Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2025.11.10- 2025.11.16.
Unsere elfte Woche auf Reisen war wieder voller Erlebnisse, kleiner Abenteuer und neuer Entdeckungen. Von ersten Tagen allein mit Q über spannende Skulpturenjagden in Budapest bis hin zu den ruhigen Momenten zu Hause war alles dabei. Wir haben viel zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkundet, die Natur genossen und uns gleichzeitig um kleine Alltagsaufgaben gekümmert. Besonders schön war, dass wir am Ende der Woche wieder vollständig zu dritt unterwegs waren und die gemeinsamen Momente richtig genießen konnten. Hier ist ein Überblick über unsere Erlebnisse, die uns durch die Stadt, ins Grüne und zu neuen Orten geführt haben.
KW 46
Datum:
10.11.2025
Wochentag
Montag
Reisetag:
Reisetag 73
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Wir haben uns dieses Mal dazu entschieden, nicht auf einen Campingplatz zu fahren. Stattdessen stellen wir uns in eine Parkzone, die wir über die EasyPark-App* bezahlen können. Mr. B hat dafür eine gute Stelle in der Nähe seines Firmensitzes entdeckt – mitten in Budapest. Zwar liegt der Platz in einem Büroviertel, aber es gibt trotzdem etwas Grün in der Umgebung. Wir denken, so sollte niemand etwas dagegen haben, dass wir hier stehen – schließlich bezahlen wir ja dafür, dass "Karl" hier parkt.
- Erwähung ohne Bezahlung
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 5° sonnig Wind 3 km/h Mittags 12° bewölkt sonnig Wind 8 km/h Abends 6° klar Wind 5 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
9,04 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
170 m
Besonderes:
Wir waren in einem Amphitheater und haben dort Hunden beim Spielen zugeschaut.
Kleiner Tageseinblick
Der erste Tag, an dem wir beide alleine sind. Q, der kleine, ist erst einmal zu mir ins Bett gekommen. Da haben wir es uns noch einmal gemütlich gemacht, und dann bin ich langsam aufgestanden, habe mich fertiggemacht und musste all meinen Mut zusammennehmen, um zu dem Kollegen von Mr. B zu gehen – denn ich brauche seine Hilfe. Ihr wisst ja, dass die Heizung nicht so läuft, wie sie sollte, und genau dafür brauchen wir eine spezielle Kühlflüssigkeit. Nur weiß ich leider nicht, wo ich diese bekomme. Daher musste ich mit dem Kollegen von Mr. B sprechen und ihn fragen, wo ich sie herbekomme – und das auf Englisch.
Da es aber wichtig war, bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe es durchgezogen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob alles richtig war, aber am wichtigsten ist, dass er verstanden hat was ich möchte und sich darum kümmert, wo wir die Kühlflüssigkeit herbekommt. Juhu! So konnte ich danach ganz entspannt mit Q losspazieren. Wobei wir nur den Anfang unserer gewohnten Strecke gingen – ab einem Punkt wollte Q einfach weiterlaufen. Da wir genügend Zeit hatten, sind wir dann auch weiter. Irgendwann waren wir dann wieder zu Hause.
Ich habe mich daran gemacht, die Buchhaltung etwas auf den neuesten Stand zu bringen, und habe dann noch ein wenig an meinem Wochenrückblick weitergeschrieben. Das musste ich aber unterbrechen, weil Q und ich unsere Nachmittagsrunde etwas früher starten wollten, um im Hellen noch genug Zeit zum Entdecken zu haben. Außerdem mussten wir noch zu einem speziellen Laden.
So sind Q und ich mit der S-Bahn losgefahren. Wir sind am Városliget-Park ausgestiegen und haben den Laden gesucht. Leider war Q nicht besonders angetan – er war ziemlich angespannt. Ich glaube, er weiß, dass hier der Ballon ist. Zu unserer Enttäuschung gab es den Laden dort gar nicht – das war nur ein Bürositz, und die Empfangsdame war auch nicht sonderlich freundlich. Na ja, also sind wir schnell weiter.
Wir sind bis zur letzten Station auf der Pest-Seite gefahren und dort hinunter an die Donau, denn hier gibt es eine Skulptur, die ich finden wollte – und siehe da, wir haben sie entdeckt: Kolodko: "Üzenet" (Orosz hadihajó) miniszobor – sehr schön! Nun war die Frage: Fahren wir auf die Buda-Seite oder gehen wir über die Brücke? Q und ich haben uns angeschaut und uns fürs Hinüberlaufen entschieden.
Auf der anderen Seite sind wir direkt zu einer weiteren Skulptur, diesmal von einem anderen Künstler – aber ich finde, die Esernyős Szobrok sind wirklich wunderschön. Von dort sind wir weiter, leider wieder nicht so grün wie gehofft, aber dennoch ganz nett. Unser letzter Punkt auf der Liste für diesen Tag war das Amphitheatrum, das wir ziemlich schnell gefunden haben. Beim Suchen des Eingangs habe ich schon gesehen, dass Hunde erlaubt sind – sehr gut! Also bin ich mit Q hinein.
