Zum Inhalt

Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2025.10.20- 2025.10.26.

Die achte Woche unserer Reise war wieder vollgepackt mit kleinen Erlebnissen, unerwarteten Momenten und alltäglichen Aufgaben. Q hat seine neuen Schuhe ausprobiert und uns damit gleich ein paar Suchaktionen und lustige Situationen beschert. Das Wetter zeigte sich herbstlich wechselhaft, zwischen Sonne, Regen und Wind, doch wir ließen uns davon nicht bremsen. Während Mr. B zwischen Büro und kurzen Pausen pendelte, kümmerten Q und ich uns um Spaziergänge, Einkäufe, Wäsche und Englischstunden – und sogar ein Feiertag in Ungarn brachte ein wenig Abwechslung. Besonders schön war der Ausflug auf den MOL Campus mit dem tollen Blick über Budapest.

KW 43 KW 43

Datum:

20.10.2025

Wochentag

Montag

Reisetag:

Reisetag 52

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Wir haben uns dieses Mal dazu entschieden, nicht auf einen Campingplatz zu fahren. Stattdessen stellen wir uns in eine Parkzone, die wir über die EasyPark-App* bezahlen können. Mr. B hat dafür eine gute Stelle in der Nähe seines Firmensitzes entdeckt – mitten in Budapest. Zwar liegt der Platz in einem Büroviertel, aber es gibt trotzdem etwas Grün in der Umgebung. Wir denken, so sollte niemand etwas dagegen haben, dass wir hier stehen – schließlich bezahlen wir ja dafür, dass "Karl" hier parkt.

  • Erwähung ohne Bezahlung

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 5°sonnig Wind 10 km/h Mittags 14° sonnig Wind 14 km/h Abends 8° bewölkt Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

1,97 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

4 m

Besonderes:

Q hat das erste Mal Schuhe beim Spazierengehen getragen!

Kleiner Tageseinblick

Auf in die neue Woche

Die hat bei uns ziemlich entspannt begonnen. Morgens sind wir etwas später aufgestanden, weil Q und ich noch ein bisschen gekuschelt haben. Danach haben wir uns beide fertig gemacht. Da Q keinen Verband mehr trägt, wir aber denken, dass etwas Schutz über der Stelle gut wäre, damit sie nicht wieder aufgeht, haben wir zum ersten Mal Qs neue Schuhe ausprobiert.

Hm – Q fand das Ganze zwar etwas merkwürdig, aber es ging. Das Anziehen war anfangs gar nicht so einfach, bis sie richtig saßen. Q war davon nicht begeistert, und eigentlich hatte er auch keine große Lust auf eine Mini-Runde. Also sind wir beide zusammen bis zum Hundeauslauf gegangen. Zu meinem Glück war zu dieser Zeit niemand dort, so konnte Q alleine frei laufen. Ich finde, er läuft mit den Schuhen schon recht gut – mit der Zeit wird das bestimmt noch besser.

Auf dem Rückweg hat sich Q dann allerdings in einem Busch verhakt, und zack – war ein Schuh ausgezogen. Mist! Zum Glück habe ich es gleich bemerkt und konnte ihn problemlos wieder anziehen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich den anderen Schuh kontrolliert.

Zuhause angekommen, habe ich ihm die Schuhe ausgezogen und nachgeschaut, ob die Pfote in Ordnung ist. Alles sieht gut aus – sehr schön. Das war schon mal eine größere Runde!

Dann habe ich unser Frühstück und die Tagessnacks vorbereitet, Mr. B seine Portion gebracht und dann konnten Q und ich in Ruhe frühstücken. Danach habe ich unser Frischwasser aufgefüllt – zumindest die beiden Sicherheitskanister, die wir dabei haben.

Anschließend ging es an den Rechner: Buchhaltung eintragen und den Wochenrückblick fertig schreiben. Das dauert ja immer seine Zeit. Und zack – war es auch schon wieder Zeit für eine kleine Runde. Q hatte allerdings keine große Lust, also standen wir einfach auf der Grünfläche und haben uns umgeschaut. So verging fast eine halbe Stunde. Zwischendurch kamen ein paar Hunde vorbei, die Q freundlich begrüßte, aber toben darf er ja noch nicht – wegen der Pfote. War aber nicht schlimm, es waren sowieso nur Hündinnen, die lieber flitzen wollten, und das ist ja nicht so Qs Ding.

