, und wir konnten entspannt zurückfahren.

Zu Hause hieß es dann noch, die Wäsche aufzuhängen, und danach konnte ich mich daran machen, meine Post vorzubereiten – zwar nur für die nächsten drei Tage, denn danach war ich erschöpft und konnte nicht mehr richtig denken. Daher habe ich lieber Schluss gemacht und mich ins Bett gekuschelt.

Info Berich:

Mond

In Budapest wird aktuell eine beeindruckende Mond-Installation ausgestellt, die vom Kunstraum Lumiere Hall präsentiert wird. Die gigantische Nachbildung des Mondes, die fast den gesamten Piarista köz überdeckt und etwa 3,5 Meter in der Luft schwebt, zeigt die Mondoberfläche mit allen Details bis hin zur Rückseite. Besonders am Abend, wenn das interne Licht angeht, entsteht ein magisches Schauspiel, das Besucher aus Nah und Fern anzieht.

Die Ausstellung läuft parallel zu einer immersiven Van-Gogh-Ausstellung im Lumiere Hall und ist etwa zwei Monate lang zu sehen. Die Mond-Installation wiegt nur rund 25 Kilogramm und behält ihre Form durch einen ständigen Luftstrom. Trotz einer kurzen Episode, in der die Installation deflationierte, ist sie zurück und bietet ein faszinierendes, künstlerisches Erlebnis inmitten des Budapester Stadtlebens.

Der Mond Der Mond

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

21.11.2025

Wochentag

Freitag

Reisetag:

Reisetag 84

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 5° Regen Wind 15 km/h Mittags 5° bewölkt, leichter Regen Wind 18 km/h Abends 2° Nieselregen Wind 12 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

6,79 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

47 m

Besonderes:

Ich hatte ein kleines Ostererlebnis – ich habe etwas kurzzeitig verlegt und musste es suchen.

Kleiner Tageseinblick

Oh oh, Q und ich sind aufgewacht und haben dem Geräusch draußen gelauscht. Das hörte sich leider nach Regen an. Daher haben wir beide es uns noch einmal gemütlich gemacht und den Wetterbericht angeschaut. Da haben wir gesehen, dass es in 30 Minuten aufhören sollte. Da waren wir mal gespannt – und tatsächlich hat es aufgehört. Nun aber schnell fertig machen und raus.

Auf der Runde haben wir einige Hunde getroffen, leider nie in der Nähe eines Auslaufes, sodass Q nicht mit ihnen toben durfte. Was mich aber sehr verwundert hat, war, dass es überwiegend Jungs waren und sie alle super freundlich waren.

Als wir wieder zurück waren, habe ich erst einmal unsere Lunchboxen vorbereitet. Eine davon habe ich Mr. B gebracht, und dabei habe ich mir auch mein Teewasser gekocht. Als ich wieder zu "Karl" ging, habe ich gesehen, dass gerade ein LKW mit Büromöbeln angekommen ist. Da ich Zeit hatte, habe ich direkt gefragt, ob ich helfen kann. Die Antwort war: „Ja, gerne.“

Also habe ich mir schon mal zwei Bürostühle geschnappt und hineingerollt. Als alle drin waren, ging es daran, sie in den dritten Stock zu bringen. Gut, dass es hier einen Fahrstuhl gibt. Wir haben immer drei Stühle hineingestellt, der Büroleiter ist hochgefahren und hat sie oben wieder rausgeschoben. So ging es einige Male.

Da ich meine Teekanne dabei hatte und nicht wusste, wo ich sie hinstellen sollte, habe ich sie in einen der Bürostühle gesteckt, die noch eingepackt waren. So konnte sie nicht herunterfallen und auch nicht verloren gehen. Wobei – verloren hatte ich sie dann erst einmal trotzdem, denn ich wusste nicht mehr, in welchen Stuhl ich sie gesteckt hatte. Aber das war nicht schlimm, denn alle Stühle mussten ja nach oben.

Als wir dann alle Stühle oben hatten, ging es daran, sie noch ins Büro zu schieben. Dabei habe ich dann auch meine Teekanne wiedergefunden. Nun konnte ich nach unten gehen und frühstücken. Gut, dass ich Q schon sein Frühstück gemacht hatte – der Kleine wäre sonst bestimmt verhungert.

Leider konnte ich mich danach nicht so richtig aufraffen, also habe ich es mir erst einmal gemütlich gemacht. Etwas später habe ich mich dann doch überwinden können und zumindest eine Gruppenstunde gemacht. Dann war es Zeit für einen Spaziergang mit Q.

Nach der Runde haben wir uns etwas zu essen besorgt bzw. bestellt. Während wir gewartet haben, habe ich am Rechner noch etwas recherchiert. Kurz darauf hat auch Mr. B Feierabend gemacht. So konnten wir den Abend zusammen genießen.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

22.11.2025

Wochentag

Samstag

Reisetag:

Reisetag 85

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 2° bewölkt Wind 15 km/h Mittags 4° Nieselregen Wind 11 km/h Abends 1° Nieselregen Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

6,46 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

75 m

Besonderes:

Eine Batterie ist ausgefallen und leider kurz danach noch eine zweite.