Wir sind hinauf auf die Empore und haben hinunter ins Spielfeld geschaut. Q war sehr aufmerksam, denn dort unten flitzten einige Hunde herum. Aber erst einmal mussten wir die Figur finden – und siehe da, wir hatten Glück! Ganz in der Nähe, nur ein kleines Stück weiter, stand sie: Kolodko: „In vino veritas” miniszobor. Juhu! Nun konnten wir das Theater ganz in Ruhe erkunden.
Wir sind auch hinunter ins Spielfeld. Q blieb aber lieber an der Leine, denn ich wusste nicht, wie die anderen Hunde drauf sind. Einige waren superlieb, aber einer – ein Corgi – war etwas auf Krawall gebürstet. Also sind Q und ich lieber weiter, was für Q auch völlig in Ordnung war.
Zum Glück war die Haltestelle in der Nähe, so konnten wir direkt dorthin und dann ab nach Hause fahren. Zwar mussten wir einmal umsteigen, aber trotzdem waren wir schnell wieder da. Dann sind wir noch essen gegangen – das Lokal war superfreundlich und tierlieb. Als Erstes wurde gefragt, ob Q Wasser möchte, was wir dankend angenommen haben. Danach konnte ich mir etwas zu essen bestellen. Nach der Stärkung sind wir beide dann nach Hause gegangen.
Nun hieß es für mich noch: Englisch lernen und den Wochenrückblick fertigstellen. Puh, geschafft – zwar etwas später als geplant, aber immerhin ist er nun fertig und konnte hochgeladen werden. Q und ich haben es uns dann gemütlich gemacht und sind ziemlich schnell eingeschlafen.
Mama hier lang
Info Bereich:
Kolodko: "Üzenet" (Orosz hadihajó)
Die Kolodko-Skulptur „Üzenet“ („Orosz hadihajó“) befindet sich in Budapest am Moszkva sétány in der Nähe der Árpád-híd. Das Werk ist eine kleine politische Miniatur aus Bronze und zeigt eine russische Kriegsschiff-Silhouette, die auf den berühmten Ausspruch ukrainischer Grenzschützer während des Angriffs auf die Schlangeninsel 2022 anspielt („Russisches Kriegsschiff, verpiss dich!“).
Kolodko setzt mit dieser Skulptur ein künstlerisches Zeichen gegen Krieg und Gewalt. Die Aussagekraft des Werks liegt in der klaren politischen Botschaft und der direkten Reaktion auf aktuelle Geschehnisse zwischen Russland und der Ukraine. Die Platzierung im öffentlichen Raum verstärkt die Wirkung und macht das Werk zu einem Diskussionsobjekt über Freiheit und Widerstand.
Kolodko Üzenet
Esernyős Szobrok
Die „Esernyős Szobrok“ sind kleine Bronzeskulpturen mit Regenschirm-Motiven, die auf dem Széll Kálmán tér in Budapest zu finden sind. Sie wurden von Plank Antal gestaltet und während der Platzrenovierung installiert, um die Sitzbänke und Blumenkästen originell zu verzieren. Ihr Hauptzweck ist es, auf freundliche Art Skateboarden auf diesen Oberflächen zu verhindern — und dabei eine spielerische, freundliche Atmosphäre zu schaffen. Die Schirme sind Teil von über 30 Miniaturen auf dem Platz, die humorvolle Stadtkunst und praktische Funktion verbinden.
Esernyős Szobrok
Amphitheatrum
Das Amphitheater von Aquincum ist ein römisches Bauwerk aus dem 2. Jahrhundert in Budapest, das als Veranstaltungsort für Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und andere öffentliche Spektakel diente. Es befindet sich im nördlichen Teil der antiken Zivilstadt Aquincum und konnte rund 3.000 bis 4.000 Zuschauer fassen. Das ovale Amphitheater war mit Tribünen ausgestattet und verfügte über zwei Eingänge. Heute ist es eine bedeutende archäologische Stätte, die das römische Erbe Budapests repräsentiert und für Besucher zugänglich ist.
Kolodko: In vino veritas
Die Kolodko-Miniatur „In vino veritas“ steht beim Aquincum Militäramphitheater in Budapest. Die kleine Bronzeskulptur zeigt einen römischen Legionär, der entspannt eine leere Weinkanne hält und an die Redewendung „Im Wein liegt Wahrheit“ erinnert. Mit viel Humor inszeniert, wirkt der Legionär, als habe er ein Glas zu viel getrunken. Die Statue würdigt das römische Erbe Budapests; eine identische Version steht im römischen Amphitheater von Pula (Kroatien).
Kolodko In vino veritas
Tier Entdeckungen
- keine
Datum: 11.11.2025
Wochentag
Dienstag
Reisetag:
Reisetag 74
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 7° sonnig Wind 6 km/h Mittags 12° sonnig Wing 5 km/h Abends 5° bewölkt Wind 4 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
8,46 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
365 m
Besonderes:
Q hatte seinen Spaß – endlich mal wieder in der Natur flitzen!