Irgendwann sind wir dann doch wieder zurück zu "Karl". So konnte ich noch an den Bildern für den Wochenrückblick arbeiten – und wurde sogar rechtzeitig fertig, sehr gut! Zum Englischlernen kam ich zwar nicht mehr richtig, aber wenigstens konnte ich meine Gruppenstunde noch machen.

Kurz darauf kam Mr. B herunter, und wir haben zusammen gegessen. Danach bin ich noch zweimal los, um die Kanister aufzufüllen und in unser System einzuspeisen. Jetzt sind sowohl die Frischwassertanks als auch die Sicherheitskanister wieder voll – sehr gut. Nun konnten wir es uns gemütlich machen.

Bevor wir uns bettfertig gemacht haben, sind Q und ich noch einmal raus. Also Schuhe an – bei uns beiden – und los. Wir waren ein kleines Stück spazieren, da bemerkte ich, dass Q nur noch einen Schuh anhat – und ausgerechnet den an der gesunden Pfote! Mist! Ich schaute nach links und rechts, aber nirgends war der andere Schuh zu sehen. Da die ja nicht gerade günstig waren, wollte ich ihn natürlich nicht einfach liegen lassen. Also Taschenlampe an und suchen. Zum Glück haben wir ihn recht schnell gefunden – der kleine Schlingel hatte sich unter zwei Blättern versteckt!

Schnell wieder angezogen und ab nach Hause. Dort habe ich Qs Pfote noch kurz gesäubert, und dann konnten wir endlich schlafen gehen.

Schuhe für alle Schuhe für alle

Schuh versteckt sich Schuh versteckt sich

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum: 21.10.2025

Wochentag

Dienstag 53

Reisetag:

Reisetag

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 8°bewölkt Nieselregen Wind 10 km/h Mittags 9° bewölkt Wind 9 km/h Abends 10° bewölkt Wind 7 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

9,37 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

170 m

Besonderes:

Q wollte auf eine große Runde.

Kleiner Tageseinblick

Der Tag fing schon mal etwas besser an. Ich bin aufgestanden und habe dieses Mal als Erstes das Essen für unseren Tag vorbereitet – damit Mr. B es direkt mitnehmen kann, wenn er ins Büro geht. Als das soweit fertig war, habe ich Q seine Schuhe angezogen und bin mit ihm raus. Der Kleine wollte mal wieder zum Hundespielplatz. Dieses Mal war dort allerdings ziemlich viel los, sodass er nicht frei laufen hätte könnte.

Um ihn überhaupt wieder nach Hause zu bekommen, musste ich mit ihm hin und her gehen. Ich glaube, er währe gerne weiter spaziert, aber irgendwie auch nicht. Also sind wir lieber zurück nach Hause, wo ich mich dann an den Rechner setzen wollte um meine Post vorzubereiten.

Zu meiner Verwunderung war Mr. B noch da – er arbeitete zwar, aber in "Karl" und nicht im Büro. Das war ja mal was! Ist aber völlig in Ordnung. So habe ich erst einmal meine Aufgaben erledigt. Nach dem Mittag ist Mr. B dann doch ins Büro gegangen, und ich konnte in Ruhe meine Gruppenstunde Englisch machen und meine Übungen.

Pünktlich zu unserer Nachmittagsrundenzeit sind Q und ich los. Mein Plan war, nur eine kleine Runde zu drehen und danach weiter Englisch zu lernen. Ja, Pustekuchen! Q dachte sich: „Nö, wir gehen mal hier entlang und dann da.“ Also gut – wir gingen und gingen. Erst an der grünen Brücke vorbei. Ich wollte schon umdrehen, aber Q dachte gar nicht daran und wollte in den Gellért-hegy. Na gut. Nur dumm, dass ich den Maulkorb nicht mitgenommen hatte, denn dann hätten wir mit dem Bus zurückfahren können.