Kleiner Tageseinblick

Da Wochenende ist, durfte ich etwas ausschlafen. So sind die beiden Jungs los auf die Morgendrunde. Dabei haben sie uns Brötchen mitgebracht. So konnten wir dann zusammen frühstücken.

Dann habe ich mich an den Rechner gesetzt und es endlich geschafft, die letzte Post vorzubereiten. Etwas später sind wir drei dann noch einmal zusammen los – leider bei Nieselregen, aber zum Glück war er nicht so stark. Als wir wieder zurück waren, haben wir es uns gemütlich gemacht: Mr. B im Bett und ich auf der Bank.

Auf einmal wurde es etwas frisch im Koffer. Mr. B fragte, ob die Heizung noch an sei. Ich habe nachgeschaut – und nein, sie war aus. Das ist ja seltsam. Als ich mich umgeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass der Kühlschrank ebenfalls aus ist. Was ist denn da nur passiert?

Wenn der Kühlschrank aus ist, bedeutet das, dass die Batterien leer sind. Aber das kann eigentlich nicht sein. Wir haben ja vier Stück. Auf drei kann ich zugreifen und sehen, wie voll sie sind – nur auf eine konnte ich nicht zugreifen. Oh oh, das ist nicht gut.

So ist Mr. B unter das Bett und hat unsere gesamten Stromanschlüsse kontrolliert. Dabei ist aufgefallen, dass zwei Batterien anscheinend den Geist aufgegeben haben. Oh oh, das ist wirklich nicht gut. Was machen wir da nur?

Wir haben extra vier Batterien eingebaut, damit wir – falls eine mal ausfällt – immer noch genug haben. Nur wie soll es anders sein: Ausgerechnet die beiden sind ausgefallen, die nicht miteinander gekoppelt sind. Das haben wir so gemacht, damit wir auf 24 V kommen. Leider ist genau je eine Batterie aus jeder Reihe defekt. So ein Käse.

Mr. B hatte dann die Idee, die beiden noch funktionierenden Batterien zusammenzuschließen. Zum Glück hat er das auch hinbekommen. Nur leider haben wir so nicht mehr ganz so viel Strom zur Verfügung, deshalb mussten wir sparsam damit umgehen.

Auch wenn alle Batterien ausfallen sollten und wir die Heizung nicht anmachen können, werden wir nicht erfrieren – denn genau für so einen Fall haben wir extra Schlafsäcke, die für Minusgrade ausgelegt sind. Dennoch hoffen wir natürlich, dass die Batterien es aushalten.

So haben wir leider einiges an Zeit mit dem Herumbasteln verloren. Wir haben dann nur noch schnell etwas gegessen und sind auch schon ab ins Bett. Zur Sicherheit haben wir uns noch eine Wärmflasche gemacht – sicher ist sicher.

Unordnung im Koffer Unordnung im Koffer

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

23.11.2025

Wochentag

Sonntag

Reisetag:

Reisetag 86

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 0° bewölkt Wind 10 km/h Mittags 1° bewölkt Wind 9 km/h Abends -1° klar Wind 6 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

28,63 km

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

5,08 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

194 m

Besonderes:

Unser erster Schnee ist gefallen.

Kleiner Tageseinblick

Auch wenn die Nacht etwas frisch war, war sie dennoch nicht zu kalt. So haben wir ziemlich gut geschlafen. Zeitig sind wir drei aufgewacht und haben uns angezogen. Da wir nun dringend die Batterien aufladen müssen, haben wir uns dazu entschieden, irgendwohin zu fahren, wo wir in Ruhe den Generator anschmeißen können. Wir dachten uns, hier ist es tagsüber nicht so gut, ihn laufen zu lassen.

Bevor wir loskonnten, wollten wir noch den Charger anschließen, damit wir auch während der Fahrt die Innenbatterien laden können. Dafür hatte ich ja schon die Halterungen vorbereitet. Also ist Mr. B raus und hat alles soweit angeschlossen. Dann ging es darum, ihn auszuwählen – nur brauchen wir dafür einen Code. Mist, wo soll der nur stehen? Wir haben überall geschaut, bis wir festgestellt haben, dass er auf dem Gerät stehen soll. Angeblich auf der Rückseite. Das wäre ja super, da wir ihn schon an die Wand gebaut haben. Zum Glück war er so angebracht, dass man ihn lesen konnte, ohne ihn wieder abzubauen.

Soweit, so gut. Nun mussten nur noch die Batterien wieder zurückgeschlossen werden, damit alles wieder so ist wie früher. Denn wir hoffen ja, dass die Batterien einfach nur ziemlich leer sind und deswegen ausgegangen sind – und nicht wirklich kaputt. Drückt uns die Daumen.

Als das erledigt war, konnte ich das Auto abfahrbereit machen. In der Zeit ist Mr. B mit Q los, und er hat direkt Brötchen mitgebracht. Nun war alles vorbereiten und wir konnten los. Wir haben uns ein Ziel ausgesucht, das im Grünen liegen sollte. Mal schauen, wie viel Natur am Ende wirklich da ist.