Kleiner Tageseinblick
Q und ich sind zeitig aufgestanden und haben uns fertiggemacht. Dann ging es ab auf die Morgendrunde. Wir sind am Hundespielplatz vorbeigekommen, wo schon ein anderer Hund spielte. Wir beide haben geschaut und sahen, dass es ein Rüde war. Ich bin da immer etwas vorsichtig, aber der Besitzer meinte, dass sein Hund freundlich ist – und so sah er auch aus. Daher sind wir rein, und die beiden konnten etwas zusammen spielen. Zuerst sah das auch gut aus, aber dann begann es, dass sie sich gegenseitig etwas anfletschten. Daher haben wir entschieden, weiterzugehen. Wir haben uns bedankt und sind dann weiter.
Hundeauslauf Hundespielplatz
Als wir von der Runde wieder zu Hause waren, habe ich erst einmal etwas Englisch gelernt. Dann wollte ich eigentlich meine Posts vorbereiten, aber es gab ein Problem, das ich nicht verstand, daher habe ich es auf später verschoben.
Nun gingen wir beide erst einmal zur vorletzten Skulptur auf unserem Zettel. Dafür mussten wir leider wieder etwas länger mit Bus, S-Bahn und erneut mit dem Bus fahren. Am Ziel angekommen, haben wir die Kolodko: Aranka néni és Béla bácsi (Virágárus házaspár) miniszobor ziemlich schnell gefunden. Da wir noch ein weiteres Ziel auf der Liste hatten, sind wir von dort erst einmal zu Fuß ein Stück weiter zur nächsten Bushaltestelle gegangen. Von dort sind wir dann mit dem Bus zum Normafa Park gefahren – es ging nun hinauf auf den höchsten Punkt in Budapest.
Q fand es super. Er durfte frei flitzen, kam aber auch direkt, wenn ich ihn gerufen habe. Ich denke, er hat es richtig genossen. Auf dem Weg dachten wir kurz, wir wären auf einer Fahrradstrecke zum Downhill-Fahren unterwegs. Zum Glück kam niemand – zumindest hatte Q seinen Spaß. Zwischendurch sind wir wieder auf eine Straße gekommen, der wir ein kleines Stück folgten. Dabei habe ich gesehen, dass es dort auch einen Lift nach oben gibt. Das wäre ja spannend gewesen, aber mit Q hätte ich da wohl sowieso nicht mit fahren können.
Oben angekommen, haben wir dann endlich den Elisabeth-Aussichtsturm gesehen – sehr schön! Zuerst dachten wir, der Turm sei geschlossen, aber als ich die Tür versuchte zu öffnen, ging sie auf, und wir konnten hinaufgehen. Q hat sich den Turm genau angeschaut. Ich glaube, es gab hier zwei Treppen, die nach oben führten. Keine Ahnung, wie das funktioniert, aber es klappte. Es gab drei Ebenen, von denen man hinausgehen konnte. Wir sind nach ganz oben gegangen und haben von dort die Aussicht genossen.
Dann sind wir wieder hinunter und auf der anderen Seite des Berges hinuntergegangen. Q hat sich sehr gefreut, denn er durfte ohne Leine flitzen. Nur einmal musste ich ihn kurz anleinen, da uns ein Herr mit zwei Hunden entgegenkam – das waren die ersten Hunde, denen wir begegnet sind.
Unten angekommen, waren wir fast direkt an der Bushaltestelle. Zu unserem Glück kam der Bus auch sofort, sodass wir nach Hause fahren konnten – erst mit dem Bus, dann in die S-Bahn umgestiegen, und an unserer Umsteige-Haltestelle wieder in unseren Bus.
Zu Hause angekommen, sind wir erst einmal essengegangen. Wieder einmal war der Service super: Q hat zuerst etwas zu trinken bekommen, danach ich. Danach sind wir wirklich nach Hause gegangen. Nun hieß es für mich noch einmal: ab an den Rechner, um die Post vorzubereiten. Leider war der Fehler immer noch da, aber irgendwie habe ich es über Umwege hinbekommen. Wieder etwas erledigt – nun konnten wir es uns gemütlich machen.
Endlich im Wald flitzen
Info Bereich:
Kolodko: Aranka néni és Béla bácsi (Virágárus házaspár)
Die Skulptur „Aranka néni és Béla bácsi (Virágárus házaspár)“ von Mihály Kolodko ist eine kleine Bronze-Miniatur am Pasaréti tér in Budapest. Sie zeigt ein älteres Blumenverkäuferpaar, das jahrzehntelang eine Blumenbude auf dem Platz betrieben hat und als lokale Ikonen bekannt war. Kolodkos Werk erinnert an ihre Freundlichkeit und Verbundenheit mit der Nachbarschaft – die Figuren sitzen vereint auf einer stilisierten Blume. Die Statue ist eine Hommage an das Alltagsleben und menschliche Geschichten in der Stadt.
