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Hallo Reisefüchse unser Wochenrückblick vom 2025.10.06- 2025.10.12.

Unsere sechste Woche auf Reisen führte uns mitten hinein ins Herz von Budapest – mit vielen spannenden Spaziergängen, neuen Entdeckungen und auch ein paar nachdenklichen Momenten. Während Mr. B tagsüber im Büro war, haben Q und ich die Stadt erkundet, Denkmäler und Skulpturen entdeckt und immer wieder neue Ecken gefunden, in denen wir uns wohlgefühlt haben. Das wechselhafte Wetter mit Sonne, Wind und Nieselregen hat uns dabei kaum aufgehalten. Neben den Erkundungstouren blieb auch Zeit für Englischlernen, Buchhaltung und gemütliche Abende zu dritt. Besonders schön war es, die Stadt am Abend im Lichterglanz zu erleben.

KW 41 KW 41

Datum:

06.10.2025

Wochentag

Montag

Reisetag:

Reisetag 38

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Wir haben uns dieses Mal dazu entschieden, nicht auf einen Campingplatz zu fahren. Stattdessen stellen wir uns in eine Parkzone, die wir über die EasyPark-App* bezahlen können. Mr. B hat dafür eine gute Stelle in der Nähe seines Firmensitzes entdeckt – mitten in Budapest. Zwar liegt der Platz in einem Büroviertel, aber es gibt trotzdem etwas Grün in der Umgebung. Wir denken, so sollte niemand etwas dagegen haben, dass wir hier stehen – schließlich bezahlen wir ja dafür, dass "Karl" hier parkt.

  • Erwähung ohne Bezahlung

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 11°bewölkt sonnig Wind 15 km/h Mittags 14° bewölkt Wind 18 km/h Abends 10° bewölkt Wind 14 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

8,67 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

112 m

Besonderes:

Wir haben heute endlich unsere morgendliche Runde gefunden.

Kleiner Tageseinblick

Für Mr. B fing der Tag mal wieder früh an. Da wir am Firmensitz stehen, geht Mr. B ins Büro – und das bedeutet, dass er früh aufstehen muss. Als mein Wecker klingelte, war er schon nicht mehr da. Zu meiner Verwunderung ging kurz darauf die Tür auf – es war Mr. B. Er hatte noch nicht angefangen zu arbeiten, war aber schon fertig angezogen und startklar. Dann ging es für ihn ab ins Büro.

Q und ich haben noch ein paar Minuten gekuschelt, bevor wir ebenfalls aufgestanden sind. Auf geht’s!

Wir sind am Tüskecsarnok, der „Spike Hall" – einer modernen, spektakulären und vielseitigen Sporthalle. Mir hat besonders das Dach gefallen – vielleicht habe ich ja noch Glück und kann die Spitzen einmal im Licht sehen.

Von dort sind wir dann weiter auf der Suche nach etwas Grünem gewesen. Zwar sind wir fündig geworden, aber so richtig schön war die Fläche leider nicht. Dafür haben wir ein Denkmal entdeckt, das an die ungarischen Patrioten erinnert, die zwischen 1945 und 1956 hingerichtet und gefoltert wurden – Menschen, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg der sowjetischen Besatzungsarmee und der kommunistischen Diktatur widersetzten, die in ihrem Schatten an die Macht kam.

Von dort aus sind wir dann an die Donau gegangen und ein Stück entlanggeschlendert, bevor es wieder zurückging.

Zu Hause haben wir erst einmal gefrühstückt, und dann bin ich an den Rechner. Zuerst habe ich unsere Buchhaltung gemacht und anschließend meinen Wochenrückblick fertiggeschrieben. Danach stand noch eine Englisch-Gruppenstunde auf dem Plan, und dann haben Q und ich eine Pause eingelegt.

Vorher habe ich aber noch schnell Brot und Brötchen geholt – auch für Mr. B habe ich welche geschmiert. Nun konnten wir unsere Pause machen. Diese haben wir für eine weitere Erkundungstour genutzt, diesmal auf der anderen Seite Richtung Süden.

Dort haben wir das Öböl Amfiteátrum am Wasser bestaunt. Dann sind wir am kleinen Strand entlangspaziert, bis es nicht mehr weiterging. So mussten wir doch hinauf auf den Damm. Dort oben habe ich ein Schild entdeckt, auf dem ein Hund abgebildet war. Leider war der Text nur auf Ungarisch. Zum Glück gibt es heutzutage Übersetzungs-Apps!

Laut Übersetzung stand dort sinngemäß: Hunde dürfen nicht auf die Dammseite. Ich habe das so verstanden, dass Hunde daher nur oben auf dem Weg spazieren dürfen – also sind wir dort geblieben.

An der Spitze angekommen, schaute uns ein älteres Paar etwas schief an. Ich habe mir nichts dabei gedacht und bin mit Q wieder zurück. Am Ende des Damms stand dann oben am Weg noch ein Schild, auf dem genau gezeigt wurde, wo Hunde erlaubt sind und wo nicht. Das hatte ich vorher nicht gesehen, da wir ja unten am Wasser entlanggelaufen waren. Dort stand, dass Hunde auf dem gesamten Damm nicht erlaubt sind. Oh! Nun erklärten sich auch die Blicke des älteren Paares. Zum Glück haben wir keinen Ärger bekommen. Jetzt weiß ich es – und werde es natürlich nicht wieder machen.

Da wir aber immer noch keine schöne Runde gefunden hatten, sind wir auf der anderen Seite des Flussarms entlanggegangen – und siehe da, auf dieser Seite war es richtig schön, und Hunde waren erlaubt! Wir haben sogar zwei kleine Wuschels getroffen, die gern mit Q gespielt hätten – leider an einer Stelle, an der ich ihn lieber nicht losmachen wollte. Schade für ihn.

Aber nun haben wir unsere morgendliche Runde gefunden! Also sind wir wieder zurück. Ich bin dann an den Rechner, um die Bilder für den Wochenrückblick herauszusuchen und einzufügen. Das hat sich allerdings als etwas aufwändiger herausgestellt, denn mein Bildprogramm hatte ein Problem. Bis ich das behoben hatte, war schon eine Stunde vergangen. Aber dann lief alles wieder, und ich konnte den Rückblick rechtzeitig fertigstellen.

Gerade, als ich damit fertig war, ging die Tür auf – Mr. B kam vorbei, um seine Brötchen zu holen. Q war so müde von der Runde, dass er gar nicht mitbekommen hat, dass Mr. B da war.

Dann habe ich mich noch meinen Vokabeln gewidmet. Als ich das – zumindest gefühlt – lange genug gemacht hatte, habe ich uns etwas zu Abendessen gemacht und ein bisschen entspannt. Pünktlich, als das Essen fertig war, hatte auch Mr. B Feierabend. So konnten wir zusammen essen und es uns gemütlich machen. Gut, dass wir das im Bett gemacht haben, denn Mr. B ist fast direkt eingeschlafen – der Arme.