Also sind wir den Berg hinauf und dann links herum. Da blieb Q plötzlich sitzen und wollte keinen Schritt mehr weiter. So begann unsere kleine Diskussion. Zum Glück hat er sich dann doch erweichen lassen und ist weitergelaufen – aber nur kurz, denn plötzlich fing es an zu knallen. Keine Ahnung, was das war, aber zu meinem Pech kam das Geräusch auch noch aus der Richtung, in die ich eigentlich wollte.

Q – wie sollte es anders sein – wollte natürlich keinen Meter mehr laufen. Ahh! Da es aber nicht anders ging, musste ich ihn auf den Arm nehmen und tragen. Der Kleine ist aber ganz schön schwer und unhandlich, also konnte ich ihn nicht weit tragen. Ich setzte ihn kurz ab – und zu meiner Verwunderung spazierte er dann plötzlich von alleine weiter, sogar ziemlich zügig! Das bedeutet wohl, dass die Schuhe nicht mehr so nervig sind. Oder es ihm egal ist weil er schnell nach Hause möchte. So oder so flitzten wir förmlich nach Hause, was ganz gut war, denn mein Handy-Akku war fast leer. Ich hätte also gar nicht mehr Mr. B um Hilfe rufen können – aber zum Glück brauchten wir das auch nicht.

Zuhause angekommen, sind wir direkt rein. Schuhe aus, und Q hüpfte ins Bett, um sich auszuruhen. Ich denke, das war ganz schön anstrengend für ihn. Seine Pfote sieht aber sehr gut aus. So konnte ich mich dann doch noch ans Englischlernen setzen.

Eigentlich wollte Mr. B gegen 19 Uhr zu uns kommen, was er aber nicht tat. Also bin ich zu ihm ins Büro gegangen, um ihn zu holen – was nicht funktionierte, da er noch eine Besprechung hatte. Tja, so ist das eben. Also bin ich erst einmal wieder runter und habe Q sein Abendbrot gemacht. Kurz darauf kam Mr. B dann doch, und wir konnten essen gehen.

Wir wollten etwas Strom sparen, weil die letzten Tage nicht so gut zum Einspeisen waren und wir viel selbst gekocht hatten. Deshalb sind wir essen gegangen.

Was ich ziemlich putzig fand: Ich habe Q dieses Mal nur einen Schuh angezogen – und zu meiner Verwunderung lief er ganz anders als sonst. Normalerweise stolpert er immer mal wieder über die Schuhe, aber diesmal hielt er die verletzte Pfote mit dem Schuh richtig hoch und hüpfte auf drei Beinen. Kein Gedanke daran, die Pfote zu belasten! Ab und zu hat er sie dann doch kurz aufgesetzt, aber die meiste Zeit ist er tatsächlich auf drei Beinen gehüpft. Sehr seltsam, aber auch irgendwie niedlich.

Nach dem Essen bin ich noch kurz abwaschen gegangen, und dann konnte ich mich endlich entspannen. Mr. B musste leider noch etwas arbeiten. Aber kurz vor dem Schlafengehen ist er auch wieder nach Hause gekommen.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

22.10.2025

Wochentag

Mittwoch

Reisetag:

Reisetag 54

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 9°bewölkt Wind 9 km/h Mittags 16° bewölkt sonnig Wind 11 km/h Abends 14° bewölkt Wind 5 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

4,60 km

Gewanderte Kilometer:

7,26 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

24 m

Besonderes:

Q ist das erste Mal wieder ohne Schuhe hinaus.

Kleiner Tageseinblick

Oha – wir sind heute mal richtig zeitig aus dem Bett gekommen und direkt los. Eigentlich dachte ich, wir machen nur eine kleine Runde, aber nein – Q wollte immer weiter und weiter. So sind wir dann doch ziemlich weit gegangen. Da Q wirklich gut gelaufen ist, dachte ich mir, dass es schon in Ordnung ist, wenn er weitergehen möchte. Nur am Ende fing er dann an, die Pfote nicht mehr so schön zu belasten. Zum Glück sind wir dann doch nach Hause gegangen.