Kolodko Aranka néni és Béla bácsi
Normafa Park
Der Normafa Park ist ein beliebtes Naherholungsgebiet in den Budaer Bergen von Budapest, bekannt für seine frische Luft, malerische Wanderwege und atemberaubende Panoramen über die Stadt. Der Name stammt von einem berühmten Baum, unter dem die Opernsängerin Rozália Klein Schodelné 1840 die Arie „Norma“ sang, was dem Ort seinen heutigen Namen gab. Der Park ist ein historischer Treffpunkt mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Radfahren und im Winter Ski- und Schlittenfahren. Highlight ist der nahegelegene Elisabeth-Aussichtsturm, von dem aus Besucher eine spektakuläre Aussicht auf Budapest genießen können.
Elisabeth-Aussichtsturm
Der Elisabeth-Aussichtsturm (Erzsébet-kilátó) steht auf dem János-Hügel, dem höchsten Punkt Budapests, und wurde 1910 eröffnet. Er wurde nach der ungarischen Königin und österreichischen Kaiserin Elisabeth (Sisi) benannt, die oft mit Ungarn in Verbindung gebracht wird. Der 23,5 Meter hohe, neuromanische Turm bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Blick auf Budapest und die umliegenden Landschaften. Der Turm wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, aber 1977 originalgetreu wieder aufgebaut. Heute ist er ein beliebtes Ziel für Besucher und Wanderer, erreichbar über Wanderwege oder eine Drahtseilbahn.
Elisabeth-Aussichtsturm
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
12.11.2025
Wochentag
Mittwoch
Reisetag:
Reisetag 75
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 4° bedeckt neblig Wind 2 km/h Mittags 6° neblig niedrige StatuswolkenWind 6 km/h Abends 6° neblig niedrige Stratuswolken Wind 6 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
8,11 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
77 m
Besonderes:
Es war ziemlich neblig.
Kleiner Tageseinblick
Q und ich sind zeitig aufgestanden, aber was ist das? Wir sehen unseren Turm gar nicht – so neblig ist es hier. Das ist ja was. Leider ist es dadurch auch ziemlich ungemütlich und klamm. Na ja, dennoch sind wir unsere Runde spaziert.
Danach ging es ans Frühstück und dann an den Rechner. Ich habe eine Privatstunde. Dafür habe ich einmal kurz den Wechselrichter angemacht, damit das Internet stabiler läuft. Nach der Stunde habe ich ihn direkt wieder ausgeschaltet, denn durch den Nebel speisen wir leider nicht wirklich etwas ein. Daher muss ich Strom sparen.
So sind wir mal wieder etwas früher los auf unsere Entdeckertour. Es ging dieses Mal etwas weiter weg, und zwar zum Memento Park, wo wir uns die vielen Skulpturen angeschaut haben. Ebenfalls einen alten Trabbi und eine Fotoausstellung – wobei diese nicht wirklich etwas für Q war, der das ziemlich langweilig fand. Aber den Bunker fand er wieder etwas interessanter.
Bei den Statuen ist er zwar brav mit spaziert, aber als er mitbekommen hat, dass auf der anderen Zaunseite ein Hund lief, war seine Aufmerksamkeit natürlich mehr dort. Aber schön, dass Q mit in den Park durfte – und das sogar umsonst.
Nachdem wir dann alle Statuen bestaunt hatten, sind wir hinaus und noch etwas durch die umliegende Natur spaziert. Wobei wir erst einmal etwas durchs Dorf mussten, aber dann ging es hinein. Dabei haben wir sogar den Water Tower of Budafok (Budafoki Víztorony) bestaunen können.
Da uns langsam kalt wurde, haben wir uns dazu entschieden, wieder nach Hause zu fahren. Dafür mussten wir erst einmal die Bushaltestelle finden – was nicht so schwer war. So sind wir dann zurück. Oha, ist das hier ein großer Umschlageplatz für Busse! Nur: Wo fährt unsere Bahn? Mh. Wir mussten irgendwie auf die andere Seite der Schienen. So sind wir hinab, und dort konnten wir dann hinüber spazieren, wo wir schließlich unsere Bahn gefunden haben.
Zu Hause angekommen haben wir uns erst einmal etwas zu essen gemacht und dann entspannt. Später sind wir beide dann noch mal raus, eine Mini-Runde drehen.
Mama da draußen spielt ein anderer Hund Mama da draußen spielt ein anderer Hund
Q in der Bahn mit Maulkorb
Info Bereich:
Memento Park
Der Memento Park in Budapest ist ein Freiluftmuseum, das eine Sammlung von 42 Statuen und Denkmälern aus der kommunistischen Zeit Ungarns (1949–1989) zeigt. Er wurde 1993 eröffnet und befindet sich im südwestlichen Teil der Stadt. Die Skulpturen stammen aus öffentlichen Plätzen Budapests und wurden nach dem Fall des Kommunismus hierher gebracht, um an die Geschichte und die Ideologie dieser Epoche zu erinnern.
Der Park ist in zwei Bereiche gegliedert: den „Statue Park“ mit den Denkmälern und den „Witness Square“, der eine Nachbildung von Stalins Podium und Details zur Revolution 1956 zeigt. Die Ausstellung bietet einen kritischen und zugleich distanzierten Blick auf die kommunistische Vergangenheit Ungarns und ist ein wichtiger Ort für Bildung und Erinnerung.