Q und ich sind vorher noch kurz zur Pipi-Runde rausgegangen. Er findet es hier super spannend – so viele neue Gerüche! Danach ging es auch für uns beide ab ins Bett.

Q an der Donau Q an der Donau

Info Bereich

Buda und Pest = Budapest

Budapest, die Hauptstadt Ungarns, besteht aus zwei Stadtteilen, die durch die Donau getrennt sind: Buda und Pest.

Buda liegt auf der westlichen Seite, geprägt von Hügeln, Burgen und historischen Gebäuden.

Pest liegt auf der östlichen Seite der Donau und ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Stadt.

Zusammen bilden Buda und Pest Budapest eine Stadt voller Geschichte, Kultur und beeindruckender Architektur.

Buda Pest Buda Pest

Tüskecsarnok („Spike Hall“)

Moderner Sportkomplex in Budapest Die Tüskecsarnok, auch „Spike Hall“ genannt, ist ein moderner Sportkomplex im Süden Budapests, direkt neben dem Infopark und dem ELTE-Campus in Lágymányos. Die Anlage bietet Raum für fast zwanzig verschiedene Sportarten und zählt zu den modernsten Einrichtungen des Landes. Neben großen Hallen für Wettkämpfe stehen auch Squashplätze, ein Fitnessstudio sowie mehrere Trainingsräume und Sportfelder zur Verfügung. Sowohl Studierende als auch Besucher können hier vielfältige Sportmöglichkeiten nutzen.

Tüskecsarnok Tüskecsarnok

Memorial of the Victims of Communism 1945-56

Das Denkmal in Budapest erinnert an die Opfer der kommunistischen Herrschaft in Ungarn zwischen 1945 und 1956. Es wurde errichtet, um die Leidensgeschichten derjenigen zu würdigen, die während dieser Zeit verfolgt, inhaftiert oder getötet wurden. Das Mahnmal besteht aus symbolischen Skulpturen und Installationen, die an Unterdrückung, Angst und Verlust erinnern. Es ist ein Ort der Erinnerung, der Besucher dazu einlädt, über die Auswirkungen der kommunistischen Zeit auf Ungarn nachzudenken.

Memorial of the Victims of Communism Memorial of the Victims of Communism

Öböl Amfiteátrum – Budapest

Das Öböl Amfiteátrum ist ein modernes Freiluft-Amphitheater in Budapest, das direkt am Wasser liegt. Es bietet Platz für zahlreiche Besucher und wird für Konzerte, Theateraufführungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die offene Bauweise ermöglicht einen schönen Blick auf die Umgebung und sorgt für eine besondere Atmosphäre bei Veranstaltungen.

Öböl Amfiteátrum Öböl Amfiteátrum

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum: 07.10.2025

Wochentag

Dienstag

Reisetag:

Reisetag 39

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 12,2° sonnig Wind 11 km/h Mittags 17° bewölkt sonnig Wind 15 km/h Abends 10° klar Wind 9 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

11,38 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

164 m

Besonderes:

Ich habe mich auf die Suche nach Skulpturen des Künstlers Kolodko gemacht.

Kleiner Tageseinblick

Unser Tag fing zeitig an, denn wir beide hatten am Nachmittag eine Erkundungstour vor. So sind wir früh aufgestanden und haben uns auf die Morgenrunde gemacht. Q hatte Glück, denn wir haben einen kleinen Rüden getroffen, der sehr freundlich war – so konnte Q mit ihm ein bisschen flitzen.

Nach der Runde habe ich uns Frühstück gemacht und mich dann an die Planung meiner Posts gesetzt. Als das abgeschlossen war, habe ich unsere Nachmittagsroute festgelegt. Danach habe ich eine Gruppenstunde gemacht und etwas Englisch gelernt.

Mr. B, der kleine Schlumpf, hatte keine Zeit, sich etwas zu essen zu besorgen, also habe ich ihm etwas zusammengestellt. Zufällig habe ich einen Kollegen von ihm an uns vorbeigehen sehen. So bin ich kurz raus, habe ein kleines Pläuschchen gehalten und ihm das Essen mitgegeben. Das kam uns sehr gelegen – so konnten Q und ich ganz in Ruhe losgehen.

Als Erstes ging es über die Rákóczi-Brücke hinüber zum Old National Theatre, wo wir einige Skulpturen entdeckt haben. Von dort ging es weiter in die Stadt – ich war auf der Suche nach einer ganz bestimmten Skulptur des Künstlers Kolodko. Juhu, wir haben sie entdeckt – super niedlich: das kleine Kolodko-Erdmännchen!

Von da wollten wir wieder zurück. Wir sind noch am Holokauszt Emlékközpont vorbeigekommen, das leider geschlossen aussah. Also sind wir weiter Richtung Donau spaziert. Da an dem Museum auch noch eine Skulptur von Kolodko sein soll, sind wir noch einmal um das Nationaltheater und das Ludwig Museum herumgegangen. Dabei kamen wir auch am Ziggurat vorbei, wo wir beide hinaufgestiegen sind.

Als wir dann am Museum vorbeigingen, bin ich beinahe nass geworden, denn auf einmal ging eine Wasserfontäne an! Ich hatte aber Glück, weil ich weit genug entfernt stand – trotzdem habe ich mich ordentlich erschrocken.

Und dann, als wir an der Treppe des Museums entlangliefen, habe ich sie gesehen: die Kolodko: Füles miniszoborn! Juhu – das hat mich sehr gefreut. Nun hatten wir alles gesehen, was wir uns vorgenommen hatten, und konnten uns auf den Rückweg machen.

Mitten auf der Brücke, wo es ordentlich pustete, rief Mr. B an, um uns zu sagen, dass er jetzt essen geht. Schön für ihn! So mussten Q und ich schauen, was wir essen. Meine Wahl fiel auf eine Pizza. Bevor ich sie geholt habe, brachte ich Q erst nach Hause und bin dann noch einmal los, um schnell die Pizza zu holen. Nun konnten wir es uns gemütlich machen und Abendbrot essen. Danach habe ich noch kurz Englisch gelernt.

Leider musste Mr. B nach dem Essen noch etwas weiterarbeiten, aber das passte ganz gut, denn ich musste sowieso abwaschen. Dabei habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit hoch ins Büro. Mh – das Wasser hier riecht ziemlich nach Chlor. Ich denke, zum Abwaschen ist das in Ordnung. Ich habe gelesen, dass Chlor nach 24 Stunden an der Luft verflogen ist.

Als ich fertig war, bin ich wieder zu Q gegangen. Der Kleine durfte ja nicht mit. Zur Belohnung, dass er so lieb gewartet hat, sind wir beide noch eine kleine Runde spazieren gegangen – und dann ging es ab ins Bett.