Dort habe ich die Lunchpakete gerichtet, Mr. B seines vorbeigebracht und dann konnten Q und ich in Ruhe frühstücken. Danach habe ich noch ein, zwei Infos für meine Familie herausgesucht und meinen Tagesrückblick geschrieben – na ja, eher die letzten zwei Tage.

Dann habe ich mit Englischlernen angefangen, eine Privatstunde absolviert und bin danach mit Q noch einmal los. Dieses Mal allerdings nur eine etwas kleinere Runde – was auch gut war, denn der Kleine humpelte. So sind wir immer mal wieder stehen geblieben, und er wollte nicht weiter. Das hat mich ein bisschen gestresst, weil ich eigentlich noch einkaufen wollte. Aber gut, wenn der Kleine Schmerzen hat, kann er ja nichts dafür.

Als wir dann endlich zu Hause waren, bin ich zu Mr. B gegangen, um ihm Bescheid zu sagen, dass ich einkaufen möchte – und dass es schön wäre, wenn er in der Zeit bei Q bleiben könnte. Das hat er auch gemacht. Es passte ganz gut, weil er so gleich eine kleine Pause einlegen konnte.

Ich bin dann mit dem Rad los, habe dies und das eingekauft – denn morgen ist hier in Ungarn Feiertag, und dann sind die Läden geschlossen. Zum Glück war das Wetter einigermaßen gut, sodass die Batterien wieder ordentlich aufgefüllt wurden.

Als ich zurück war, habe ich die Einkäufe schnell verstaut und mir anschließend eine Gruppenstunde angehört. Mr. B ist noch einmal kurz ins Büro, um etwas zu Ende zu bringen. Wir beide – Q und ich – haben es uns nach der Stunde gemütlich gemacht.

Als Mr. B fertig war, ist er mit Q noch eine kleine Runde gegangen. Die beiden brauchen ja auch mal Zeit miteinander. Leider hat Mr. B Q die Schuhe nicht angezogen.

So ist Q das erste Mal wieder ohne Schuhe hinausgegangen. Ob das gut oder schlecht war? Schwer zu sagen – aber gefreut hat er sich auf jeden Fall!

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

23.10.2025

Wochentag

Donnerstag

Reisetag:

Reisetag 55

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 12° bewölkt Wind 19 km/h Mittags 21° bewölkt Regen Wind 22 km/h Abends 15° Regen Wind 14 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

4,35 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

81 m

Besonderes:

Ungarns Feiertag und ein besonderer Anblick am Abend.

Kleiner Tageseinblick

Das Aufstehen war mal wieder nicht so einfach – aber irgendwann muss man ja aus dem Bett. Also sind Q und ich erst einmal los. Bevor wir aber rausgegangen sind, habe ich Qs Pfote noch einmal desinfiziert. Da Mr. B gestern Abend mit ihm ohne Schuhe draußen war, hatte ich so ein Gefühl, dass es vielleicht besser wäre.

Nun scheint Q die Pfote wirklich ein bisschen weh zu tun, denn der Kleine ist dieses Mal auch bei mir auf drei Beinen gehüpft. Nur ab und zu ist er mit allen vier Pfoten gelaufen. Mh, das ist nicht so schön – ich hatte gehofft, es wäre schon besser geworden. Da habe ich mich wohl getäuscht. So sind wir nur eine kleine Runde gegangen.

Leider führte der Weg wieder am Hundespielplatz vorbei – und natürlich waren dort wieder welche. Aber ich möchte noch nicht, dass Q spielt, da ich Angst habe, dass mit seiner Pfote wieder etwas passieren könnte. Also sind wir einfach weitergegangen.

Als wir zurückkamen, war Mr. B schon weg. Er ist ins Büro gegangen, um zu arbeiten – obwohl heute in Ungarn Feiertag ist, und zwar der Nationalfeiertag. So saß er ganz allein im Büro.

Ich habe dann erst einmal unsere Lunchpakete gerichtet und sie Mr. B gebracht. Danach haben Q und ich gefrühstückt. Da es auf den Straßen recht ruhig war, dachte ich mir, ich könnte mal den Urintank leeren. Wow – mit dem neuen Ablauf klappt das super!