Memento Park Eingang
Memento Park
Witness Square
Hand Skulpur
István Kiss (Langstreckenläufer)
Die Skulptur von István Kiss im Memento Park ehrt seine sportlichen Leistungen und erinnert zugleich an die Zeit, in der solche Monumente im sozialistischen Ungarn üblich waren. Der Park bietet damit einen Einblick in die Geschichte und Ideologie dieser Epoche, wobei die Skulptur als Teil des Gesamtbildes das bedeutende Kapitel des Sports und nationalen Stolzes repräsentiert.
István Kiss Langstreckenläufer
Water Tower of Budafok (Budafoki Víztorony)
Der Budafoki Víztorony ist ein moderner Wasserspeicherturm in Budafok, einem Stadtteil von Budapest. Er wurde Anfang der 2000er Jahre gebaut und ist etwa 42 Meter hoch. Der Turm zeichnet sich durch seine ungewöhnliche, asymmetrische Form aus, bei der der Betontank einem Kelch ähnelt und auf einem patkóförmigen (hufeisenförmigen) Turmschaft ruht. Mit einem Volumen von 3000 Kubikmetern sichert der Wasserturm die Wasserversorgung und Druckstabilität für die höher gelegenen Gebiete von Budafok und der Umgebung. Das Bauwerk gilt sowohl technisch als auch architektonisch als einzigartig und modern in Budapest.
Water Tower of Budafok
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
13.11.2025
Wochentag
Donnerstag
Reisetag:
Reisetag 76
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 5° neblig bedeckt Wind 6 km/h Mittags 6° neblig bedeckt Wind 4 km/h Abends 7° bewölkt Wind 4 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
7,51 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
116 m
Besonderes:
Endlich wieder alle zusammen.
Kleiner Tageseinblick
Heute ist der Tag der Tage. Aber bevor Mr. B nach Hause kommt, haben Q und ich den Tag noch etwas genutzt.
Als Erstes sind wir zeitig aufgestanden, haben uns fertig gemacht und sind los auf unsere Runde. Danach habe ich die Fliegengitter vom Dachfenster entfernt. Dabei musste man etwas aufpassen, denn es waren einige Blätter durchs Fenster gekommen – und ein Spezialkäfer war auch noch dabei. Also hieß es erst einmal ausschütteln. Dann habe ich auch das Gitter vom Seitenfenster abgemacht, beide verstaut und musste anschließend unter das Bett, denn Q hat unser teures Schweden-Laken zerrissen. Gut, dass wir zwei davon haben, aber das andere lag natürlich unter dem Bett. Also: Bett hoch und hinunterkrabbeln. So weit, so gut.
Da das Wetter leider wieder nicht so schön ist, sind wir beide lieber etwas früher los. Es ging mal ins Grüne – ganz ohne Sehenswürdigkeit. So sind wir durch einen kleinen Wald hindurch, einen steilen Abhang hinunter und über eine Wiese gestreift. Q hatte auf jeden Fall seinen Spaß, und das ist die Hauptsache.
Zurück sind wir dann noch etwas durch den Stadtteil spaziert. An der Bushaltestelle angekommen, sind wir zum recht großen Budapest-Kelenföld gefahren, wo wir umgestiegen sind. Q weiß inzwischen schon genau, wo wir hinmüssen und wo unsere Bahn abfährt.
Zu Hause angekommen habe ich noch etwas Englisch gelernt. Danach das Bett bezogen und dann ging es ab zum Budapest-Keleti, um Mr. B abzuholen. Leider hatte sein Zug Verspätung, so standen Q und ich dort in der Kälte und haben brav gewartet.
Dann war es soweit: Der Zug fuhr ein – allerdings auf einem anderen Gleis als ursprünglich geplant. Zu unserem Glück war es nur eins daneben. Q war sich anscheinend nicht ganz sicher, was wir da machen, denn er hat Mr. B nicht gleich entdeckt, als dieser etwas entfernt an uns vorbeiging. Aber als er dann hinter uns stand und er ihn dann gesehen hat, freute sich der Kleine wie Bolle. Endlich sind wir wieder vollzählig.
So konnten wir dann zu dritt nach Hause fahren. Zu Hause hieß es nur noch entspannen.
Auf in die Natur
Über eine Wiese streifen das macht Spaß
Warten am Bahnhof
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
14.11.2025
Wochentag
Freitag
Reisetag:
Reisetag 77
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 7° neblig bedeckt Wind 8 km/h Mittags 10° bewölkt Wind 10 km/h Abends 7° bewölkt Wind 7 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
3,98 km Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
41 m
Besonderes:
Zeit zu dritt genossen.
Kleiner Tageseinblick
Da Mr. B wieder da ist, haben wir leider etwas länger ferngesehen als geplant. Passiert. Ist ja auch nicht schlimm, denn er hat frei – da kann man auch mal ausschlafen.