Info Bereich:

Rákóczi-Brücke

Die Rákóczi-Brücke, ehemals Lágymányosi-Brücke, ist die jüngste der Donau-Brücken Budapests. Sie wurde 1995 eröffnet und verbindet die Stadtteile Buda und Pest im Süden der Stadt. Die moderne Stahlkonstruktion fällt besonders durch ihre markanten roten Pylone auf, die bei Nacht beleuchtet sind. Sie dient sowohl dem Straßen- als auch dem Straßenbahnverkehr und ist ein wichtiges Verkehrsbauwerk im Budapester Stadtbild.

Rákóczi-Brücke Rákóczi-Brücke

Old National Theatre

Das Old National Theatre in Budapest war einst eines der bedeutendsten Kulturzentren Ungarns. Es wurde 1837 eröffnet und diente über viele Jahrzehnte als Hauptspielstätte für ungarische Dramatik und Oper. Das Gebäude befand sich ursprünglich am Blaha-Lujza-Platz, wurde jedoch 1965 abgerissen, um Platz für neue Bauprojekte zu schaffen. Heute erinnert eine Gedenktafel an den historischen Standort, an dem die ungarische Theaterkultur ihren Ursprung nahm.

Old National Theatre Old National Theatre

Künstlers Kolodko

Mihály Kolodko ist ein ukrainisch-ungarischer Bildhauer, der vor allem für seine winzigen Bronze-Skulpturen bekannt ist, die in Städten wie Budapest und Uschhorod zu finden sind. Seine sogenannten „Mini-Skulpturen“ zeigen oft humorvolle oder geschichtliche Motive – von berühmten Persönlichkeiten bis zu Figuren aus Märchen und Popkultur. Kolodkos Kunst überrascht Passanten im Alltag und lädt dazu ein, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und kleine, verborgene Kunstwerke zu entdecken.

Kolodko-Erdmännchen

Die Kolodko-Erdmännchen sind kleine Skulpturen des bekannten Künstlers Mihály Kolodko, die in Budapest zu finden sind. Die Figuren zeigen Erdmannchen in humorvollen, oft verspielten Posen und laden Passanten ein, innezuhalten und die Details zu entdecken. Sie gehören zu Kolodkos beliebten öffentlichen Kunstwerken, die Stadt und Kunst auf kreative Weise verbinden.

Erdmännchen Erdmännchen

Kolodko: Füles miniszobor

Die kleine Figur zeigt einen Kopfhörer, der über das Geländer gehängt ist. Die Skulptur verbindet Humor, Musik und Kreativität auf spielerische Weise.

Füles miniszobor Füles miniszobor

Holokauszt Emlékközpont

Das Holocaust-Gedenkzentrum in Budapest erinnert an die Opfer des Holocaust in Ungarn. Es bietet eine eindrucksvolle Ausstellung mit Fotos, Dokumenten und persönlichen Geschichten, die die Geschichte und das Schicksal der jüdischen Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs dokumentieren. Ziel des Zentrums ist es, Erinnerung und Aufklärung zu verbinden, damit das Gedenken an die Opfer lebendig bleibt.

Nationaltheater

Das Nationaltheater in Budapest ist eines der bedeutendsten Theater Ungarns. Es präsentiert ein breites Spektrum an Aufführungen, darunter klassische und moderne Stücke, Opern und Ballett. Das Gebäude beeindruckt mit moderner Architektur und bietet sowohl Künstlern als auch Besuchern optimale Bedingungen für Theatererlebnisse.

Nationaltheater Nationaltheater

Ludwig Museum

Das Ludwig Museum in Budapest ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Es zeigt Werke ungarischer und internationaler Künstler und gilt als eines der wichtigsten Museen seiner Art in Ungarn. Neben wechselnden Ausstellungen bietet das Museum auch Führungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen an.

Ludwig Museum Ludwig Museum

Ziggurat

Die Ziggurat in Budapest ist ein markantes architektonisches Wahrzeichen im Stadtteil Ferencváros, direkt vor dem Ludwig Museum und in unmittelbarer Nähe zum Nationaltheater. Obwohl sie den Namen „Ziggurat“ trägt, handelt es sich nicht um eine Kirche, sondern um eine moderne Aussichtsplattform mit künstlerischem Anspruch.

Die Struktur erinnert an die antiken mesopotamischen Zikkurats – mehrstufige, pyramidenartige Tempeltürme – und besteht aus gelben Ziegeln. Besonders auffällig ist die spiralförmige Rampe, die Besucher in mehreren Etappen nach oben führt. Oben angekommen, erwartet einen ein Rundumblick über die Donau, das Nationaltheater, das Ludwig-Museum und die Skyline von Budapest. Die Aussicht ist besonders bei Sonnenuntergang oder nachts beeindruckend.

Im Inneren befindet sich ein kleiner Ausstellungsraum, der temporäre Kunstinstallationen beherbergt. Der Zugang zur Ziggurat ist kostenlos und rund um die Uhr möglich, was sie zu einem beliebten Ziel für Spaziergänger, Fotografen und Architekturinteressierte macht. Besucher schätzen die ruhige Atmosphäre und die Möglichkeit, dem Trubel der Innenstadt zu entfliehen. Allerdings sollte man beachten, dass die Rampe zum oberen Aussichtspunkt steil ist, was für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung darstellen kann.

Die Ziggurat ist ein gelungenes Beispiel für moderne Architektur, die sich harmonisch in das urbane Umfeld integriert und gleichzeitig einen künstlerischen Akzent setzt. Sie lädt dazu ein, die Stadt aus einer neuen Perspektive zu erleben und bietet sowohl tagsüber als auch nachts ein besonderes Erlebnis.

Ziggurat Ziggurat

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

08.10.2025

Wochentag

Mittwoch

Reisetag:

Reisetag 40

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 10° sonnig Wind 12 km/h Mittags 18° sonnig Wind 15 km/h Abends 11° klar Wind 3 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

12 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

338 m

Besonderes:

Ich war am Denkmal der Kaiserin von Österreich.

Kleiner Tageseinblick

Mr. B ist wieder früh los, und wir beide auch. Als Erstes sind wir unsere morgendliche Runde spaziert, wobei wir dieses Mal etwas weiter gegangen sind. Am Ende war das leider nicht so schön, da wir ein Stück an einer großen Straße entlanglaufen mussten – aber Q wollte unbedingt dort entlang.

Nach der Runde haben wir uns Frühstück gemacht und sind dann erst einmal an den Rechner. Dort habe ich Englisch gemacht – erst eine Gruppenstunde und danach noch eine private Stunde. Beide liefen ziemlich gut. Bei der privaten war das auch kein Wunder, da ich eine Stunde aus der ersten Unit gebucht hatte. Im Nachhinein war das aber keine so gute Idee, da ich inzwischen schon etwas weiter bin – was übrigens schön zu hören war!

Nach der Stunde habe ich meinen Tagesrückblick geschrieben. Da Q und ich hier am Tag einiges entdecken, dauert das immer etwas länger als sonst. Als ich damit fertig war, konnten wir beide wieder los – auf Entdeckungstour.