Als das erledigt war, bin ich rein und habe mich ans Englischlernen gemacht. Zwischendurch habe ich noch etwas für Mr. B herausgesucht und bin dann mit Q raus. Wir hatten beide das Gefühl, dass er nicht richtig ausgelastet ist, also habe ich mit ihm ein Suchspiel gemacht. Das hat er richtig gut mitgemacht, aber seine Pfote schmerzte wohl trotzdem.

Um ihn aufzumuntern, haben wir Mr. B kurz im Büro besucht. Da hat er sich vielleicht gefreut! Nach dem kurzen Besuch sind wir wieder runter – und genau da fing es an zu regnen. Q wollte natürlich nicht mehr zum Auto, sondern lieber zurück ins Büro zurück. Kurzerhand habe ich ihn dann auf den Arm genommen und nach Hause getragen. War ja zum Glück nicht so weit.

Zu Hause habe ich noch ein paar Vokabeln gelernt und meine Gruppenstunde gemacht. Da es leider in "Karl" immer noch etwas gerochen hat, habe ich mir den Tank noch einmal genauer angeschaut – und tatsächlich, da war noch etwas Flüssigkeit drin. Das musste geändert werden! Also habe ich zuerst mit viel Küchenrolle die Reste aufgesaugt. Danach habe ich meinen Plan umgesetzt: eine Tüte um den Schlauch gelegt und das Ganze mit einem Kabelbinder festgezogen. Mal sehen, ob das nun hilft – der Geruch soll schließlich da bleiben, wo er hingehört: im Tank und nicht in "Karl".

Leider hat es den ganzen restlichen Tag weitergeregnet. Gut, dass wir beide heute nicht unterwegs waren – wir wären sonst klitschnass geworden.

Als schließlich alles erledigt war, konnten Q und ich es uns gemütlich machen. Am Abend bin ich mit ihm noch einmal raus, und dabei haben wir etwas ganz Besonderes gesehen: Der MOL Campus in unserer Nähe war wunderschön beleuchtet. Einige Stockwerke leuchteten rot, darunter welche in Weiß, und darunter grün. Wisst ihr, was das für eine Farbreihenfolge ist? Genau – die Landesfarben von Ungarn! Passend zum Feiertag. Das sah richtig schön aus.

Herbststimmung mit Q Herbststimmung mit Q

Info Bereich:

Nationaler Feiertag 23.10.

Der 23. Oktober ist einer der wichtigsten Nationalfeiertage Ungarns. An diesem Tag erinnert das Land an den Volksaufstand von 1956, als mutige Bürgerinnen und Bürger gegen die sowjetische Besatzung und das kommunistische Regime aufstanden, um für Freiheit, Demokratie und nationale Unabhängigkeit zu kämpfen. Die Proteste begannen in Budapest und breiteten sich schnell im ganzen Land aus. Obwohl der Aufstand brutal niedergeschlagen wurde, gilt er bis heute als Symbol für den ungebrochenen Freiheitswillen der Ungarn.

Zugleich erinnert der 23. Oktober auch an das Jahr 1989, als an diesem Tag die Republik Ungarn offiziell ausgerufen wurde – ein Zeichen für das Ende der sozialistischen Ära und den Beginn einer neuen demokratischen Zeit.

Im ganzen Land finden an diesem Tag Gedenkveranstaltungen, Kranzniederlegungen und Konzerte statt. Besonders in Budapest, rund um das Parlament und am Denkmal der Revolution von 1956, kommen viele Menschen zusammen, um der Opfer zu gedenken und den Wert der Freiheit zu feiern.

MOL Campus mit Nationalfarben MOL Campus mit Nationalfarben

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

24.10.2025

Wochentag

Freitag

Reisetag:

Reisetag 56

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 11° bewölkt Wind 35 km/h Mittags 15° sonnig Wind 20 km/h Abend 7° klar Wind 10 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

5,52 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

38 m

Besonderes:

Tag der Punktlandungen.