Nur habe ich fast vergessen, dass ich eine Englisch Privatstunde habe. Also bin ich dann doch irgendwann aufgestanden, habe mich fertig gemacht, bin schnell eine kleine Runde mit Q spaziert und dann ging es auch schon los.
Nach der Stunde habe ich uns etwas zum Mittag besorgt, das wir zusammen genossen haben. Danach bin ich an den Rechner gegangen und habe etwas an der Buchhaltung herumgebucht und gesucht. So ganz verstehe ich die Berichte und alles immer noch nicht, aber ich denke, so langsam wird es. Nur frisst es leider einiges an Zeit, sich da hineinzufuchsen.
Pünktlich zur Nachmittagsrunde sind wir drei dann zusammen aufgebrochen. Zwar sind wir hier in der Nähe geblieben, aber zumindest waren wir gemeinsam unterwegs. Q hat es sichtlich genossen, mit uns beiden draußen zu sein.
Nach der Runde haben wir uns Abendbrot gemacht und dann habe ich versucht, mir einen Plan zu machen, was ich mir am Wochenende anschauen möchte. Danach haben wir drei es uns wieder gemütlich gemacht.
Hier schläft es sich gut
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
15.11.2025
Wochentag
Samstag
Reisetag:
Reisetag 78
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 7° neblig bedeckt Wind 4 km/h Mittags 8° bewölkt Wind 8 km/h Abends 8° Nieselregen Wind 8 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
1,54 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
25 m
Besonderes:
Leider habe ich meine letzte geplante Skulptur nicht gefunden.
Kleiner Tageseinblick
Mr. B ist so lieb und macht heute einen Q-Tag. Das bedeutet für mich, dass ich mir all das anschauen kann, wo Q leider nicht mit darf. Ich habe mich für die Matthiaskirche entschieden.
Als Erstes ging es aber Brötchen holen. Wir haben noch zusammen gefrühstückt und dann bin ich alleine los. Schon ungewohnt – ohne Q.
An der Kirche angekommen, habe ich mir zuerst ein Ticket für den Turm geholt. Ich musste nur fünf Minuten warten, dann begann schon die Führung. Also ging es die 197 Stufen hinauf. Nach etwa einem Viertel gab es eine kleine Ausstellung über die Geschichte der Kirche, und dann ging es weiter nach oben.
Auch wenn es wieder neblig war, war der Blick von oben beeindruckend. Die Matthiaskirche liegt ja auf dem Burgberg, und selbst bei schlechtem Wetter ist der Ausblick über Budapest etwas Besonderes.
Nach dem Aufstieg musste ich mir noch ein Ticket für die Kirche selbst holen – denn hinein wollte ich unbedingt. Also noch einmal zum Ticketschalter und dann ab in die Kirche.
Wow. Diese Kirche ist wirklich wunderschön. Besonders berührt hat mich, dass einst die Kaiserin von Österreich, Elisabeth („Sisi“), hier zur ungarischen Königin gekrönt wurde. Und ich stand nun genau an dem Ort, an dem sie damals entlangschritt – irgendwie magisch.
An der Seite des Kirchenschiffs gab es eine kleine Ausstellung mit einer Replik der ungarischen Krone und eine wunderschöne Statue von Elisabeth. Insgesamt war die Kirche einfach beeindruckend.
Von dort ging es weiter zum Ungarischen Nationalmuseum. Ich hatte gelesen, dass es dort Exponate von der Königin geben soll. Das Museum ist sehr schön aufgebaut: links eine chronologische Ausstellung mit alten Geschierr, rechts verschiedene Epochen der Vergangenheit und geradeaus modernere Geschichte.
Genau dort habe ich dann auch die Exponate entdeckt: Zwar weniger als erwartet, aber immerhin zwei Vitrinen mit persönlichen Gegenständen der Kaiserin von Österreich. Unter anderem ihr Gürtel – 50 cm Taille! Kaum vorstellbar.
Sehr nett war auch die Dame an der Garderobe, die übrigens kostenlos war. Essen und Trinken durften nicht mit ins Museum, und da ich einen Tagesausflug geplant hatte, war meine Tasche natürlich voll. Also habe ich alles dort abgegeben und später wieder abgeholt.
Nach dem Museumsbesuch habe ich erst einmal Pause gemacht und meinen Proviant gegessen. Danach ging es weiter zum nächsten Stopp. Da es noch recht früh war, dachte ich mir: Dann kann ich auch noch eben zum Flughafen.
Warum? Gute Frage. Dort sollte die letzte kleine Kolodko-Skulptur stehen, die mir noch fehlte. Leider habe ich sie nicht gefunden. Ich bin mir inzwischen sicher, dass sie nicht mehr da ist – denn laut Bildern im Internet habe ich genau die richtige Stelle gefunden, aber da stand nichts mehr. Schade. Dann war das Pärchen letztens wohl doch die letzte Skulptur auf meiner Liste.
Hier sollte eigentlich eine Skulptur von Kolodko stehen
Etwas verwunderlich war, dass ich mit der Buslinie, die mich zum Flughafen gebracht hat, nicht zurückfahren durfte. Das war ja was. Zum Glück fuhr noch ein anderer Bus, und mit dem kam ich wieder in die Stadt.