Wir sind zum Berg spaziert, auf dem oben die Freiheitsstatue steht. Auf dem Weg dorthin haben wir uns zuerst die Statue des heiligen Stephan I. angeschaut, im Hintergrund mit der schönen Brücke, die wir uns später noch genauer ansehen wollten. Danach ging es weiter den Berg hinauf.

An einer Treppe haben wir dann unsere erste frei lebende Schlange in Ungarn entdeckt! Leider war die Freiheitsstatue oben gesperrt, da sie renoviert wird. Dennoch war der Aufstieg nicht umsonst – der Blick von dort oben ist wunderschön.

Von da aus sind wir weiter um die Citadella herum, die leider ebenfalls geschlossen ist. Zwischendurch haben wir eine kleine Pause gemacht. Q hat dabei etwas zu schnell getrunken, sodass er husten musste. Ab da durfte er nur noch kleine Schlucke nehmen – das fand er zwar nicht so toll, aber besser ist das.

Ich würde sagen, dass der ganze Bereich dort oben wie ein Park ist, der uns sehr gefällt. Es gibt sogar einen kleinen Rosengarten, und ein paar Rosen blühen tatsächlich noch. Von dort ging es dann weiter bergab.

Wir kamen an der St.-Gerard-Szobor-Statue (Szent Gellért szobor) vorbei und konnten von dort schon die Elisabethbrücke bestaunen. Unten angekommen haben wir uns die Szent Gellért szobor lépcsői (die Treppen zur Statue) angeschaut. Dann ging es weiter zum Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn.

Von dort sind wir an der Donau entlang langsam wieder zurückspaziert. Dabei haben wir noch eine kleine Skulptur entdeckt – die Lecso Gastro Rat Ministatue von Kolodko. Nun hatten wir alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte, und konnten heimgehen.

Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Freiheitsbrücke vorbei, die früher einmal Franz-Josef-Brücke hieß – passend, dass diese beiden Brücken nebeneinander liegen. Q ist ganz brav neben mir hergelaufen. Man muss hier aber wirklich aufpassen: Die Fahrradfahrer sind teilweise ganz schön rasant unterwegs.

Wenn ich Q den Befehl „Parken“ gegeben habe, hat er sich brav zwischen meine Beine gesetzt und gewartet. So konnte ich in Ruhe Fotos machen, ohne Angst haben zu müssen, dass Q überfahren wird. So auch beim beeindruckenden Gellértbad – ein wirklich schönes Gebäude, leider derzeit ebenfalls geschlossen.

Als wir müde und kaputt wieder zu Hause ankamen, mussten wir beide uns erst einmal etwas entspannen. Q war allerdings ziemlich unruhig – ich denke, er vermisst Mr. B. Erst wollte er gekrault werden, und dann ist er wieder auf den Tisch gesprungen. Er weiß, dass er das nicht darf, aber von da aus hat er natürlich die beste Aussicht – der Kleine ist nicht doof.

Leider musste ich dann noch einmal los, da ich nichts fürs Abendessen im Haus hatte. Als ich alles zusammen hatte, konnten wir uns beide Abendbrot machen. Kurz darauf hörte ich Stimmen draußen. Merkwürdigerweise hat Q sie nicht bemerkt – sonst hätte er sofort erkannt, dass es Mr. B mit seinem Kollegen war!

Ich bin also mit Q raus, und der hat sich vielleicht gefreut! Danach musste er allerdings wieder allein rein, denn ich wollte kurz duschen und Mr. B ist noch einmal ins Büro gegangen. Zum Glück nicht lange – bald waren wir beide wieder da und konnten uns entspannen. Kaum lagen wir im Bett, sind wir auch schon eingeschlummert.

Rosengarten Rosengarten

Info Bereich:

Heiliger Stephan I. von Ungarn

Stephan I., auf Ungarisch Szent István, war der erste König Ungarns und gilt als Gründer des ungarischen Staates. Er wurde um 969 geboren und um das Jahr 1000 von Papst Silvester II. gekrönt.

Stephan führte das Christentum im Land ein, ließ Kirchen und Klöster bauen und schuf eine stabile Verwaltung. Seine Krone – die Heilige Stephanskrone – ist bis heute ein Nationalsymbol Ungarns.

Er starb am 15. August 1038 und wurde 1083 heiliggesprochen. Der 20. August, der sogenannte Stephans-Tag (Szent István-nap), ist heute Ungarns Nationalfeiertag und wird im ganzen Land gefeiert.

Heiliger Stephan I Heiliger Stephan I

Freiheitsstatue in Budapest

Die Freiheitsstatue (Szabadság-szobor) steht hoch oben auf dem Gellértberg in Budapest und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Von dort hat man einen beeindruckenden Blick über die Donau und die ganze Stadt.

Die Statue wurde 1947 errichtet – ursprünglich zu Ehren der sowjetischen Befreier am Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach dem politischen Wandel 1989 erhielt sie jedoch eine neue Bedeutung: Heute symbolisiert sie Freiheit und Unabhängigkeit für das ungarische Volk.

Die 14 Meter hohe Figur aus Bronze hält ein Palmblatt in die Höhe – ein Zeichen des Friedens. Zusammen mit dem Sockel ist das Denkmal fast 40 Meter hoch und bei Tag und Nacht gut sichtbar.

Freiheitsstatue in Budapest Freiheitsstatue in Budapest

Citadella in Budapest

Die Citadella ist eine historische Festung auf dem Gellértberg, die einen atemberaubenden Blick über Budapest und die Donau bietet.

Sie wurde 1851–1854 von den Habsburgern errichtet, ursprünglich zur Kontrolle der Stadt nach der ungarischen Revolution von 1848. Heute ist die Citadella ein beliebter Aussichtspunkt für Touristen und bietet einen tollen Überblick über Buda, Pest und die Donauinsel Margareten.

Das Gelände ist öffentlich zugänglich und man kann die Festungsmauern besichtigen oder einfach die Aussicht genießen – besonders beeindruckend bei Sonnenuntergang oder Nachtbeleuchtung.

St.-Gerard-Statue (Szent Gellért szobor)

Die St.-Gerard-Statue steht am Fuß des Gellértbergs in Budapest und erinnert an Szent Gellért (Heiliger Gerard), den ersten Bischof von Csanád und einen wichtigen Missionar des Christentums in Ungarn.

Gellért wurde im 11. Jahrhundert zum christlichen Glauben bekehrt und setzte sich für die Christianisierung Ungarns ein. Er starb 1038 durch einen tragischen Aufstand, bei dem er von heidnischen Ungarn in einem Fass den Hügel hinuntergestoßen wurde. Die Statue zeigt ihn auf einem Wagen, der den Sturz symbolisiert.

Die Statue ist nicht nur ein historisches Denkmal, sondern auch ein beliebter Aussichtspunkt – von hier hat man einen schönen Blick über Budapest und die Donau.