Kleiner Tageseinblick

Q und ich sind zwar etwas später als Mr. B aufgestanden, aber dennoch rechtzeitig. Als Erstes haben wir uns angezogen und sind dann los. Mh, leider humpelt Q nun auch noch bei mir. Ob da irgendetwas mit den Schuhen nicht stimmt? Ich habe sie ihm mehrfach neu gerichtet, aber leider wurde es nicht besser. Dennoch wollte der Kleine eine mittlere Runde drehen.

Nach der Runde musste ich noch einmal kurz los – mir fehlte Butter. Danach konnte ich unser Lunchpaket machen. Das habe ich noch schnell zu Mr. B gebracht und mich dann an den Rechner gesetzt. Englisch lernen stand auf dem Plan, denn ich hatte mal wieder eine Privatstunde.

Als ich damit fertig war, bin ich mit Q noch einmal raus – dieses Mal ohne Schuhe. Beim Ausziehen hatte ich gesehen, dass es hinter der Wolfskralle etwas gerötet war. Daher habe ich mich entschieden, Q die Schuhe heute nicht wieder anzuziehen. Außerdem waren sie nass und mussten erst einmal trocknen. Q fand das super – endlich wieder flitzen!

Da ich aber aufpassen wollte, dass Q sich nicht gleich die Krallen aufreißt, sind wir nur über die Wiese spaziert, die bei uns in der Nähe ist. Nach der Runde sind wir zusammen zu Mr. B ins Büro. Da Brückentag ist, sitzt er dort ganz alleine – so durfte Q mit hinauf. Man hat der sich vielleicht gefreut!

Zum Glück ist an der Pfote bzw. Kralle nichts aufgegangen. Ich denke, das ist nun ziemlich gut verheilt. Wir müssen nur noch ein bisschen darauf achten, da die Kralle noch nicht wieder komplett über das Leben gewachsen ist.

Nach dem kleinen Besuch sind wir wieder runter in "Karl". Dort habe ich Wäsche zusammengesucht, die wir später waschen wollten. Aber erst einmal machten wir eine kleine Pause. Dann sind wir beide los – ab mit dem Bus zum Waschsalon. Von der Bushaltestelle mussten wir noch ein kleines Stück laufen. Q war ganz aufgeregt – endlich wieder unterwegs!

Schnell im Salon die Wäsche anmachen und dann wieder hinaus. Q wollte unbedingt an der Donau entlang. Dabei konnten wir die Kettenbrücke in den Nationalfarben Ungarns bestaunen – Rot, Weiß und Grün. Sie wurde zum gestrigen Nationalfeiertag so beleuchtet, und das sah wirklich wunderschön aus.

Auf der einen Seite war es gut, dass Q es so eilig hatte, denn so haben wir eine Punktlandung im Salon geschafft. Wir konnten die Wäsche direkt herausnehmen und wieder zurück zur Bahn. Q hat das mit dem Maulkorb super gemacht – da bin ich richtig stolz auf den Kleinen!

Dieses Mal war die Bahn etwas voller als sonst, kein Wunder – es war ja Feierabendzeit. Trotzdem haben wir einen Platz gefunden, wo Q zwischen meinen Beinen sitzen konnte und so sicher vor den anderen Fahrgästen war. Einmal mussten wir umsteigen, aber dann waren wir auch schon wieder zu Hause.

Wir haben kurz bei Mr. B Bescheid gesagt, dass wir wieder da sind, damit wir später zusammen Abendessen können. Zuerst musste ich aber die Wäsche aufhängen. Bevor ich das gemacht habe, habe ich Qs Pfote mit einem feuchten Tuch abgewischt. Q fand das zwar nicht so toll, aber er hat es ganz brav machen lassen.

Dann die Wäsche aufgehängt – und genau als ich fertig war, kam Mr. B herunter. Heute ist wohl der Tag der Punktlandungen. So konnten wir zusammen Abendbrot essen. Leider musste Mr. B danach noch einmal ins Büro, aber als er später wiederkam, haben wir es uns gemütlich gemacht.