Von dort bin ich dann noch einmal weiter, denn ich dachte mir, ich fahre noch mal zu Ikea, um ein neues Bettlaken zu kaufen. Unser altes ist ja kaputt. Also bin ich nicht nach Hause, sondern weiter in die Stadt gefahren.
Bei Ikea bin ich dann durchgeschlendert, habe mir alles angeschaut und fand es sehr schön dort. Ich kann nicht genau sagen, ob es hier andere Sachen gibt als in Deutschland oder woanders, aber ich denke, der Stil ist ein bisschen anders – und er gefällt mir richtig gut.
Eigentlich wollte ich nur ein Bettlaken kaufen, aber am Ende bin ich mit einer Tagesdecke, einer kleinen Kiste, Keksen (die gehen ja immer) und einem Korb für unseren Tisch hinausgegangen. So bin ich dann schwer beladen ab zur Bahn. Leider musste ich einmal umsteigen, aber zum Glück war der Weg zur nächsten Bahn nicht weit.
Zuhause angekommen habe ich stolz Mr. B alles gezeigt. Danch haben wir drei erst einmal Abendbrot gemacht und es uns gemütlich gemacht. Naja, fast: Mr. B musste noch etwas am Rechner erledigen.
Also dachte ich mir, dass ich noch schnell bei einer Gruppenstunde mitmachen kann. Eigentlich wollte ich nur zuhören, aber da ich anfangs allein im Raum war, habe ich doch aktiv mitgemacht. Erst nach zehn Minuten kam noch ein weiterer Student dazu.
Danach haben wir es uns dann wirklich gemütlich gemacht.
Info Bereich:
Matthiaskirche und Turm
Das Innere der Matthiaskirche in Budapest beeindruckt durch seine reiche gotische und neugotische Ausstattung. Der farbenfrohe Hauptaltar wurde von Frigyes Schulek gestaltet und zeigt Maria als „Regina Hungariae“ mit einer Kopie der Stephanskrone, umgeben von Szenen aus ihrem Leben. Die Kirche besitzt zahlreiche kunstvolle Glasfenster, die biblische Szenen und ungarische Heilige darstellen. Besonders bemerkenswert sind auch die neoromanische Heilig-Kreuz-Kapelle mit ihrer farbenfrohen Ausstattung sowie die Unterkirche, in der sich die Sarkophage von ungarischen Königen befinden. Das Sonnenlicht, das durch die bunten Fenster fällt, taucht das Innere in ein warmes, spirituelles Licht. Zudem beherbergt die Kirche ein Museum mit wertvollen Domschätzen.
Der Turm der Matthiaskirche in Budapest ist ein markantes architektonisches Merkmal der gotischen Kirche und wurde unter König Matthias Corvinus im Jahr 1470 errichtet. Der 80 Meter hohe achteckige Turm zeichnet sich durch seine stattliche Höhe und eine kunstvoll verzierte Gestaltung aus, die typisch für die Spätgotik ist. Im Gegensatz dazu steht der niedrigere, gedrungene Béla-Turm auf der anderen Seite der Kirche, der mit bunten Ziegelmosaiken verziert ist.
Der Turm der Matthiaskirche war Teil zahlreicher historischer Ereignisse und diente im Lauf der Jahrhunderte nicht nur als Kirchturm, sondern auch als Symbol der Macht und religiösen Bedeutung der Kirche. Heute ist er mit seinem markanten Aussehen eines der Wahrzeichen von Budapest und bietet einen beeindruckenden Blick auf die Stadt und die Burganlage.
Matthiaskirche und Turm
Aussicht von der Matthiaskirche
Altar der Matthiaskirche
Skulptur Der Kaiserin Elisabeth Von Österreich Und Königin Von Ungarn
Replik der ungarischen Krone
Die Replik der ungarischen Krone, auch Stephanskrone genannt, befindet sich im Museumsteil der Matthiaskirche in Budapest. Die echte Stephanskrone gilt als das wichtigste nationale Heiligtum Ungarns und wurde ursprünglich dem ersten König Ungarns, Stephan I., zugeordnet. Die Replik, die in der Matthiaskirche ausgestellt ist, repräsentiert die Krone, die bei den letzten ungarischen Krönungen, unter anderem von Franz Joseph I. und Karl IV., verwendet wurde. Neben der Krone sind auch Kronjuwelen wie der Reichsapfel und das Zepter zu sehen. Die Ausstellung bietet Besuchern einen Einblick in die königliche Geschichte und Symbolik Ungarns.