St.-Gerard-Statue St.-Gerard-Statue

Elisabethbrücke (Erzsébet híd)

Die Elisabethbrücke verbindet Buda und Pest über die Donau in Budapest und ist eine der bekanntesten Brücken der Stadt. Sie wurde nach Königin Elisabeth von Ungarn (Sisi) benannt.

Die heutige Brücke wurde 1964 neu eröffnet, nachdem die ursprüngliche Brücke im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Mit einer Länge von ~380 Metern ist sie eine der längsten Hängebrücken Ungarns.

Die Brücke ist sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgänger zugänglich und bietet einen tollen Blick auf die Donau, die Budaer Burg und das Parlament.

Elisabethbrücke Elisabethbrücke

Szent Gellért szobor lépcsői – Die Treppen zur Statue

Die Treppen zur Szent Gellért-Statue führen den Besucher den Gellértberg hinauf zur berühmten Statue des Heiligen Gerard (Szent Gellért).

Die Treppen bieten nicht nur einen sportlichen Aufstieg, sondern auch einen herrlichen Blick auf Budapest und die Donau, während man sich Schritt für Schritt der Statue nähert.

Oben angekommen, kann man die Statue bewundern, die an Gellérts Wirken als Missionar und erster Bischof von Csanád erinnert, und gleichzeitig die Aussicht auf die Stadt genießen.

Szent Gellért szobor lépcsői Szent Gellért szobor lépcsői

Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn (Sisi)

Das Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn, auch bekannt als Sisi-Denkmal, befindet sich an der Donaupromenade in Budapest. Es erinnert an Elisabeth von Österreich-Ungarn (1837–1898), die als Königin von Ungarn eine sehr beliebte Persönlichkeit war.

Sisi setzte sich besonders für das ungarische Volk ein und trug wesentlich zur Stärkung der ungarisch-österreichischen Beziehungen bei. Das Denkmal zeigt sie häufig in eleganter Pose, oft mit der Krone oder in traditioneller Kleidung.

Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn

Lecsó Gastro Rat Mini-Statue

Die Lecsó Gastro Rat Mini-Statue ist ein kleines, aber auffälliges Kunstwerk des ungarischen Künstlers Mihály Kolodko, bekannt für seine humorvollen Mini-Skulpturen, die oft an unerwarteten Orten in Budapest zu finden sind.

Diese spezielle Statue befindet sich am Fuß der Elisabethbrücke auf der Budaseite und zeigt eine Cartoon-Ratte, die das Wort „lecsó“ an die Wand sprüht. „Lecsó“ ist ein traditionelles ungarisches Gericht, das oft als die ungarische Version von Ratatouille bezeichnet wird – ein Eintopf aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln, der besonders im Spätsommer beliebt ist.

Die Wahl der Ratte als Motiv spielt humorvoll auf den Filmklassiker „Ratatouille“ an und kombiniert Popkultur mit ungarischer Kulinarik. Zudem erinnert die Sprühtechnik an die Werke des Street-Art-Künstlers Banksy, was der Statue eine zusätzliche Dimension verleiht.

Lecsó Gastro Rat Mini-Statue Lecsó Gastro Rat Mini-Statue

Freiheitsbrücke (Szabadság híd)

Die Freiheitsbrücke verbindet Buda und Pest über die Donau in Budapest und ist eine der bekanntesten Brücken der Stadt. Sie wurde zwischen 1894 und 1896 erbaut und ursprünglich Franz-Joseph-Brücke genannt, zu Ehren des damaligen Kaisers von Österreich-Ungarn.

Die Brücke ist etwa 333 Meter lang und beeindruckt durch ihre grüne Farbe und die künstlerischen Verzierungen, darunter die Turmspitzen mit Turul-Vögeln, einem Symbol der ungarischen Mythologie. 🦅

Heute ist die Freiheitsbrücke sowohl für Autos, Straßenbahnen, Fahrräder als auch Fußgänger zugänglich.

Freiheitsbrücke Freiheitsbrücke

Gellértbad & Hotel Gellért – Gellért Fürdő

Das Gellértbad liegt am Fuße des Gellértbergs in Budapest und ist eines der bekanntesten Thermalbäder der Stadt. Es wurde 1918 eröffnet und beeindruckt durch seine Jugendstil-Architektur, bunte Mosaiken, Glasfenster und Marmorsäulen.

Das Bad gehört zum Hotel Gellért, einem historischen Hotel direkt neben dem Thermalbad, das Zimmer mit Blick auf die Donau bietet und Gästen direkten Zugang zum Bad ermöglicht.

Das Bad soll innen und außen zahlreiche Thermalbecken, Whirlpools, Saunen und Wellnessangebote haben. Die Thermalquellen sollen gesundheitsfördernde Wirkungen haben, z. B. für Gelenke und Muskeln.

Hinweis: Sowohl das Gellértbad als auch das Hotel Gellért sind derzeit geschlossen.

Gellért Gellért

Tier Entdeckungen

  • Schlange (Ringelnatter)

Ringelatter Ringelatter

Datum:

09.10.2025

Wochentag

Donnerstag

Reisetag:

Reisetag 41

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 12° bewölkt Wind 5 km/h Mittags 17° bewölkt ab und an Nieselregen Wind 10 km/h Abends 13° klar Wind 9 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

12,49 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

100 m

Besonderes:

Wir haben eine kleine Statue entdeckt, die dieses Mal sogar etwas mit der Umgebung zu tun hatte.

Kleiner Tageseinblick

Der Tag fing an sich ganz gut an. Mr. B ist früh aufgestanden und ins Büro gegangen. Q und ich sind kurz nach ihm aufgestanden und haben unsere morgendliche Runde gestartet. Während wir so hin und her spazierten, bekam ich einen Anruf – leider mit schlechten Nachrichten. Da musste ich erst einmal tief durchatmen. Als wir dann aufgelegt hatten, ging es schon wieder etwas besser. Nun heißt es abwarten und auf gute Nachrichten hoffen.

Da ich danach etwas durch den Wind war, habe ich erst einmal in Ruhe gefrühstückt. Ich habe Mr. B sein Mittagessen vorbeigebracht und mich anschließend ans Englischlernen gemacht. Da das nicht sonderlich gut funktionierte, bin ich zum Tagesrückblick gewechselt – das klappte schon deutlich besser.

Meine Gedanken waren zwar noch ein wenig durcheinander, aber ich habe es trotzdem noch einmal versucht und wollte mich zu einer Gruppenstunde anmelden. Mh, entweder hatte mein Rechner oder das Internet ein Problem – oder es lag an der Seite meiner Englischplattform. Zumindest konnte ich sie nicht aufrufen. Na gut, dann eben nicht.

So habe ich die Zeit genutzt und bin mit Q los. Dieses Mal – wie ich inzwischen gelernt habe – ging es auch nach Pest. Dort sind wir an der Donau entlang spaziert. An einer Brücke war ziemlich viel los, und leider knallte es dort. Q wusste nicht genau, was das war, also konnten wir nicht geradeaus weitergehen – dabei war das eigentlich meine geplante Strecke. Mh.