Kettenbrücke in Nationalfarben Kettenbrücke in Nationalfarben

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

25.10.2025

Wochentag

Samstag

Reisetag:

Reisetag 57

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 5° bewölkt Wind 10 km/h Mittags 14° bewölkt Wind 13 km/h Abends 10° bewölkt Wind 7 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

7,53 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

125 m

Besonderes:

Hundefreier Tag.

Kleiner Tageseinblick

Da Wochenende ist, haben wir erst einmal ausgeschlafen, sind dann ganz entspannt wach geworden und haben uns fertig gemacht. Q und ich sind auf unsere Runde losgegangen. Als wir zurück waren, war Mr. B verschwunden. Mh, da ist er wohl ins Büro gegangen, er musste noch etwas Kleines fertigmachen.

So habe ich erst einmal Brötchen besorgt und dann die Lunchbox gerichtet. Diese habe ich Mr. B mit Q vorbeigebracht. Da er sagte, dass er heute auf Q achtet, habe ich ihn da gelassen und bin dann alleine los. Ich wollte mir die Große Markthalle anschauen. Da dort Hunde nicht erlaubt sind, habe ich einen hundefreien Tag eingelegt – die Jungs hatten einen „Jungs-Tag“, was ja auch nicht schlecht ist.

Leider war ich ziemlich enttäuscht von der Markthalle. Ich dachte, das wäre ein typischer Markt, wie die Einheimischen einkaufen gehen, aber das war es nicht – es war eine Touristenattraktion mit so viel Krimskrams. So bin ich einmal durchgegangen und schnell wieder raus.

Mh, dann war die Frage groß: Was mache ich nun mit meiner hundefreien Zeit? Zuerst bin ich ein klein wenig durch die Straßen geschlendert, habe endlich meinen Magneten gekauft und bin dann wieder zurück zum Infopark. Dort gibt es den MOL Campus, wo ich hinauf wollte – was nur ohne Hund geht.

So bin ich da rein und wurde direkt aufgehalten: „Haben Sie ein Ticket?“ – „Nein.“ – „Oh, kein Problem, dann müssen Sie einmal hier hinaus, um die Ecke und durch den Haupteingang gehen und sich dort ein Ticket kaufen.“ Mist, ich dachte, man kann da einfach so hoch. Aber Pustekuchen. Also habe ich mir ein Ticket gekauft: 7,47 €* – zwar nicht günstig, aber noch im Rahmen.

Dann ging es ab hinauf. Man, ist der Fahrstuhl schnell! Mir wurde ganz komisch. Oben angekommen, habe ich mich direkt auf die Suche nach "Karl" gemacht und ihn auch schnell gefunden. Der Blick von da oben ist einfach super. Man kann weit in die Ferne schauen, und was ich besonders schön fand: Man sieht nun, wie weit die einzelnen Geschäfte oder Gebiete in Luftlinie entfernt sind. Außerdem war es beeindruckend, wie weit man schauen konnte. Also haben sich die 7 € irgendwie gelohnt.

Dann ging es wieder 29 Stockwerke nach unten. Unten angekommen, bin ich direkt zu meinen beiden Jungs. Q hat sich sehr gefreut, dass ich wieder da bin. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich meinen Abwasch erledigt. Als ich damit fertig war, bin ich mit Q wieder runter. Mr. B hat noch etwas weitergearbeitet, kam dann aber auch bald herunter, und wir konnten zusammen Abendessen und den restlichen Abend genießen.

*Werbung ohne Bezahlung

Die Aussicht vom  MOL SkyDeck genießen Die Aussicht vom MOL SkyDeck genießen

Vom MOL SkyDeck Vom MOL SkyDeck

Info Bereich:

Große Markthalle

Die Große Markthalle in Budapest ist die größte und bekannteste Markthalle der Stadt. Sie wurde 1897 eröffnet und beeindruckt durch ihre rote Backsteinfassade und das bunte Dach mit Ziegeln. Im Inneren finden Besucher zahlreiche Stände mit frischen Lebensmitteln, ungarischen Spezialitäten, Gewürzen, Souvenirs und Handwerkskunst. Die Markthalle ist nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein beliebtes Touristenziel.