Ungarischen Nationalmuseum
Das Ungarische Nationalmuseum in Budapest ist das älteste und bedeutendste Museum Ungarns, das die nationale Geschichte von der Urzeit bis zur Neuzeit dokumentiert. Das neoklassizistische Gebäude wurde zwischen 1837 und 1847 von Mihály Pollack erbaut und gilt als eines der schönsten klassizistischen Bauwerke der Stadt. Die Dauerausstellungen umfassen archäologische Funde, Kunsthandwerk, Möbel, Waffen und Dokumente, die Ungarns Geschichte von der Landnahme, dem Mittelalter bis hin zu den Freiheitskämpfen schildern. Ein besonderes Highlight ist der Krönungsmantel des hl. Stephan, der als Symbol der tausendjährigen ungarischen Staatlichkeit gilt. Das Museum ist nicht nur ein kulturelles Zentrum, sondern auch ein Ort großer historischer Bedeutung, da es 1848 eine wichtige Rolle bei der Ungarischen Revolution spielte.
Ungarischen Nationalmuseum
Tier Entdeckungen
- keine
Datum:
16.11.2025
Wochentag
Sonntag
Reisetag:
Reisetag 79
Land / Ort:
Ungarm / Budapest
Schlafplatzkoordinaten:
47°28'12.1"N 19°03'24.0"E
Stellplatz Informationen:
Infos stehen bei Montag.
Kommunikation:
Der Mobilfunkempfang gut.
Wetter:
Morgens 8° bewölkt, sonnig Wind 5 km/h Mittags 12° bewölkt sonnig Wind 8 km/h Abends 11° bewölkt Wind 9 km/h
Gefahrene Kilometer mit Karl:
Gefahrene Kilometer mit Rad:
Gewanderte Kilometer:
9,76 km
Langlauf Kilometer:
Höhenmeter:
110 m
Besonderes:
Q und ich sind wieder zusammen los – auch wenn es nur zum Wäschewaschen ging.
Kleiner Tageseinblick
Da Sonntag ist, haben wir ein klein wenig ausgeschlafen. Nach dem Aufstehen bin ich dann los Brötchen holen, sodass wir zusammen frühstücken konnten. Danach bin ich noch einmal alleine los. Mein Ziel war der Bahnhistorische Park Budapest. Wow, so viele Züge! Ich war völlig überwältigt. Wenn das mein Papa sehen könnte. Ach ja – kann er ja! Schnell das Handy gezückt und ein Video nach dem anderen gemacht. Da wird er aber Augen machen. Wenn ich schon staune, wie soll das erst jemand tun, der Züge liebt? Ich habe mir alles ganz genau angeschaut. Es gab so viel zu sehen: nicht nur Lokomotiven, sondern auch neuere Züge. Einfach beeindruckend.
Nach dem Besuch bin ich wieder nach Hause gefahren. Aber das war es noch nicht für den Tag, denn es stand noch Wäschewaschen auf dem Zettel. Also habe ich die Wäsche zusammengesucht, mir Q geschnappt und bin mit ihm los.
Am Waschsalon angekommen hatten wir Glück, denn beide Maschinen waren frei, sodass ich beide nutzen konnte. Während die erste Runde lief, sind Q und ich ein Stück an der Donau entlang spaziert. Nach 35 Minuten sind wir zurück, haben einen Teil der Wäsche in den Trockner gestopft und sind noch einmal für 40 Minuten an die Donau. Irgendetwas fand Q sehr beunruhigend, sodass wir nicht überall entlang konnten. Ich weiß mal wieder nicht, was er nicht mochte, aber ich habe auch keine Lust auf ein Kräftemessen – also sind wir eben anders gelaufen.
Zum Glück konnten wir sowohl zum Waschsalon zurück als auch zur Bushaltestelle gehen. Mh, frisch gewaschene Wäsche ist doch deutlich schwerer als schmutzige. Da habe ich mich etwas überschätzt. Also habe ich Mr. B gefragt, ob er uns an der Bushaltestelle abholen kann. Und ja – da stand er, mein Ritter in der Not. Q hat sich riesig gefreut.
So sind wir dann zu dritt nach Hause gegangen, wo ich zuerst die Wäsche aufgehängt habe. Aber danach konnte ich mich endlich entspannen.
Rabe in der Tanne
Info Bereich:
Bahnhistorische Park Budapest
Der Bahnhistorische Park Budapest, auch bekannt als Ungarisches Eisenbahnmuseum oder Magyar Vasúttörténeti Park, ist das größte Eisenbahnmuseum Mitteleuropas. Er befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des nördlichen Bahnbetriebswerks des Budapester Westbahnhofs und wurde am 14. Juli 2000 eröffnet. Auf einer Fläche von etwa 70.000 m² sind etwa 100 historische Eisenbahnfahrzeuge ausgestellt, darunter Dampflokomotiven, Dieselloks, Elektroloks sowie Personen- und Güterwagen. Viele der Fahrzeuge sind noch betriebsfähig und werden bei Veranstaltungen eingesetzt. Der Park bietet zudem eine Gartenbahn, eine Modelleisenbahnanlage, einen Lokomotivsimulator und die Möglichkeit, selbst Lokomotiven zu fahren. Das Museum ist ein lebendiges Zeugnis ungarischer Eisenbahngeschichte und ein beliebtes Ausflugsziel für Technik- und Eisenbahnfreunde.
Bahnhistorische Park Budapest 1
Bahnhistorische Park Budapest 2
Tier Entdeckungen
- keine