Ich bin dann auf die Idee gekommen, Q einfach auszutricksen. Zum Glück gab es eine Unterführung. Ich dachte, wir kommen dahinter raus, also hinter dem Geräusch – aber nein, wir kamen direkt dort heraus, wo der Lärm herkam. Nur gut, dass Q nun langsam verstanden hat, woher das Geräusch kommt. Es waren zwei Kinder mit ihren Rollern, die in einer Halfpipe fuhren. Q und ich haben den beiden eine Zeit lang zugeschaut, und dann sind wir weiter. Q hatte auch keine Angst mehr.

Von dort aus haben wir einen kleinen Abstecher in die Stadt gemacht und uns den "St. Francis of Assisi Parish Church* angeschaut – von außen allerdings nur, denn Hunde dürfen dort leider nicht hinein. Einmal um die Kirche herum und dann wieder zurück an die Donau.

Nach einem kurzen Stück kamen wir an der Bálna vorbei. Kurz dahinter habe ich dann eine kleine Skulptur entdeckt: Kolodko: Jeanne d’Arc (Lisa Simpson) miniszobor.

Von da an fing es dann gut zu riechen – zumindest für Q, der nur noch mit der Nase in der Luft lief und schnüffelte. Nach ein paar Metern wusste ich dann auch, warum: Wir waren an dergroßen Markthalle angekommen! Leider dürfen hier auch keine Hunde hinein. Also sind wir beide weiter zur Freiheitsbrücke spaziert – und dieses Mal sind wir sogar hinübergelaufen.

Nach etwa einem Viertel der Strecke habe ich sie entdeckt: eine weitere Kolodko-Skulptur! Passend zu dieser Brücke, befestigt am Geländer: King Franz Joseph mini statue by Kolodko.

Da ich es schöner fand, auf der Pest-Seite entlang der Donau zu spazieren, sind wir auch wieder über die Brücke zurückgegangen. Auf dem Heimweg hat Mr. B angerufen, um zu fragen, was wir gerade machen und ob wir später etwas essen gehen wollen.

Also sind Q und ich mit schnellen Schritten los, um Mr. B im Büro abzuholen. Nun konnten wir zu dritt essen gehen – Q hat sich riesig gefreut. Leider musste Mr. B nach dem Essen noch einmal ins Büro. Für mich war das gar nicht so schlimm, denn die Englischplattform funktionierte wieder! So konnte ich doch noch eine Gruppenstunde machen.

Danach habe ich mich etwas entspannt. Gegen 22 Uhr ist Q aus dem Bett gekommen und hat sich so hingesetzt, dass er durch das Fenster in der Tür hinausschauen konnte. Anscheinend war das sein Zeichen: Es ist wohl Zeit für Feierabend.

Da Q leider nicht ins Gebäude darf, bin ich für ihn rüber, um Mr. B Bescheid zu sagen. Er war gerade in einem Meeting, aber kurz danach ist er nach Hause gekommen. Q hat sich unglaublich gefreut! Die beiden haben sogar noch eine kleine Runde gedreht und ein bisschen getobt.

Nun konnten wir drei endlich schlafen gehen.

Info Bereich:

St. Francis of Assisi Parish Church – Assisi Szent Ferenc Plébánia

Die Kirche liegt am Bakáts tér im 9. Bezirk von Budapest (Ferencváros) und wurde vom berühmten Architekten Miklós Ybl entworfen, der auch die Budapester Oper baute.

Sie wurde 1879 im neoromanischen Stil fertiggestellt und ist die erste Kirche dieser Bauart innerhalb des Budapester Stadtzentrums. Besonders beeindruckend sind die Wandmalereien von Károly Lotz und Than Mór sowie die kunstvollen Glasfenster.

Im Untergeschoss befindet sich eine kleine Kapelle mit dekorativem Gewölbe, die heute für Andachten und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Nach einer umfassenden Restaurierung (2018–2022) erstrahlt die Kirche nun wieder in neuem Glanz.

St. Francis of Assisi Parish Church St. Francis of Assisi Parish Church

Bálna Budapest – Die „Walfisch“-Galerie an der Donau

Die Bálna Budapest (deutsch: Der Wal) ist ein modernes Kultur-, Einkaufs- und Veranstaltungszentrum direkt an der Donau zwischen der Freiheitsbrücke und der Petőfi-Brücke.

Das auffällige Gebäude wurde 2013 eröffnet und verbindet zwei historische Speicherhäuser aus dem 19. Jahrhundert mit einer modernen Glas-Stahl-Konstruktion, die an die Form eines Wals erinnert – daher der Name Bálna.

Im Inneren befinden sich Cafés, Restaurants, kleine Läden, Kunstausstellungen und Eventräume. Von der Terrasse aus hat man einen fantastischen Blick auf die Donau, Buda und die Freiheitsbrücke – besonders schön bei Sonnenuntergang.

Bálna Bálna

„Jeanne d’Arc (Lisa Simpson)“ – Miniaturstatue von Kolodko Mihály in Budapest

Die Miniaturstatue „Jeanne d’Arc (Lisa Simpson)“ wurde am 22. Juni 2024 von dem ungarischen Künstler Kolodko Mihály auf dem Fővám tér in Budapest aufgestellt. Diese kleine Bronzeskulptur zeigt Lisa Simpson, die beliebte Figur aus der Zeichentrickserie „Die Simpsons“, in einer Pose, die an Jeanne d’Arc erinnert – gefesselt und mit einem Schwert in der Hand. Die Szene ist inspiriert von einer Episode der Serie, in der Lisa in einer Geschichte als Jeanne d’Arc dargestellt wird.

Jeanne d’Arc Lisa Simpson Jeanne d’Arc Lisa Simpson

Große Markthalle – Budapest

Die Große Markthalle (Nagy Vásárcsarnok) ist die älteste und größte überdachte Markthalle Budapests, eröffnet 1897 im neugotischen Stil mit auffälligem Zsolnay-Keramikdach. Sie liegt am Fővám tér, am Ende der berühmten Váci utca.

Auf drei Etagen gibt es frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Gewürze und ungarische Spezialitäten wie Lángos und Gulasch. Außerdem findet man Souvenirs, Handwerkskunst und Textilien.

Die Markthalle ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen, um die ungarische Kultur und Kulinarik zu erleben. Sie ist gut erreichbar mit Metro, Tram, Bus und zu Fuß.

Große Markthalle Große Markthalle

Miniaturstatue von Kaiser Franz Joseph I. – Szabadság híd, Budapest

Diese humorvolle Miniaturstatue zeigt Kaiser Franz Joseph I., der in einer Hängematte schaukelt – eine charmante und unerwartete Darstellung des ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchen. Die Statue ist geschickt in die Struktur der Freiheitsbrücke integriert und befindet sich auf der Nordseite der Brücke, umgeben von Liebesschlössern.