Während der Fahrt haben wir gesehen, dass der Charger zwar etwas anzeigt, aber leider nichts in die Innenbatterien einspeist. Das ist doch Käse. Auf dem Weg haben wir ein paar Autos gesehen, die Schnee auf dem Dach hatten. Oha! Wo kommen die wohl her? Bei uns war ja kein Schnee. Und je weiter wir gefahren sind, desto höher ging es – und siehe da: Dort, wo wir hinwollten, lag tatsächlich Schnee. Das ist ja was! Da wird sich Q freuen.

Charger ist angeschlossen Charger ist angeschlossen

Jetzt mussten wir nur noch einen Parkplatz finden. Was ich besonders lustig fand: Ich habe hier noch kein einziges Eichhörnchen gesehen und dachte schon, es gibt hier keine. Und dann habe ich auf dem Weg ein Schild entdeckt: Achtung Eichhörnchen! Also gibt es hier doch welche.

Dann sind wir angekommen und haben schnell einen Parkplatz gefunden. Q durfte raus – und er hat sich vielleicht gefreut! Super schön. Bevor wir losgehen konnten, mussten wir aber noch den Generator anschließen. Das war etwas tricky, weil wir das Einspeisen erst richtig einstellen mussten, aber dann lief es. Nun konnten wir die Gegend erkunden. Wow, wir hatten Glück: Es war wirklich Natur! Q konnte flitzen, im Schnee toben und einfach frei sein. Er hatte so viel Spaß – und wir auch. Dabei haben wir noch ein super Schild entdeckt und zwar ein Achtung Igel. Was ich besonders süß fand.

Vorsicht Igel Vorsicht Igel

Auf dem Rückweg haben wir uns dann gefragt, ob es etwas gebracht hat, den Generator laufen zu lassen. Wir hoffen es sehr. Trotzdem mussten wir überlegen, wie es nun weitergeht.

Eigentlich wollten wir in den Schnee fahren – also ins Kalte. Aber wenn wir so Probleme mit den Batterien haben, ist das vielleicht keine gute Idee, auch wenn wir sowieso auf Stellplätzen stehen würden. So sind wir zu dem Entschluss gekommen, die Reise erst einmal abzubrechen und zurück nach Deutschland zu fahren, um dort neue Batterien zu kaufen.

Für die kurzfristige Planung haben wir überlegt: Wenn der Generator nichts gebracht hat, müssen wir nächste Woche ins Hotel. Wenn er etwas gebracht hat, werden wir ihn noch einmal anschmeißen und länger laufen lassen. Da es jetzt schon später ist, denken wir, dass es niemanden stört, wenn er läuft.

Zurück bei "Karl" war die Anspannung groß. Was werden wir gleich sehen? Der Generator lief noch – das ist schon mal ein gutes Zeichen. Als wir die Batterien angeschaut haben, sahen wir: Es hat etwas gebracht. Es wurde eingespeist. Zwar nicht viel – wir waren ja gerade mal 1,5 Stunden unterwegs – aber dennoch. Das bedeutet: Der Generator funktioniert und kann die Batterien wieder befüllen. Juhu!

Also fahren wir zurück auf unseren Platz und lassen den Generator dort mehrere Stunden laufen. Vielleicht haben wir Glück und die Batterien werden wieder voll. Wir hatten auch vermutet, dass der Charger vielleicht erst einspeist, wenn die Starterbatterien voll sind. Leider stimmt das nicht, denn er speist immer noch nicht ein. Keine Ahnung warum – aber das ist ziemlicher Mist. Da müssen wir noch einmal ran.

Nun sind wir aber erst einmal zurück auf unserem Platz, schließen den Generator an und machen es uns gemütlich. Da die Batterien schon etwas geladen sind, konnten wir endlich die Heizung anschmeißen. Die Spannung reicht – juhu! So konnten wir entspannen und etwas Leckeres essen.

Aber das war noch nicht alles. Beim Zähneputzen ist Mr. B aufgefallen, dass die Pumpe immer wieder anspringt. Zur Erklärung: Wir hatten die Sicherung draußen, um Strom zu sparen. Zum Zähneputzen haben wir sie wieder reingemacht. Und dann fiel uns auf, dass die Pumpe ständig läuft. Oh oh, kein gutes Zeichen. Das bedeutet, irgendwo verlieren wir Wasser. Zur Erklärung: Die Pumpe läuft normaler weiße immer dann, wenn im Filter zu wenig Wasser ist. Sind die Tanks leer, pumpt sie ununterbrochen, weil kein Wasser nachkommt und der Filter dadurch nicht voll wird. Aber das ist hier leider nicht das Problem. Aber wir waren so müde, dass wir uns entschieden haben, die Pumpe wieder auszuschalten und morgen nachzusehen, was los ist.

Nun heißt es: Generator aus und schlafen. Die Batterien zeigen 100 % an, aber das kann nicht stimmen, denn der Balken ist nicht auf 100 %. Irgendwas passt da nicht.

Aber darum kümmern wir uns morgen.

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