Große Markhalle Große Markhalle

Mark in der großen Markhalle Mark in der großen Markhalle

MOL Campus

Der MOL Campus in Budapest ist ein modernes architektonisches Highlight und dient als zentraler Standort für Verwaltung, Forschung und Entwicklung des ungarischen Energiekonzerns MOL. Die Gebäude bestechen durch zeitgemäße, nachhaltige Architektur, offene Glasfassaden und lichtdurchflutete Innenräume, die ein modernes Arbeiten ermöglichen. Ein besonderes Highlight des Campus ist die Besucherplattform in 120 Metern Höhe, die einen beeindruckenden Panoramablick über die Stadt Budapest und die gesamte Anlage bietet. Von hier aus lassen sich nicht nur die einzelnen Gebäude des Campus, sondern auch die umliegende Stadtlandschaft und die Donau aus der Vogelperspektive bestaunen. Die Plattform ist ein beliebtes Ziel für Besucher und vermittelt einen spannenden Eindruck von der Größe und Gestaltung des MOL Campus.

MOL Campus MOL Campus

Anmerkung:

Kleine Anmerkung, die ich leider erst später herausgefunden habe: Es gibt eine App MOL SkyDeck*. Wenn ihr diese habt, werden euch einige Informationen angezeigt, die ihr von oben bestaunt – mit zusätzlichen Details und Hintergründen. Schade, dass ich das nicht vorher gewusst habe, aber na ja, so ist das nun mal. Aber ihr wisst es nun und seid damit bestens vorbereitet.

*Werbung ohne Bezahlung

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

26.10.2025

Wochentag

Sonntag

Reisetag:

Reisetag 58

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 10° bewölkt Wind 5 km/h Mittags 13° bewölkt sonnig Wind 8 km/h Abends 9° bewölkt Wind 5 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

6,16 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

45 m

Besonderes:

Wir dachten, die Uhren würden umgestellt – aber dem war hier in Ungarn nicht so.

Kleiner Tageseinblick

Sonntag heißt ausschlafen, und eigentlich dachten wir sogar, dass wir eine Stunde länger schlafen könnten, da ja die Uhr umgestellt werden sollte. Aber das war nicht so, denn hier in Ungarn werden die Uhren erst in der Nacht auf Montag umgestellt. Na, das ist ja was! Na ja, so sind Q und ich dann aufgestanden und haben Mr. B noch etwas weiterschlafen lassen. Wir beide haben unsere Runde gedreht, und als wir zurückkamen, war Mr. B weg. Das ist ja was! Ich dachte, er wollte heute mal Sonntag machen – aber anscheinend ist da etwas Wichtiges dazwischengekommen.

Leider hat Q etwas zu doll gescharrt, sodass seine Pfote leicht blutig war. Das ist natürlich nicht gut. Ich habe sie dann erst einmal mit einem feuchten Tuch gesäubert – was Q schon nicht so toll fand. Als ich dann aber auch noch mit dem Wundspray um die Ecke kam, war es endgültig vorbei. Also habe ich ihm vorsichtshalber den Maulkorb aufgesetzt – sicher ist sicher. Der Kleine hat es dann tapfer über sich ergehen lassen.

Nun konnte ich das Frühstück vorbereiten. Und siehe da – Mr. B hat anscheinend die frischen Eier gerochen, denn kaum war ich fertig, kam er auch schon. So konnten wir zusammen frühstücken. Danach haben wir es uns gemütlich gemacht – Mr. B mit Q im Bett, und ich auf der Bank. Irgendwie flog der Tag nur so an uns vorbei, denn auf einmal wurde es schon dunkel. Sehr seltsam. Na ja, so ist das manchmal.

So sind wir drei dann noch zu einer Abendrunde aufgebrochen, bei der wir überlegten, ob wir essen gehen oder selbst etwas kochen. Die Entscheidung fiel aufs Kochen. Strom haben wir genug – zumindest, wenn der Wechselrichter aus ist. Also haben wir uns nach dem Spaziergang etwas zum Abendbrot gemacht und es uns danach zusammen gemütlich gemacht.

Irisierende Wolken Irisierende Wolken

Tier Entdeckungen

  • keine