Kolodko, bekannt für seine kleinen, oft humorvollen Guerillaskulpturen, hat diese Miniaturstatue im Jahr 2021 geschaffen. Die Wahl des Standorts ist symbolisch: Die Brücke wurde ursprünglich zu Ehren von Kaiser Franz Joseph I. erbaut, und die Statue fügt sich nahtlos in die historische Umgebung ein.

Miniaturstatue von Kaiser Franz Joseph I Miniaturstatue von Kaiser Franz Joseph I

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

10.10.2025

Wochentag

Freitag

Reisetag:

Reisetag 42

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 12° bewölkt einzelne Nieselschauer Wind 19 km/h Mittags 17° bewölkt Wind 20 km/h Abends 12° bewölkt Wind 18 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

13,21 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

83 m

Besonderes:

Wir haben Budapest mal im Dunkeln bewundert

Kleiner Tageseinblick

Die Tage fangen in letzter Zeit wieder etwas früher an – was sehr gut ist. Mr. B ist früh los ins Büro, und Q und ich sind spazieren gegangen. Dieses Mal sind wir die Straße, an der wir stehen, weiter entlanggelaufen. So hatten wir etwas Grün und haben sogar einen Hundeauslauf entdeckt. Q durfte dort frei laufen. Leider war kein anderer Hund da, mit dem er hätte spielen können, also sind wir beide weiter – wieder in Richtung Zuhause.

Dort haben wir uns Frühstück gemacht. Ich habe Mr. B seins ins Büro gebracht und mir dabei direkt heißes Wasser mitgenommen. Wir müssen nämlich ein bisschen auf unseren Strom achten, da wir direkt unter Bäumen stehen und das Einspeisen dadurch etwas erschwert ist.

Als ich dann alles zusammen hatte, haben Q und ich erst einmal gefrühstückt. Danach ging es ans Englischlernen. Nachdem ich meine beiden Stunden hinter mir hatte, habe ich noch den Tagesrückblick geschrieben. Da Mr. B heute mal etwas weniger Meetings hatte, ist er mittags mit Q los – da hat sich jemand sehr drüber gefreut! So konnte ich noch ein bisschen weiter Englisch lernen.

Am Abend stand dann unsere Entdeckungstour Budapest im Dunkeln an. Nachdem Mr. B Feierabend gemacht hatte, sind wir los. Zuerst zu den beiden Brücken, die im Dunkeln mit all den Lichtern wunderschön aussehen. Anschließend sind wir durch die Váci-Straße geschlendert. Eigentlich hatten wir schon Hunger, aber wir konnten uns einfach nicht entscheiden, wo und was wir essen wollten. Also sind wir weiter über die Freiheitsbrücke und durch die Stadt spaziert.

Da wir nun langsam richtig Hunger bekamen, dachten wir, wir gehen einfach in das Burger-Restaurant, in dem wir letztens schon einmal waren. Da wir in der Nähe waren, passte das gut. Leider war dort gerade ein anderer Hund, und wir konnten nicht erkennen, zu wem er gehörte – also haben wir uns umentschieden und sind zum großen „M“ gegangen.

Dort waren wir uns allerdings nicht sicher, ob Hunde erlaubt sind. Wir sind hinein, und gerade als wir uns setzen wollten, kam eine Mitarbeiterin und sagte uns, dass Hunde nicht erlaubt sind. Also ging es wieder hinaus. Draußen sahen wir dann den Hund aus dem anderen Burgerladen – was bedeutet das kein Hund mehr im Laden sein könnte! Sehr gut, also sind wir wieder zurück, und siehe da: kein Hund mehr da. So haben wir dann doch noch etwas zu essen bekommen.

Danach ging es in schnellen Schritten zurück nach Hause, wo wir es uns gemütlich gemacht haben.

Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest

Freiheitsbrücke bei Nacht Freiheitsbrücke bei Nacht

Elisabethbrücke bei Nacht Elisabethbrücke bei Nacht

Bálna bei Nacht Bálna bei Nacht

Info Bereich:

Váci-Straße

Die Váci-Straße in Budapest ist eine der bekanntesten und beliebtesten Einkaufsstraßen der Stadt. Sie verläuft parallel zur Donau und verbindet den Vörösmarty-Platz mit dem Großen Markt. In den historischen Gebäuden reihen sich Modegeschäfte, Souvenirläden, Cafés und Restaurants aneinander. Die Straße ist verkehrsberuhigt und lädt zum gemütlichen Bummeln und Flanieren ein. Mit ihrer Mischung aus altstädtischem Charme und modernem Leben gilt die Váci-Straße als Herzstück der Budapester Innenstadt.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

11.10.2025

Wochentag

Samstag

Reisetag:

Reisetag 43

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 14° bewölkt sonnig Wind 20 km/h Mittags 18° bewölk sonnig Wind 20 km/h Abends 12° klar Wind 11 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

12,37 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

192 m

Besonderes:

Zu dritt haben wir eine weitere Skulptur des Künstlers Kolodko entdeckt.

Kleiner Tageseinblick

Wochenende – Juhu! Das heißt: Wir schlafen mal aus. Und das haben wir auch. Q und ich waren allerdings vor Mr. B wach, also sind wir beide schon mal los auf die Morgenrunde. Dieses Mal sind wir ganz wild durch die nähere Umgebung unseres Platzes spaziert.

Am Ende habe ich Q dann zu Karl gebracht und bin noch schnell Brötchen holen gegangen – dachte ich jedenfalls. Ja, falsch gedacht! Genau auf der Straße, die ich überqueren musste, war gerade ein Marathon am laufen. Mh, nun hieß es: entweder warten, bis alle durch sind (was dauern kann), oder einfach ein Stück mitlaufen. Da etwas weiter vorne ein Wendepunkt war, habe ich mich fürs Mitgehen entschieden.

Danach ging es noch kurz einkaufen. Als ich wieder rauskam, war der Marathon vorbei, die Straße nicht mehr gesperrt und die ersten Autos fuhren schon wieder. Das ging aber schnell! Nun konnten wir in Ruhe frühstücken.

Nach der Stärkung haben wir dann „dies und das“ gemacht. Am Nachmittag ging es schließlich zu dritt auf Erkundungstour. Q und ich wollten Mr. B den "Gellért Hill" zeigen. Ganz ehrlich – mit Mr. B diesen Berg hinaufzugehen ist nicht so mein Fall. Er ist immer viel zu schnell und stresst dann. Das vergesse ich jedes Mal wieder und fällt mir erst ein, wenn wir schon unterwegs sind. Na ja. Dieses Mal habe ich mir Zeit gelassen und mich nicht stressen lassen. Die beiden Jungs sind den Berg hinaufgeflitzt – sollen sie doch.

Dann ging es wieder hinunter. Am Fuße des Berges haben wir dann die kleine Skulptur „Kolodko Vuk“ entdeckt – juhu! Da habe ich mich richtig gefreut, denn die hatte ich in den letzten Tagen übersehen, weil ich mehr darauf geachtet habe, wie ich zum Denkmal für Königin Elisabeth von Ungarn komme. Aber nun habe ich sie – dank Mr. B – doch noch entdeckt. Das freut mich sehr!

Dieses Mal sind wir sogar über die Elisabethbrücke spaziert – noch ein Highlight, das ich bisher nicht gemacht hatte. Auf der anderen Seite angekommen, sind wir durch die Váci-Straße geschlendert.

Dieses Mal haben wir uns sogar in ein Restaurant gesetzt und dort gegessen. Ich habe mir ein Gulasch bestellt – soweit ich weiß, ist das ein traditionelles Gericht hier in Ungarn. Leider wurde Q gegen Ende immer aufgeregter. Keine Ahnung, was er gehört oder gerochen hat, aber so sind wir dann zügig Richtung Zuhause spaziert. Zwischendurch haben wir überlegt, mit der Bahn zu fahren, aber leider hatten wir den Maulkorb nicht dabei. Also ging es zu Fuß – dieses Mal über die "Petőfi-Brücke".

Kreuz und quer durch die Bürogebäude ging es zurück nach Hause. Dort angekommen, hat Q erst einmal Abendbrot bekommen. Ich bin schnell duschen gegangen, und danach haben wir drei es uns gemütlich gemacht.

Info Bereich:

Gellért Hill

Der Gellértberg (ungarisch Gellért-hegy) ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte Budapests. Er erhebt sich rund 235 Meter über die Donau und bietet einen beeindruckenden Blick auf die Stadt und ihre Brücken. Benannt ist der Hügel nach dem heiligen Gellért, der der Legende nach von hier aus in den Tod gestürzt wurde. Auf dem Gipfel stehen die markante Freiheitsstatue und die Zitadelle, eine ehemalige Festung aus dem 19. Jahrhundert. Der Gellértberg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und Naturgebiet, das Kultur, Geschichte und herrliche Panoramen vereint.

Kolodko Vuk

Die kleine Kolodko-Vuk-Skulptur gehört zu den beliebten Mini-Kunstwerken des ukrainischen Künstlers Mihály Kolodko, die in Budapest an verschiedenen Orten zu finden sind. Sie zeigt Vuk, den jungen Fuchs aus dem bekannten ungarischen Zeichentrickfilm von 1981, der für Mut, Neugier und Lebensfreude steht. Mit seinen Mini-Statuen verbindet Kolodko Humor, Nostalgie und Kulturgeschichte – und lädt Passanten dazu ein, die Stadt mit offenen Augen zu entdecken. Die Vuk-Figur ist ein charmantes Symbol für Kindheitserinnerungen und den verspielten Charakter Budapests.

Kolodko Vuk Kolodko Vuk

Petőfi-Brücke – Budapest

Die Petőfi-Brücke ist eine wichtige Straßen- und Verkehrsbrücke über die Donau in Budapest, die Buda und Pest miteinander verbindet. Sie wurde 1952 erbaut und nach dem ungarischen Dichter Sándor Petőfi benannt. Die Brücke ist Teil der Hauptverkehrsachse der Stadt und bietet sowohl Fahrzeugen als auch Fußgängern eine Verbindung zwischen den beiden Stadtteilen.

Petőfi-Brücke Petőfi-Brücke

Gulasch – das Nationalgericht Ungarns

Gulasch, auf Ungarisch „Gulyás“, ist das bekannteste Gericht Ungarns und ein Symbol der ungarischen Küche. Es handelt sich um einen herzhaften Eintopf aus Rindfleisch, Zwiebeln, Paprika und manchmal Kartoffeln oder Karotten. Gewürzt wird Gulasch traditionell mit Paprika, Kümmel, Salz und Pfeffer. Ursprünglich war es ein Gericht der ungarischen Hirten, die es über offenem Feuer zubereiteten. Heute wird Gulasch in Ungarn und weltweit als köstliches, typisch ungarisches Gericht geschätzt.

Tier Entdeckungen

  • keine

Datum:

12.10.2025

Wochentag

Sonntag

Reisetag:

Reisetag 44

Land / Ort:

Ungarm / Budapest

Schlafplatzkoordinaten:

47°28'12.1"N 19°03'24.0"E

Stellplatz Informationen:

Infos stehen bei Montag.

Kommunikation:

Der Mobilfunkempfang gut.

Wetter:

Morgens 13° bewölkt sonnig Wind 13 km/h Mittags 18° sonnig Wind 15 km/h Abends 11° bewölkt Wind 12 km/h

Gefahrene Kilometer mit Karl:

Gefahrene Kilometer mit Rad:

Gewanderte Kilometer:

3,35 km

Langlauf Kilometer:

Höhenmeter:

53 m

Besonderes:

Heute haben wir also mal etwas Neues ausprobiert – beim Essen.

Kleiner Tageseinblick

Da heute Sonntag ist, haben wir es ruhig angehen lassen. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, sind Q und ich auf unsere morgendliche Runde gegangen. Dieses Mal haben wir auch direkt die Brötchen mitgenommen, sodass Q vor dem Laden warten musste – was er auch ganz brav gemacht hat. Das Süße war: Ich bin durch die eine Tür hineingegangen, und der Ausgang ist um die Ecke. So konnte ich den kleinen Kerl beobachten, wie er die Eingangstür nicht aus den Augen ließ. Das sah so niedlich aus! Als ich mich dann bemerkbar gemacht habe und er mich entdeckte, stand er auf, streckte sich und wartete weiter ganz brav, bis ich bei ihm war. Nun konnten wir zusammen mit den Brötchen und dem Sonntagsei nach Hause gehen und unser Sonntagsfrühstück genießen.

Nach dem Frühstück haben wir uns an die Rechner gesetzt. Mr. B hat noch etwas Kleines für die Arbeit vorbereitet, denn da steht bald eine Abgabe an. Nachdem er damit fertig war, hat er dies und das erledigt – wie sonst auch – und ich habe mich an meinen Tagesrückblick gesetzt. Anschließend habe ich eine Gruppenstunde gemacht. Während ich fleißig Englisch gelernt habe, sind die beiden Jungs auf ihre Nachmittagsrunde gegangen.

Als sie zurück waren, hatte einer der beiden Jungs Hunger. Also sind wir zusammen noch einmal losgezogen, um etwas zum Abendessen zu finden. Eigentlich hatten wir Lust auf Pizza, aber das Restaurant, in das wir gehen wollten, hatte geschlossen. Also sind wir ein Stück weitergelaufen und haben stattdessen asiatisch gegessen. Es war zwar lecker, aber ich denke, ich würde es nicht noch einmal bestellen. So etwas findet man ja nur heraus, wenn man auch mal etwas Neues ausprobiert.

Danach haben wir es uns gemütlich gemacht. Mir fällt gerade ein, dass unser Spieleabend in letzter Zeit leider ziemlich eingeschlafen ist – das ist nicht gut. Ich finde, den sollten wir unbedingt mal wieder aufleben lassen.

Lego Kunstwerk Lego Kunstwerk

Tier Entdeckungen

  • keine